Do, 10:17 Uhr
20.09.2001
Weitere Aktionen werden beraten
Nordhausen (nnz). Am Wochenende wollen Vertreter der Reemtsma-Belegschaft gemeinsam mit Gewerkschaft und Betriebsrat über das weitere Vorgehen beraten. nnz erhielt jetzt ein Schreiben, in dem die Mitarbeiter des Unternehmens ihre Position darstellen.
An erster Stelle möchten wir uns für die bereits geleistete Unterstützung bedanken. Unser besonderer Dank gilt, verbunden mit der Hoffnung auf weitere Hilfe und Unterstützung, der Landesregierung Thüringen, der Stadt und dem Landkreis Nordhausen ­ vertreten durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Landrat Joachim Claus, aber auch allen Betrieben und Einrichtungen, die ihre Solidarität für uns bekundet haben. Wir sind uns bewusst, welche Auswirkungen die Schließung eines weiteren Betriebes hat. Nicht nur unsere Familien, sondern die gesamte wirtschaftliche Entwicklung in Nordhausen und der gesamten Region sind davon betroffen.
Genau aus diesem Grund sind alle unsere Aktivitäten darauf gerichtet, Möglichkeiten zur Verhinderung der Schließung zu finden. Um aber wirkungsvolle Ergebnisse zu erreichen, bedarf es der Überlegung und Besonnenheit. Wir sind uns unserer Situation genau bewusst. Uns helfen keine spontanen, unüberlegten Aktionen, die nur eine schnelle Schließung des Standortes bewirken. Wir wollen mit allem, war wir tun und in naher Zukunft tun werden, die Position derer stärken, die intensiv an Lösungen zur Rettung des Standortes Nordhausen arbeiten.
Wir werden auch weiterhin gemeinsam mit der Gewerkschaft NGG und allen Verbündeten nichts unversucht lassen, damit die Südharzregion nicht zum Zentrum von Arbeitslosen und zum Armenhaus Deutschlands wird. Deshalb treffen am Samstag Vertreter der Belegschaft, der NGG und des Betriebsrates in der Kantine des Werkes Nordhausen zusammen, um nach Lösungen zu suchen und weitere Aktionen zu beraten und zu koordinieren.
Unterzeichnet ist das Schreiben vom Betriebsrat sowie von Gewerkschaftsvertretern und Belegschaftsvertretern.
Autor: nnzAn erster Stelle möchten wir uns für die bereits geleistete Unterstützung bedanken. Unser besonderer Dank gilt, verbunden mit der Hoffnung auf weitere Hilfe und Unterstützung, der Landesregierung Thüringen, der Stadt und dem Landkreis Nordhausen ­ vertreten durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Landrat Joachim Claus, aber auch allen Betrieben und Einrichtungen, die ihre Solidarität für uns bekundet haben. Wir sind uns bewusst, welche Auswirkungen die Schließung eines weiteren Betriebes hat. Nicht nur unsere Familien, sondern die gesamte wirtschaftliche Entwicklung in Nordhausen und der gesamten Region sind davon betroffen.
Genau aus diesem Grund sind alle unsere Aktivitäten darauf gerichtet, Möglichkeiten zur Verhinderung der Schließung zu finden. Um aber wirkungsvolle Ergebnisse zu erreichen, bedarf es der Überlegung und Besonnenheit. Wir sind uns unserer Situation genau bewusst. Uns helfen keine spontanen, unüberlegten Aktionen, die nur eine schnelle Schließung des Standortes bewirken. Wir wollen mit allem, war wir tun und in naher Zukunft tun werden, die Position derer stärken, die intensiv an Lösungen zur Rettung des Standortes Nordhausen arbeiten.
Wir werden auch weiterhin gemeinsam mit der Gewerkschaft NGG und allen Verbündeten nichts unversucht lassen, damit die Südharzregion nicht zum Zentrum von Arbeitslosen und zum Armenhaus Deutschlands wird. Deshalb treffen am Samstag Vertreter der Belegschaft, der NGG und des Betriebsrates in der Kantine des Werkes Nordhausen zusammen, um nach Lösungen zu suchen und weitere Aktionen zu beraten und zu koordinieren.
Unterzeichnet ist das Schreiben vom Betriebsrat sowie von Gewerkschaftsvertretern und Belegschaftsvertretern.

