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Mi, 12:30 Uhr
01.05.2019
Kundegebung zum 1. Mai auf dem Rathausplatz

Rot-Grün ist der Mai

Zum Tag der Arbeit kamen heute wieder Parteien, Verbände und Gewerkschaften auf dem Rathausplatz zusammen. Im Fokus standen die Wahlen im Mai, das Schicksal der europäischen Gemeinschaft und der Arbeitskampf...


Man hat am 1. Mai sicher schon mehr Menschen auf dem Rathausplatz gesehen, ebenso wie man in den letzten Jahren weniger gesehen hat. Neben dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der IG-Metall waren auch SPD, Linke und Grüne auf dem Rathausplatz vertreten, die Marxistisch-Leninistische Partei und die Naturschützer vom BUND.

Geladen hatte der DGB und der gab am Vormittag auch das Thema vor: Europa und die Wahlen. Der stellvertretende Vorsitzende des Nordhäuser Kreisverbandes der Gewerkschaft, Matthias Marquardt, verglich die aktuelle Lage mit dem Brand der Kirche Notre Dame in Paris: sie war immer da, war selbstverständlich, einmal hat man nicht aufgepasst und nun wird man viel Kraft und Mittel aufwenden müssen, um sie wiederaufzubauen. Europa gehe es ähnlich, man habe sich an die Union, an ihre Idee, an den Frieden auf dem Kontinent gewöhnt. Mit dem erstarken Anti-Europäischer Ressentiments sei das nun aber in Gefahr und es sei fraglich, ob man die EU wieder aufbauen könne, wenn sie einmal verloren ginge.

Die Probleme der Zeit ließen sich nicht in Kleinstaaterei lösen, sagte Marquardt, zudem profitiere man in Deutschland von der EU. Was nicht bedeute das man bei den Gewerkschaften nicht auch Probleme sehe. Strikte Sparpolitik habe für viele Menschen Armut und Ausgrenzung zur Folge gehabt. Um den Zusammenhalt nicht weiter zu gefährden bräuchte es in Zukunft ein soziales, solidarisches und gerechteres Europa.

Ein Weg dahin wären, wie auch in Deutschland, mehr und bessere Tarifverträge. Auch könne es nicht sein das Arbeitnehmer zur Kasse gebeten würden, während großen Konzerne ganz legal kaum Steuern zahlen und ihre Risiken und Verluste beständig auf die Gesellschaft abwälzten.

Für ein friedliches Europa des Miteinander sprach sich auch Landrat Matthias Jendricke (SPD) aus. Einheitliche Arbeitnehmerrechte und Mindestlöhne würden letztlich auch der deutschen Wirtschaft und deutschen Arbeitsplätze nutzen.

Populisten versuchten mit einfachen Thesen und rassistischen Zuspitzungen auf Stimmenfang zu gehen, erklärte Jendricke, als Demokraten müsse man sich denen entgegenstellen, die den Kontinent und das Land bis hinab in die Kommunen spalten wollten. Die junge Generation hätte heute das Glück, das geteilte Europa und das geteilte Deutschland nicht mehr kennengelernt zu haben. Die Freiheit, die der Kontinent biete, lasse sich aber auch heute noch erfahren.

Die "jungen" waren auch im Publikum, unter anderem die Organisatoren der "Fridays for Future"-Bewegung in Nordhausen. Am Freitag will man zusammen mit den Jusos der SPD ab 14 Uhr auf dem Theaterplatz zur "Fahrraddemo" laden. Die nächste "große" Demonstration soll es im Zuge der globalen Proteste für mehr Umwelt- und Klimaschutz am 24. Mai geben.
Angelo Glashagel
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
1. Mai auf dem Nordhäuser Rathausplatz (Foto: Angelo Glashagel)
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Kommentare

01.05.2019, 13.18 Uhr
N. Baxter | Populisten
als ob M.J. nicht selbst einer wäre...

11   |  3     Login für Vote
01.05.2019, 15.16 Uhr
Realist 1.0 | Herr Jendricke hat ja Nerven!!!!
Seine Partei die SPD hat doch mit dafür gesorgt das es in Deutschland bergab ging, durch das hoch hochgelobte Harz 4 des Medienkanzlers Schröder. Hier redet Herr Jendricke von einem friedlichen Europa, einheitliche Arbeitnehmerrechte und Mindestlöhne, das ich nicht lache. Es gab Zeiten hat die SPD gemeinsam mit der CDU in ein Rohr geblasen, mit uns wird es kein Mindestlohn in Deutschland geben, und heute brüstet sich die SPD dafür das sie den Mindestlohn in der großen Koalition durchgedrückt hat, obwohl es die PDS und heutige Links Partei ins Gespräch gebracht hat.Die SPD ist alles, weiß Gott nicht sozial. Ihre Soziale Ader findet die SPD nur noch wen Wahlen sind, um die Bürger für dumm zu verkaufen.

12   |  2     Login für Vote
01.05.2019, 16.28 Uhr
Nordhäuser30
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
01.05.2019, 18.56 Uhr
Rene Strube | Grüne zum Tag der Arbeit ?
Meine Meinung zu den "Sozialdemokraten" habe ich hier schon mehrfach kundgetan. Das wiederhole ich jetzt nicht.

Aber Grüne zum "Tag der Arbeit" auf dem Rathausplatz ?Welche Berufe haben Grüne - die mit Berufsabschluss ?

Der Durchschnittsgrüne hat mit dem "klassischen Arbeiter"nicht viel am Hut.
"Klassische Arbeiter" gibt es zum Beispiel bei Zuliefererfirmen der Automobilindustrie. Hierzu zählt in Nordhausen noch die Firma Eaton - als nicht zu unterschätzender Arbeitgeber.
Die stellen in Nordhausen Ventile für Motoren her.
Diese werden für Elektroautos nicht benötigt.
Auch insgesamt werden zur Herstellung von Elektromotoren weniger Bauteile und weniger Arbeitskräfte benötigt.
Dass wird u.a. VW zum "Umdenken" bewegt haben - nicht der sogenannte Dieselskandal.

Immer wieder errechnen Wissenschaftler und/oder Ökonomen, dass Elektrofahrzeuge keine bessere CO2 Bilanz haben, als moderne Diesel - zuletzt Hans Werner Sinn.
Aber gegen Argumente sind Grüne immun, Hauptsache so schnell wie möglich Pkws mit Verbrennungsmotoren verbieten.
Spätestens wenn die letzte große im Lande verbliebene Industrie zerstört ist oder kaum noch Arbeiter ernährt, kann man
dann auch den Sinn des "Tages der Arbeit" in Frage stellen.

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01.05.2019, 19.59 Uhr
echter Nordhaeuser | "Herr Unsinn"
"Immer wieder errechnen Wissenschaftler und/oder Ökonomen, dass Elektrofahrzeuge keine bessere CO2 Bilanz haben, als moderne Diesel - zuletzt Hans Werner Sinn."
Schreibt ein gewisser Herr Rene Strube.
Diese Theorien sind längst widerlegt, leider gibt es viele , die es wirklich glauben und weiter jeden Meter mit Selbstzündern und Verbrennern fahren.
Einfach Mal beim Tanken die Liter zählen, die dann mit wenig Effizient verbrannt werden und die Umwelt schädigen! Aber das war ja schon immer so und wird auch für viele Gestrige so bleiben. Bis Euch die Greta Thunberg überholt , auch mit Akw's.

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01.05.2019, 20.55 Uhr
Psychoanalytiker | Bitte Bitte - nicht zuviel GRÜN
Annalena Baerbock - wer kennt sie nicht, ist Teil der Zweierspitze der Patei DIE GRÜNEN.
Diese Frau führte am 21. Januar 2018 anläßlich der Kandidatenfindung für den Parteivorsitz ein Gespräch mit Barbara Schmidt-Mattern, der Hauptstadtkorrespondentin für den Deutschlandfunk. Dabei sagte sie unter anderem: "... . An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet . ..."

Das sind Worte der jetzigen Parteivorsitzenden! Ich will dies nicht kommentieren oder interpretieren. Jeder, der im Leben ein klein wenig aufgepasst hat, kann sich daraus selbst "sein Bild" malen und die Kompetenz der Parteiführung der GRÜNEN einordnen ...

10   |  4     Login für Vote
01.05.2019, 21.32 Uhr
Goldene Aue | @Psychoanalytiker
"... . An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet . ..."
Annalena Baerbock: Einbildung ist auch ne Bildung und wenn es auch die einzige ist :-) Mehr muß man bei dieser Person nicht an Zeit vergeuden.

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01.05.2019, 21.51 Uhr
guckan | Aha, Grüne Wähler haben alle keine Arbeit
laut diesem Rene Strube, und Abschlüsse angeblich sowieso nicht.

Faktencheck: Der überwiegend große Teil der Wähler der Grünen sind tatsächlich gut ausgebildet und verdienen auch gut. Der Anteil der Akademiker unter den Grünen Wählern ist überdurchschnittlich. Grüne Wähler haben erkannt, dass es so nicht weiter geht und das sich das Land weiter entwickeln muss, sie setzen auf neue Technologien. Global agierende Autofirmen wie Toyota, Volvo,... und Co haben das Ende des Dieselmotors (sogar des Verbrennungsmotors) bereits beschlossen. AfD-Strube, ob bei ihm Ausbildung vorhanden leider unbekannt, möchte gerne Dieselmotoren weiter bauen. Fragt sich nur für wen? Für das dann neue Entwicklungsland Deutschland?

Der Mann erinnert mich an einen katholischen Pfarrer. Viel Religion und Ideologie. Wenig Ahnung von Wissenschaft. Würde gern mal wissen, womit er sein Geld verdient.

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01.05.2019, 22.23 Uhr
Andreas Dittmar | Energie im Netz speichern
Geistig unbewaffnete Politiker neigen dazu, Dinge welche sie von sich geben nicht wirklich zu hinterfragen. Solche Leute sind die ideale Zielgruppe für Lobbyismus. Groß ist dann die Gefahr, sich wirklichen Innovationen aus persönlichen finanziellen Gründen heraus zu verschließen. Ein cleverer Landwirt hat mal ein Verfahren entwickelt, aus Stroh CNG herzustellen. Die Umweltbilanz war dem eines herkömmlichen E-Cars weitaus überlegen. Eine grüne Umweltministerin ist geflüchtet, als sie von Medienvertreter zu diesem Thema befragt wurde. Es braucht sicherlich weniger Personalkosten um ein E-Car in Serie zu fertigen.

Thema Löhne: Wenn man einen gesunden Markt hat, braucht man keine Disskusion um Tarif und Mindestlohn. Ein Unternehmer welcher seine Produkte zu fairen Preisen verkaufen kann, wird auch seine Arbeitnehmer dementsprechend bezahlen. Wird der Markt von Ramsch geflutet, funktioniert das nicht. Globalisierung... Das Ergebnis ist eine Spirale aus Geiz ist Geil und Lohndumping nach unten. Auch Gewerkschaften werden eher den politischen Gegner als Schuldigen präsentieren, anstatt funktionierende Lösungen aufzuzeigen. Leute wie Bsirske und Co. leben nicht von Luft und Liebe, sondern von den Beiträgen der Mitglieder, mit denen Sie ihr Imperium aufbauen. Hier gilt: "Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe." Die Gewerkschaftsbewegung ist mittlerweile zu einer 5. Kolonne mutiert, welche linken Ideologien folgt, anstatt Arbeitnehmerinterressen zu stärken. Das gab es auch schon einmal. Im Herbst 1989 habe ich keine Gewerkschaftsfahnen inmitten der Proteste gegen das SED-Regime gesehen? Kirchen und Gewerkschaften schwimmen mit dem Strom... immer..

@A. Wolf Herr Strube sprach von Grünen selbst, nicht von ihren Wählern.... Lesen lernen heisst ....na... ?

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02.05.2019, 00.26 Uhr
tannhäuser | Herr Strube hat leider versäumt...
...einen signifikanten Unterschied zwischen Grünen-Wählern und -Politikern hervorzuheben.

Während man bei Ersteren viele intelligente Menschen findet, die sich aktuell mit oder ohne vorherige erfolgreich absolvierte Lehre in einer hohen zweistelligen Anzahl von Studiensemestern befinden, wählen sie gleichzeitig Politiker, die weder eine Berufsschule oder Firma "aktiv" von innen kennengelernt und ohne Abschluss an einer Uni oder Hochschule die Flucht in den Schoß einer finanziell abgesicherten Parteikarriere ergriffen haben.

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02.05.2019, 06.30 Uhr
Jörg Thümmel | Schon erstaunlich, wer oder was mitlerweile
zum demokratischen Spektrum in Deutschland gehört.

Eine Partei wie die MLDP (Marxistisch, Leninistische, Demokratische Partei Deutschlands) wird vom Verfassungsschutz beobachtet und von diesem als klar verfassungsfeindlich eingestuft.

Und der Landrat MJ hat nichts besseres zu tun, als mit diesen Leuten gemeinsam auf einer 1.Mai Demo / Veranstaltung aufzutreten und von DEMOKRATIE und deren Stärkung zu faseln um die Verfassung zu schützen.

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02.05.2019, 07.16 Uhr
Jörg Thümmel | MLPD / Nachtrag
das Wort DEMOKRATISCH kommt im Namen der MLDP nicht vor...

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02.05.2019, 07.36 Uhr
sarkaso | @jörg thümmel zum Nachtrag
...wenn es nun wirklich nur danach geht, was eine Partei im Namen führt:
Wo is'n das "demokratisch" im Namen der "Alternative"...?

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02.05.2019, 08.41 Uhr
Daniel Krieg | Grüne zum Tag der Arbeit!
@Herr Strube: Vielen Dank, dass Sie die Nordhäuser Firma EATON als wichtigen Arbeitgeber unserer Region erwähnen. Diese ist nicht nur Zulieferfirma der Automobilindustrie, sondern auch u.A. tätig im Bereich von Energiespeichersystemen, Generatoren, Mittelspannungsschaltanlagen etc.. Alles Komponenten, die wir für eine gelingende Energiewende benötigen. Nebenbei seien auch die ansässigen Firmen Maximator (Wasserstofftechnologie), EAS (Batterieherstellung) oder Sokratherm (Blockheizkraftwerke) erwähnt (und das sind längst nicht alle!).
Nicht zu vergessen: Wer installiert und wartet PV- und Solarthermie Anlagen? Wer installiert und wartet Windkraftanlagen, Wasserkraftanlagen, BHKWs und und und?
Dies sind keine reinen Wissenschafts- oder Ingenieurleistungen, sondern benötigt gelernte Facharbeiter - und zwar vor Ort!

Ich hoffe, dass ich diesen scheinbaren Widerspruch für Sie auflösen konnte.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Krieg

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02.05.2019, 09.00 Uhr
Andreas Dittmar | Der Kevin hat die Katze aus dem Sack gelassen
JUSO-Chef Kevin Kühnert möchte BMW kollektivieren, Immobilienbesitz beschränken und private Vermietung abschaffen. Die Nähe zur MLPD wäre dann zumindest für die JUSO's erkennbar. Lenin wäre stolz auf den Mann. Der Wähler jedoch wird ihm dabei helfen die 5% Hürde nach unten zu knacken.

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02.05.2019, 09.04 Uhr
Jörg Thümmel | @sarkaso...
zumindest wird die MLPD vom Verfassungsschutz als klar verfassungsfeindlich eingestuft, steht nach wie vor unter dessen Beobachtung und das sollte eigentlich genug über deren demokratische Gesinnung aussagen.

Der Nachtrag von mir war daher auch nur auf meine irrige Annahme gemünzt, dass diese Partei den Zusatz demokratisch in ihrem Namen führt.

Was Ihr Whataboutism zum Thema AfD hier bewirken soll erschließt sich mir allerdings nicht, da es bei der 1.Mai Demo um die internationalen Sozialisten ging und deren Gegenspieler bei dieser nicht vertreten waren.

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02.05.2019, 09.15 Uhr
Franz Tabak | CDU?
Zuerst einmal möchte ich eine kleine Aussage zu Thümmel machen: Sie schreiben "MLDP". Anscheinend wurde ihnen das Lesen in Ihrem Elternhaus oder in der Schule nur Mangelhaft beigebracht, mein beileid, denn diese Partei, ob man sie un mag oder nicht, heißt "MLPD". Dass dort das Wort "Demokratisch" nicht vorkommt, sei jetzt mal dahin gestellt, denn dieses Wort gibt es weder bei den Grünen, Linken, AfD. CSU usw. usf..

Zu Strube erspare ich mir jeden Kommentar, soviel Dummheit habe ich selten gesehen.

Eine Frage hätte ich dennoch an die CDU und ihrem Landtagskandidaten: In einem Ihrer früheren Interviews sprach Iffland doch von "christlich-soziale" Ziele der CDU. Geht es am Tag der Arbeit nicht um "soziale" Ziele? Wo waren Sie denn? Und was für "soziale" Ziele hat denn die CDU?

Ich glaube zwar nicht, dass mir der Kandidat Iffland vernünftig drauf antwortet, aber dafür werden sicher schon die CDU- und Iffland-Fans Fans so wie Parteisoldaten sorgen!

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02.05.2019, 09.26 Uhr
tannhäuser | Ja, aber damit ist der Kevin...
...ziemlich allein in seiner Partei und braucht ein noch Linkeres Zuhause.

Als Dauerstudent wäre er aber auch bei den Grünen gut aufgehoben.

Nun drohen also Menschen, denen jahrzehntelang Immobilien zur Untervermietung als Geldanlage im Alter schmackhaft gemacht wurden, nicht zur Verluste durch Mietnomaden, sondern Enteignung durch einen wildgeworden Salonkommunisten unter sozialdemokratischer Enteignungs-Henkerskapuze.

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02.05.2019, 09.43 Uhr
Jörg Thümmel | Tja Herr Tabak
oder wer immer Sie auch sind.
Offenbar hat Ihnen Ihr Elternhaus neben zivilen Umgangsformen wohl offenbar das verstehende Lesen nicht beigebracht, ansonsten hätten Sie, die Fähigkeit verstehenden Lesens vorausgesetzt, beim Lesen meines Nachtrages die Korrektur des Fehlers bereits bemerkt.

Allerdings kann dieses schon mal passieren, wenn man von einem Beitrag derart getriggert ist, dass man neben den üblichen Umgangsformen eben auch mal vergisst weiter zu lesen und vor dem Schreiben erst einmal das Gehirn einzuschalten.

Richtig ist, dass die von Ihnen genannten, anderen Parteien ebenfalls das Wort demokratisch nicht in Ihren Namen führen, allerdings werden diese in der Mehrheit auch nicht vom Verfassungsschutz ob ihrer antidemokratischen Umtriebe beobachtet.

Ansonsten freue ich mich natürlich, dass mein Beitrag Sie entsprechend aufgeregt hat.
Ziel erreicht würde ich sagen.

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02.05.2019, 09.55 Uhr
Björn Tannmueller | Schaut sie euch genau an.
Die Menschen, die sich für höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingen, mehr Mitbestimmung, ein friedliches Europa, Arbeitnehmerrechte... einsetzen, werden hier im Kommentar von einer AfD Netzguerilla verhöhnt und herabgewürdigt.

Schaut sie euch genau an. So etwas wählt man nicht einmal aus Protest!

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02.05.2019, 10.06 Uhr
Franz Tabak | @Thümmel
Es ist zwar kein Chat, dennoch möchte ich dem Kommentator Thümmel antworten: Es lag einfach daran, dass Ihr Kommentar "@sarkaso..." von 9:04 Uhr noch nicht freigegeben war. Schonmal daran gedacht oder wissen Sie auch nicht, wie ein moderiertes, soziales Netzwerk funktioniert? Nebenbei: Wussten Sie, dass selbst die AfD vom Verfassungsschutz beobachtet wird (dieser nennt es einen Prüffall), wie auch die MLPD, Linke usw.. Selbst das Verbotsverfahren gegen die NPD wurde ja vor einigen Jahren eingestellt, komisch oder? Also dann doch nicht über die MLPD aufregen, sondern selber aktiv werden und nicht sinnlos mit irgendwelchen zweifelhaften Kommentaren rumkotzen!

Wenn nicht, habe ich einen Tip für Sie: Get a Life!

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02.05.2019, 11.03 Uhr
Jörg Thümmel | Whataboutism Herr Tabak...
zum einen ist mir durchaus bekannt, dass es sich bei der AfD um einen Prüffall handelt, deshalb auch die Anmerkung "Mehrheit".

Allerdings ist dies, in diesem Kontext vollkommen irrelevant, da die AfD ja nicht an der 1.Mai Feier teilgenommen hat, die MLPD jedoch schon.

Desweiteren ist diese Partei nicht nur als ein "Prüffall" eingestuft, was juristisch ein in dubio pro reo bedeutete, sondern deren antidemokratische Gesinnung ist eindeutig durch den VS belegt (siehe auch dazu Wiki und darin weiterführende Links) und diese wird von diesem als klar verfassungsfeindlich mit einer sektenähnlichen Struktur eingestuft.
In diesem Kontext konnte diese Partei, ebenso wie die NPD bisher einem Verbotsverfahren auch nur dadurch entgehen, dass aufgrund ihrer Einstufung als politische Splitter- und Kleinstpartei einem entsprechenden Verbotsverfahren wohl ein nicht zu rechtfertigender Aufwand entgegenstände.

Sprich wer es mit der Demokratie ernst nimmt, demonstriert nicht mit deren festgestellten Feinden, egal aus welcher Richtung diese kommen.

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02.05.2019, 15.05 Uhr
P. Kortschagin | Ja, ja das Gespenst des Kommunismus!
Zunächst erst einmal einen herzlichen Glückwunsch an die Genossen und Freunde der MLPD und des Internationalistischen Bündnisses! So viel Aufmerksamkeit hier in den Kommentaren für nur 3 Stunden Infostand das freut mich! Gut gemacht Genossen!

Würde die MLPD als revolutionäre Arbeiterpartei nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden, würde sie wohl grundsätzlich was falsch machen, oder sie wäre völlig bedeutungslos. (immerhin 60 000 Stimmen zur Bundestagswahl 2017)

Wer sich selbst ein Bild von den Genossen machen möchte: meistens sind das freundliche Menschen die in den Fußgängerzonen und vor den Konsumtempeln auch dieser Stadt diskussionsfreudig Flugblätter und Aufrufe verteilen um für die sozialistische Gesellschaft zu werben. Wer dazu eine Meinung hat kann sich doch mit diesen Menschen auseinandersetzen. Da braucht es keinen Verfassungsschutzbericht oder sonst irgendwelche kruden Vorurteile von wegen Sekte o.ä.. Sprechen Sie mit den Leuten und dann bilden Sie sich doch Ihr eigenes Urteil!

Diese Partei vertritt eben die Interessen der Arbeitenden und Ausgebeuteten, ihre Mitglieder gehören zu 71% der Arbeiterklasse und den unteren Angestellten an. Sie finanziert sich ausschließlich selbst aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Sie lehnt die staatliche Parteienfinanzierung ab! Somit ist sie ideologisch und wirtschaftlich unabhängig. Und das macht der herrschenden Klasse Angst. Sie hat damit kaum die Möglichkeit auf das Denken und Handeln der Partei und ihrer Mitglieder Einfluss zu nehmen, das ist auch gut so!

Alles in Allem ein gelungener Auftakt hier in der Region für das Internationalistische Bündnis / MLPD.

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02.05.2019, 16.27 Uhr
Andreas Dittmar | Wie der Stahl gehärtet wurde....
Erst dachte ich wow da schreibt wirklich einer von der MLPD oder Sympatisant unter Klarnamen. Komisch plötzlich fiel mir ein den Namen kennst du doch. Heisst nicht der Verfasser o.g. Lektüre genau so.

@P.Kortschagin habenSie mal ihre Wahlplakate gelesen ? Freiheit für Kurdistan und Palästina ist doch eher ein internationales Thema und hat nicht viel mit EU und Kommunalwahl hier zu tun. (Zusammenleben in friedlicher Koexistenz ist da eher meine Devise) Weiterhin fordern Sie die Revolution (welche ?) Gleiche Rechte für Deutsche und Migranten ( keine Rede von Pflichten, wie zB. Grenzübertritt mit gültigen Papieren) , Flucht ist kein Verbrechen ( Also ich will nicht fliehen), Proletarier aller Länder vereinigt euch (ist schon gescheitert weil unrealistisch) usw. usf.

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02.05.2019, 19.49 Uhr
guckan | Gut, das MLPD da ist,
eine gute Alternative. Da hat sogar die so genannte "Alternative" Muffengang, dass ihnen Protestwähler abhanden kommen. Sogar AfD Urgestein und der schon immer dagegen gewesene, auf nationalem Kurs befindliche, @Dittmar, gibt jetzt zu, dass er gemeinsam mit Frau Keller vorbildlicher FDJler war und Pavel Kortschagins "Wie der Stahl gehärtet wurde" kennt.

Vermutlich hat er es sogar gelesen. Das würde die Abneigung gegen alles liberale und demokratische erklären. Frau Keller hat da Gott sei dank das nationalistische gegen das demokratische ausgetauscht. Sie hat wohl verstanden, was sie gelesen hat!

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02.05.2019, 20.27 Uhr
shershen834 | A.Wolf
Wieder benutzen Sie das Wort Demokratie.Ihre Demokratie.
Sie fordern immer von anderen sich demokratisch zu verhalten,und wie äussern Sie sich?In manchen Beziehungen haben Sie die damalige DDR nicht erlebt und nicht erkannt.Auf keinen Fall will ich diese schlecht reden,nur langsam kommt es mir vor,als wäre ich wieder im Kreise der damaligen Superkommunisten gelandet.Die haben wir als normale Genossen links liegen gelassen.Wir stellten immer die Frage,was kostet das und wem nützt es!
Was wir brauchen sind überlebensfähige,dem ganzen Volke nützliche Parlamentsentscheidungen.Ein Beispiel wäre das Kindergeld abzuschaffen,von dem viele gut und schön leben,ohne arbeiten zu müssen.Dafür alle Leistungen wie Kindergarten,Essengeld,Schulgelder,Nahverkehr ,Klassenfahrten,Studiengebühren und vieles mehr seitens des Staates zu übernehmen für die bereits existierenden Kinder.Damit entfiele der Anreiz möglichst viele Kinder in die Welt zu setzen bei vielen ,Familien,die sich mit dem Kindergeld über Wasser halten.Dann hätten wir keine Armutskinder,sondern Chancengleichheit egal welcher Herkunft für alle.

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02.05.2019, 21.07 Uhr
Gylfaginning
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema

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