Sa, 07:53 Uhr
19.03.2005
Ein erster Schritt
Nordhausen (nnz). Bündnis 90/Die Grünen hat dem Kreistag im März u.a. einen 3-Punkteplan zur langfristigen Schulentwicklung im Landkreis Nordhausen vorgelegt. Der Antrag wurde, wie vom Antragsteller vorgeschlagen und vom Kreistag mehrheitlich beschlossen, an den Schul- und Bildungsausschuss überwiesen. Details dazu wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Gefordert werden u.a. Analysen und eine Entwicklungsplanung nach demografischen, haushalts- und verkehrstechnischen, vor allem aber inhaltlichen Schwerpunkten. Die Stadtverwaltung wie auch das Landratsamt Nordhausen aber auch die Schulen selbst haben bisher - so die Information an die Bündnisgrünen durch das zuständige Schulamt Worbis - keine gültige Schulnetz- und auch keine Schulentwicklungsplanung vorgelegt. Die vom Landratsamt erarbeitete noch nicht beschlossene Schulnetzplanung basiert allein auf einer demografischen und haushaltstechnischen Datenermittlung.
Der Verwaltung obliegt die Erstellung der Schulnetzplanung, während die Schulen selbst für ihre inhaltliche Profilierung zuständig sind. Um eine qualifizierte Schulentwicklungskonzeption für den Landkreis insgesamt erstellen zu können müssen Politik, Schulen und Verwaltung eng zusammen arbeiten. Damit das gelingt, haben die Bündnisgrünen ihr Drei-Punkte-Programm dem Kreistag vorgelegt. Die Versäumnisse der letzten Jahre können und dürfen nicht durch neue zu kurz gefasste Planungen und mangelndes ressortübergreifendes Handeln die nachhaltigen Entwicklungspotentiale im Landkreis Nordhausen gefährden. Die Bildung ist das sicherste Mittel, die Zukunftschancen jedes einzelnen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Ein über die Grenzen von Nordthüringen hinaus guter Ruf unserer Bildungseinrichtungen wird ein wesentlicher weicher Standortfaktor sein, der die Bereitschaft zur Ansiedlung besonders von Jungunternehmern erhöht, weil sie für ihre Kinder nach guten Bildungschancen Ausschau halten.
Wer sich in den Schulen des Landkreises umschaut kann erkennen, dass gute schulische Arbeit eine lange Tradition hat. Das belegen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft, deren Erfolge auf den Grundlagen der Bildungsarbeit in den Schulen des Südharzes basieren. Auch heute gibt es diese gute schulische Arbeit in der Region. Diese Ausgangsposition muss von allen Beteiligten genutzt und ausgebaut werden. Die Politiker und die Verwaltung sollten die Kraftanstrengung der Lehrer, Eltern und Schüler für gute schulische Leistungen durch eine gemeinsame und rechtzeitige, vielseitige, langfristig angelegte inhaltlich und verwaltungstechnisch anspruchsvolle Planung bestätigen und unterstützen.
Die Schulen sollten ihrerseits die Unterstützung von Verwaltung und Politik einfordern. Zahlreiche innovative Projekte sind in den Schulen des Landkreises in den letzten Jahren erarbeitet worden. Es ist hohe Zeit, dass die Politik die Autorität der Lehrer durch mehr Engagement für Bildung und Forschung stärkt und ihre Arbeit honoriert. Forschung und Bildung muss dringend im Interesse unserer Kinder und der Ansiedlung kleiner und mittelständischer Unternehmen und damit der Schaffung von dauerhaften Arbeitsplätzen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Im Rahmen der Forderung nach einer langfristigen Schulentwicklungskonzeption haben die Bündnisgrünen den Ausbau der Lernschule Energie in Sollstedt und darüber hinaus eine gemeinsame Schulnetzplanung für die Stadt und den Landkreis Nordhausen gefordert.
Nach aktueller Information wird der Schulausschuss dem Kreistag am 19. April empfehlen, den Antrag der Bündnisgrünen, die Verhandlungen für eine gemeinsame Schulnetzplanung von Stadtverwaltung und Landratsamt Nordhausen aufzunehmen. Das könnte ein guter erster Schritt sein. Die Einberufung und Beauftragung eines kompetenten Gremiums zur langfristigen Schulentwicklungsplanung, getragen von den Schulen und der Politik, wie auch der Ausbau der Regelschule Sollstedt als Lernschule Energie, sollten dem ersten Schritt folgen.
Autor: nnzGefordert werden u.a. Analysen und eine Entwicklungsplanung nach demografischen, haushalts- und verkehrstechnischen, vor allem aber inhaltlichen Schwerpunkten. Die Stadtverwaltung wie auch das Landratsamt Nordhausen aber auch die Schulen selbst haben bisher - so die Information an die Bündnisgrünen durch das zuständige Schulamt Worbis - keine gültige Schulnetz- und auch keine Schulentwicklungsplanung vorgelegt. Die vom Landratsamt erarbeitete noch nicht beschlossene Schulnetzplanung basiert allein auf einer demografischen und haushaltstechnischen Datenermittlung.
Der Verwaltung obliegt die Erstellung der Schulnetzplanung, während die Schulen selbst für ihre inhaltliche Profilierung zuständig sind. Um eine qualifizierte Schulentwicklungskonzeption für den Landkreis insgesamt erstellen zu können müssen Politik, Schulen und Verwaltung eng zusammen arbeiten. Damit das gelingt, haben die Bündnisgrünen ihr Drei-Punkte-Programm dem Kreistag vorgelegt. Die Versäumnisse der letzten Jahre können und dürfen nicht durch neue zu kurz gefasste Planungen und mangelndes ressortübergreifendes Handeln die nachhaltigen Entwicklungspotentiale im Landkreis Nordhausen gefährden. Die Bildung ist das sicherste Mittel, die Zukunftschancen jedes einzelnen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Ein über die Grenzen von Nordthüringen hinaus guter Ruf unserer Bildungseinrichtungen wird ein wesentlicher weicher Standortfaktor sein, der die Bereitschaft zur Ansiedlung besonders von Jungunternehmern erhöht, weil sie für ihre Kinder nach guten Bildungschancen Ausschau halten.
Wer sich in den Schulen des Landkreises umschaut kann erkennen, dass gute schulische Arbeit eine lange Tradition hat. Das belegen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft, deren Erfolge auf den Grundlagen der Bildungsarbeit in den Schulen des Südharzes basieren. Auch heute gibt es diese gute schulische Arbeit in der Region. Diese Ausgangsposition muss von allen Beteiligten genutzt und ausgebaut werden. Die Politiker und die Verwaltung sollten die Kraftanstrengung der Lehrer, Eltern und Schüler für gute schulische Leistungen durch eine gemeinsame und rechtzeitige, vielseitige, langfristig angelegte inhaltlich und verwaltungstechnisch anspruchsvolle Planung bestätigen und unterstützen.
Die Schulen sollten ihrerseits die Unterstützung von Verwaltung und Politik einfordern. Zahlreiche innovative Projekte sind in den Schulen des Landkreises in den letzten Jahren erarbeitet worden. Es ist hohe Zeit, dass die Politik die Autorität der Lehrer durch mehr Engagement für Bildung und Forschung stärkt und ihre Arbeit honoriert. Forschung und Bildung muss dringend im Interesse unserer Kinder und der Ansiedlung kleiner und mittelständischer Unternehmen und damit der Schaffung von dauerhaften Arbeitsplätzen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Im Rahmen der Forderung nach einer langfristigen Schulentwicklungskonzeption haben die Bündnisgrünen den Ausbau der Lernschule Energie in Sollstedt und darüber hinaus eine gemeinsame Schulnetzplanung für die Stadt und den Landkreis Nordhausen gefordert.
Nach aktueller Information wird der Schulausschuss dem Kreistag am 19. April empfehlen, den Antrag der Bündnisgrünen, die Verhandlungen für eine gemeinsame Schulnetzplanung von Stadtverwaltung und Landratsamt Nordhausen aufzunehmen. Das könnte ein guter erster Schritt sein. Die Einberufung und Beauftragung eines kompetenten Gremiums zur langfristigen Schulentwicklungsplanung, getragen von den Schulen und der Politik, wie auch der Ausbau der Regelschule Sollstedt als Lernschule Energie, sollten dem ersten Schritt folgen.


