Mi, 13:23 Uhr
03.04.2019
Gedenken an der Stele
Es darf sich nicht wiederholen
Der 3. und 4. April sind in das Herz und in die Seele der Stadt Nordhausen fest eingebrannt. Kaum eine Familie, in der in diesen Tagen nicht die Erinnerungen wach werden. Aber auch Tage zum Nachdenken über die Welt, wie wir sie derzeit erleben...
Weiße Rosen niedergelegt (Foto: nnz)
Es mögen knapp 100 Menschen gewesen sein, die sich bei leichtem Nieselregen am Mittag an der Stele vor dem Nordhäuser Rathaus versammelten. Größtenteils aus Parteien, Vereinen, Verbänden und Verwaltungen, aber auch viele ältere Frauen und Männer.
Die Wunden, die von den englischen Bomben der Stadt zugefügt wurden, seien zwar vernarbt, aber sie seien noch spürbar, sagte Oberbürgermeister Buchmann. Und er kam über die Historie schnell zur Gegenwart und einem scheinbaren Lieblingsthema der aktuellen Rathausspitze - der Entschärfung von Blindgängern.
War das in den Gedenkworten bis 2017 nie ein Thema, so wurde heute an die Entschärfung von fünf Blindgängern in der Rolandstadt erinnert.
Nach der OB-Rede lasen Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek aus Berichten von Zeitzeugen jener Apriltage und Nächte. Diese Worte waren es, die der emotionale Punkt des heutigen Gedenkens waren. Und das ist gut so.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Weiße Rosen niedergelegt (Foto: nnz)
Es mögen knapp 100 Menschen gewesen sein, die sich bei leichtem Nieselregen am Mittag an der Stele vor dem Nordhäuser Rathaus versammelten. Größtenteils aus Parteien, Vereinen, Verbänden und Verwaltungen, aber auch viele ältere Frauen und Männer.
Die Wunden, die von den englischen Bomben der Stadt zugefügt wurden, seien zwar vernarbt, aber sie seien noch spürbar, sagte Oberbürgermeister Buchmann. Und er kam über die Historie schnell zur Gegenwart und einem scheinbaren Lieblingsthema der aktuellen Rathausspitze - der Entschärfung von Blindgängern.
War das in den Gedenkworten bis 2017 nie ein Thema, so wurde heute an die Entschärfung von fünf Blindgängern in der Rolandstadt erinnert.
Nach der OB-Rede lasen Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek aus Berichten von Zeitzeugen jener Apriltage und Nächte. Diese Worte waren es, die der emotionale Punkt des heutigen Gedenkens waren. Und das ist gut so.
Peter-Stefan Greiner

