eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mi, 12:22 Uhr
27.03.2019
Dorferneuerung in Sülzhayn

Straßensanierung startet im Mai

Voraussichtlich im Mai soll die Dr.-Kremser-Straße in Sülzhayn saniert werden. Der Hauptausschuss hat die Arbeiten jetzt an die Firma Mütze & Rätzel aus Wolmirstedt vergeben. Es ist das erste Projekt der Dorferneuerung in Sülzhayn…

Blick in die Dr.-Kremser-Straße.  (Foto: Susanne Schedwill) Blick in die Dr.-Kremser-Straße. (Foto: Susanne Schedwill)

Noch im Frühjahr sollen in Sülzhayn die Bagger rollen. „Wir haben nächste Woche Bauanlaufberatung. Dann machen wir die Terminkette fest“, kündigte Fachbereichsleiter Ronald Kuß in einem Gespräch mit der nnz an. Voraussichtlich im Mai wird der grundhafte Ausbau der rund 900 Meter langen Straße im Ortszentrum beginnen. Noch vor Ostern sollen die betroffenen Anwohner informiert werden. Rund 1,5 Millionen Euro wird der Ausbau der Straße kosten – 65 Prozent der Kosten werden über die Dorferneuerung gefördert.

Eigentlich sollte die Baumaßnahme längst laufen, musste aber im vergangenen Jahr noch einmal verschoben werden, nachdem das erste Ausschreibungsergebnis eine 30-prozentige Kostensteigerung ergeben hatte. Damals konnte die Stadt den Eigenanteil nicht stemmen. In diesem Jahr konnte dieser im Haushalt dargestellt werden, so Kuß weiter.

Die neue Straße wird eine Bitumschicht erhalten, die Gehwege werden mit Betonsteinen gepflastert. Das alte Pflaster aus der Straße soll teilweise für die Gosse und Parkflächen wiederverwendet werden.

Turnhalle in Sülzhayn (Foto: Susanne Schedwill) Turnhalle in Sülzhayn (Foto: Susanne Schedwill)

Ein Fragezeichen steht weiter hinter der Turnhalle. Im Rahmen der Dorferneuerung war der Plan entstanden, den alten DDR-Bau im Zentrum des Ortes in ein Vereins- und Feuerwehrzentrum umzubauen. Das Vorhaben ist auch noch aktuell, nur ist es nicht mehr Bestandteil der Dorferneuerung, weil die Förderquote mit maximal 65 Prozent zu gering ist.

Für den alten DDR-Bau hat die Stadt deshalb schon das dritte Jahr in Folge beim Landesverwaltungsamt in Weimar Städtebaufördermittel beantragt – bisher gibt es für den aktuellen Antrag weder eine Zu- noch eine Absage. „Es gibt noch keine Tendenz. Wir hoffen natürlich auf die Förderung, denn ohne diese können wir die Turnhalle leider nicht stemmen“, machte Kuß deutlich.

Rund 1,2 Millionen Euro müssten nach derzeitigen Schätzungen in das desolate Gebäude investiert werden. Die Städtebauförderung würde 90 Prozent der Kosten abdecken – 120 000 Euro müsste Ellrich als Eigenmittel beisteuern. „Das ist machbar“, so Kuß.

Noch gehört die Halle dem Landkreis. Sollte Ellrich die 90-prozentige Förderung für die Sanierung erhalten, will die Stadt die Turnhalle vom Kreis kaufen. „Aber auch nur dann, das ist mit dem Kreis bereits so abgesprochen“, sagte Kuß.

Susanne Schedwill


Autor: ssc

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)