Do, 18:17 Uhr
10.03.2005
Ein großer Schluck
Nordhausen (nnz). Wenn es in Nordhausen schon kein Finanzamt mehr geben soll, dann aber das Theater. Auch über das Jahr 2008 hinaus. Bis dahin ist das Land in der finanziellen Pflicht...
Beim Treffen der Thüringer Theater-Städte mit dem Kunstministerium Ende März werden sich Nordhausen und Sondershausen gemeinsam für den Erhalt des Nordhäuser Theaters und des Loh-Orchesters auch über das Jahr 2008 hinaus einsetzen. Das kündigte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) heute nach einem Treffen mit ihrem Sondershäuser Amtskollegen Joachim Kreyer (CDU) an. Unsere Strategie ist dabei klar: Theater und Orchester in Nordhausen bzw. Sondershausen sind die einzigen ihrer Art in einer Region, die bis nach Niedersachsen und Sachsen-Anhalt reicht. Und dabei geht es nicht nur um die Unterhaltungs- bzw. Freizeitfunktion, die man mit Kunst und Kultur verbindet. Wir sagen ganz klar: Kunst und Kultur haben auch einen deutlichen Bildungsanspruch - Bühne und Orchester sind dabei unverzichtbar, sagte Frau Rinke.
Man werde in Erfurt auch deutlich herausstellen, dass man mit der GmbH Anfang der 90er Jahre Mut und Innovationsbereitschaft gezeigt- und dass man mit der erzwungenen Aufgabe des Schauspiels einen großen Beitrag zur jüngsten Thüringer Theater-Strukturdebatte geleistet habe. Das war schon damals ein großer Schluck über den Durst – wir können keine weiteren Zugeständnisse machen. Das werden wir auch klar artikulieren, so Frau Rinke.
Weitere Themen beim Treffen seien die Zusammenarbeit beider Verwaltungen sowie die Koordination von wichtigen Kultur-Veranstaltungen in diesem Jahr gewesen. Die Städte Nordhausen und Sondershausen hatten im Januar 2004 einen Kooperationsvertrag geschlossen, in dem auch regelmäßige Treffen der beiden Verwaltungsspitzen vorgesehen sind. Am heutigen Treffen hatten auch Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) und Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) teilgenommen.
Autor: nnzBeim Treffen der Thüringer Theater-Städte mit dem Kunstministerium Ende März werden sich Nordhausen und Sondershausen gemeinsam für den Erhalt des Nordhäuser Theaters und des Loh-Orchesters auch über das Jahr 2008 hinaus einsetzen. Das kündigte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) heute nach einem Treffen mit ihrem Sondershäuser Amtskollegen Joachim Kreyer (CDU) an. Unsere Strategie ist dabei klar: Theater und Orchester in Nordhausen bzw. Sondershausen sind die einzigen ihrer Art in einer Region, die bis nach Niedersachsen und Sachsen-Anhalt reicht. Und dabei geht es nicht nur um die Unterhaltungs- bzw. Freizeitfunktion, die man mit Kunst und Kultur verbindet. Wir sagen ganz klar: Kunst und Kultur haben auch einen deutlichen Bildungsanspruch - Bühne und Orchester sind dabei unverzichtbar, sagte Frau Rinke.
Man werde in Erfurt auch deutlich herausstellen, dass man mit der GmbH Anfang der 90er Jahre Mut und Innovationsbereitschaft gezeigt- und dass man mit der erzwungenen Aufgabe des Schauspiels einen großen Beitrag zur jüngsten Thüringer Theater-Strukturdebatte geleistet habe. Das war schon damals ein großer Schluck über den Durst – wir können keine weiteren Zugeständnisse machen. Das werden wir auch klar artikulieren, so Frau Rinke.
Weitere Themen beim Treffen seien die Zusammenarbeit beider Verwaltungen sowie die Koordination von wichtigen Kultur-Veranstaltungen in diesem Jahr gewesen. Die Städte Nordhausen und Sondershausen hatten im Januar 2004 einen Kooperationsvertrag geschlossen, in dem auch regelmäßige Treffen der beiden Verwaltungsspitzen vorgesehen sind. Am heutigen Treffen hatten auch Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) und Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) teilgenommen.

