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Do, 16:10 Uhr
31.01.2019
10 Jahre „Haus Geborgenheit“

Besinnung und Erinnerung in der Herzschlag-Kirche

Es war ein schwerer Anfang, aber er war notwendig. Vor zehn Jahren war der Gedanke, unheilbar kranke Menschen in ihrer letzten Lebensstation würdevoll zu begleiten, im Südharz noch neu. Heute erlebte dieser Gedanke in Form des Neustädter Hospizes seinen 10. Geburtstag…

Das Team des "Haus Geborgenheit" (Foto: nnz) Das Team des "Haus Geborgenheit" (Foto: nnz)
Eingeleitet wurde die Festveranstaltung durch Schülerinnen der Kreismusikschule, denen sich Martin Montowski als Geschäftsführer der Diakonie-Krankenhaus GmbH mit seiner Begrüßung anschloss. Hervorzuheben seien vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des einzigen Hospizes in Nordthüringen, die Ehrenamtler und die Mitglieder des Fördervereins.

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In der Einladung noch ausgewiesen, ließen sich Ministerpräsident Bodo Ramelow und Ministerin Birgit Keller entschuldigen. Landrat Matthias Jendricke, der den Part des Grußwortes übernehmen sollte, fehlte ebenfalls und wurde durch Hannelore Haase vertreten. Sie dankte den Machern in Neustadt für ihre oftmals harte Arbeit und erinnerte ebenfalls an den Anfang, für den es gelohnt habe, hart zu arbeiten.

Ilka Jope, die Geschäftsführerin des Thüriinger Hospiz- und Palliativverbandes, hielt die Laudatio. Sie würdigte das tausendfache Engagement von Frauen und Männern, die mittlerweile sterbende Menschen begleiten. Als Krankenschwester erlebte sie oft das einsame Sterben von Menschen, die in den letzten Augenblicken eines oftmals erfüllten Lebens ebenfalls einsam waren. In Neustadt werden die Gäste von ihren Gästen auf diesem letzten Weg begleitet, das ist der Inhalt der Hospizarbeit, die trotz des Sterbens soviel Freude und Zufriedenheit schenken kann.

„Gibt es unter uns Menschen, die lichtdurchflutete Räume mögen?“ Diese Frage stellte Dr. Joachim Drechsel, der Vorstandsvorsitzende der DGD Stiftung und umriss in seinem geistlichen Wort den Bogen zu dem Sonnenlicht in einem Hospiz, das mitunter nur Stunden für den Gast zu erheischen ist. Ist das das Ende oder das Ziel? Bei der Beantwortung dieser Frage komme es auf den jeweiligen Standpunkt an.

Nach einem Ballettteil dankte Hospizleiter Hans-Christoph Wisch für die Arbeit, den Antrieb, die Motivation aller Beteiligter, den Hospizgedanken – trotz einiger kritischer Stimmen – in den Südharz gebracht zu haben. Eine Frau benannte Wisch namentlich – Margret Holzapfel, die unermüdlich auf der Suche nach Unterstützern, nach Sponsoren sei.
Peter-Stefan Greiner
Martin Montowski (Foto: nnz)
Hannelore Haase (Foto: nnz)
Ilka Jope (Foto: nnz)
Die Gäste (Foto: nnz)
Dr. Drechsel (Foto: nnz)
   (Foto: nnz)
Ballett (Foto: nnz)
Hans-Christoph Wisch mit dem Schlüssel, den er vor zehn Jahren erhielt (Foto: nnz)
Autor: red

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