Do, 07:45 Uhr
17.01.2019
Trommel-Workshop vermittelte mehr als nur Rhythmus
Faszination und Spaß mit Boomwhackers
Dass kleine bunte Plastikröhren ein Musikerlebnis ermöglichen, hätte vielleicht nicht jeder Teilnehmer des Workshops am Herder-Gymnasium im Vorfeld gedacht. Eher skeptisch betrachtete es auch Jasmin Kleint (17 Jahre), die wenig Verständnis dafür aufbrachte, da für drei Stunden Trommeln angesetzt war anstelle des regulären Unterrichts...
Klaus Hagedorn im Element - verbreitet Freude an der Musik (Foto: Heike Roeder)
Im Nachhinein gestand sie beschwingt, dass die Aktion Spaß gemacht habe, Wissenswertes bot, es zahlreiche Tipps zur Anwendung gab und ein schneller Lernerfolg erzielt wurde. Sie freue sich bereits auf die weitere Arbeit am Projekt.
Für diese Faszination sorgte Klaus Hagedorn aus Nordhausen, der als ausgebildeter Schlagzeuger regelmäßig Trommelkurse anbietet. Ihm gelang es, mit den unterschiedlich langen Kunststoffröhren, die verschiedene Tonhöhen erzeugen und seit 1995 die Klangerzeugung in der ganzen Welt bereichern, Rhythmik und Freude zu vermitteln. Die damit gemeinten Boomwhackers schulen gleichzeitig Rhythmus, Harmonie und Melodie, was sie für den Musikunterricht so unentbehrlich macht.
Ergänzt wurde sie mit einem Tambourin sowie einer Conga, einer afrikanischen Trommel. Das damit erzeugte Latin Feeling nutzte Hagedorn, um das von Herbert Grönemeyer stammende Mambo von der LP Bochum (1984), welches er für den Kurs bearbeitet hatte, auch entsprechend des lateinamerikanischen Originals umsetzen zu können.
Der Mambo eignet sich gut zur Bearbeitung für Boomwhackers, weil das Original auch sehr rhythmisch geprägt ist und eine markante Melodie, die man mit den Handperkussionsinstrumenten super spielen kann. Die Basslinie bleibt über das gesamte Lied gleich und die Harmonien sind dadurch recht einfach, aber rhythmisch effektvoll gehalten.
Nach einer Theorieschulung sowie Übungen zu den Grundtönen ließ Kursleiter Hagedorn die Kursteilnehmer gemeinsam einen Groove spüren und übte dann einzelne Passagen, ehe sie das Stück als Ganzes spielten. Das Ergebnis der drei Stunden konzentrierten Arbeit konnte sich hören und sehen lassen.
Folgend werden der Mambo und die Boomwhackers den Schülerinnen und Schüler des Musikkurses 11 noch weiter begleiten und … daran feilen, wie Musiklehrerin Irina Gemsa mit einem Augenzwinkern meinte. Sie wollen ihre Fähigkeiten weiter entwickeln und sie im Mitmachkurs am 22.2.2019 im Herder-Gymnasium anbieten. An diesem Tag findet in der Wiedigsburg die lange Nacht, die Wissen schafft, statt. Für Irina Gemsa bietet ein Trommelkurs, so auch der Workshop, aber noch mehr. Er schafft ein Musikerlebnis, bei dem jeder Akteur ist. Die 21 Kursteilnehmer konnten in den drei Stunden erleben, wie sie in und mit der Musik einen gemeinsamen Erfolg erlangten und das Miteinander jeden Einzelnen nicht nur teilhaben, sondern einen Teil werden ließ. Jeder ist in diese rhythmische Musikbegegnung integriert.
Boomwhackers sind sehr demokratische Musikinstrumente, weil die gestimmten Röhren für alle einfach zu handhaben sind, jeder kann dies mit einer oder sogar zwei melodischen Plastikröhre/n ausführen., so die engagierte Musiklehrerin am Herder-Gymnasium, die die nun in ihrer Vielzahl erworbenen Instrumente auch in anderen Klassenstufen einsetzen will.
Heike Roeder
Autor: red
Klaus Hagedorn im Element - verbreitet Freude an der Musik (Foto: Heike Roeder)
Im Nachhinein gestand sie beschwingt, dass die Aktion Spaß gemacht habe, Wissenswertes bot, es zahlreiche Tipps zur Anwendung gab und ein schneller Lernerfolg erzielt wurde. Sie freue sich bereits auf die weitere Arbeit am Projekt.
Für diese Faszination sorgte Klaus Hagedorn aus Nordhausen, der als ausgebildeter Schlagzeuger regelmäßig Trommelkurse anbietet. Ihm gelang es, mit den unterschiedlich langen Kunststoffröhren, die verschiedene Tonhöhen erzeugen und seit 1995 die Klangerzeugung in der ganzen Welt bereichern, Rhythmik und Freude zu vermitteln. Die damit gemeinten Boomwhackers schulen gleichzeitig Rhythmus, Harmonie und Melodie, was sie für den Musikunterricht so unentbehrlich macht.
Ergänzt wurde sie mit einem Tambourin sowie einer Conga, einer afrikanischen Trommel. Das damit erzeugte Latin Feeling nutzte Hagedorn, um das von Herbert Grönemeyer stammende Mambo von der LP Bochum (1984), welches er für den Kurs bearbeitet hatte, auch entsprechend des lateinamerikanischen Originals umsetzen zu können.
Der Mambo eignet sich gut zur Bearbeitung für Boomwhackers, weil das Original auch sehr rhythmisch geprägt ist und eine markante Melodie, die man mit den Handperkussionsinstrumenten super spielen kann. Die Basslinie bleibt über das gesamte Lied gleich und die Harmonien sind dadurch recht einfach, aber rhythmisch effektvoll gehalten.
Nach einer Theorieschulung sowie Übungen zu den Grundtönen ließ Kursleiter Hagedorn die Kursteilnehmer gemeinsam einen Groove spüren und übte dann einzelne Passagen, ehe sie das Stück als Ganzes spielten. Das Ergebnis der drei Stunden konzentrierten Arbeit konnte sich hören und sehen lassen.
Folgend werden der Mambo und die Boomwhackers den Schülerinnen und Schüler des Musikkurses 11 noch weiter begleiten und … daran feilen, wie Musiklehrerin Irina Gemsa mit einem Augenzwinkern meinte. Sie wollen ihre Fähigkeiten weiter entwickeln und sie im Mitmachkurs am 22.2.2019 im Herder-Gymnasium anbieten. An diesem Tag findet in der Wiedigsburg die lange Nacht, die Wissen schafft, statt. Für Irina Gemsa bietet ein Trommelkurs, so auch der Workshop, aber noch mehr. Er schafft ein Musikerlebnis, bei dem jeder Akteur ist. Die 21 Kursteilnehmer konnten in den drei Stunden erleben, wie sie in und mit der Musik einen gemeinsamen Erfolg erlangten und das Miteinander jeden Einzelnen nicht nur teilhaben, sondern einen Teil werden ließ. Jeder ist in diese rhythmische Musikbegegnung integriert.
Boomwhackers sind sehr demokratische Musikinstrumente, weil die gestimmten Röhren für alle einfach zu handhaben sind, jeder kann dies mit einer oder sogar zwei melodischen Plastikröhre/n ausführen., so die engagierte Musiklehrerin am Herder-Gymnasium, die die nun in ihrer Vielzahl erworbenen Instrumente auch in anderen Klassenstufen einsetzen will.
Heike Roeder





