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Di, 08:52 Uhr
22.02.2005

Der kleine Abschied

Nordhausen (nnz). Längst kommt auch bei den 68 Nordhäusern und Nordhäuserinnen, die am gestrigen Abend ihren Vorstellungen von sozialen Rechten und für mehr Arbeitsplätze treu geblieben sind, keine rechte Freunde mehr auf. Eine kurze Situationsbeschreibung in Ihrer nnz.


Redlich mühte sich Günther Dietrich vom Sprecherrat der Bürgerinitiative dem Erscheinen der „Unentwegten“ auf dem Rathausplatz Symbolcharakter zu verleihen. Doch Symbole haben eben auch ein eigenes Innenleben. Gerade dann, wenn die Erkenntnis sich langsam nach vorn arbeitet, dass sie einen Kampf der Verzweifelten gegen eine Mauer aus Schweigen und Distanz führen. So sah man in den Gesichtern jene Traurigkeit, die Katja Ebstein so treffend besingt: "Abschied ist ein bißchen wie sterben..."

Aber: Jeder Abschied birgt die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Vielleicht, wenn das Wetter wieder freundlicher ist? Vielleicht, wenn die Folgen von Hartz IV noch spürbarer werden? Vielleicht, wenn es noch weitere Reformen geben wird? Doch die Montagsdemonstrierer machen sich immer wieder Mut, sie wollen nicht aufgeben, und als die Nordhäuser Montagshymne erklang, war wieder die Hoffnung zu spüren, trotz der Resignation.

Noch einmal werden sich die Hartz-IV-Gegner am kommenden Montag treffen. Im März sind zwei Aktionen vorgesehen (7. und 21.3) und dann - ab April - will man sich noch nur einmal im Monat vor dem Nordhäuser Rathaus treffen.
Autor: nnz

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