Mo, 15:15 Uhr
21.02.2005
SOKO Sollstedt
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Wenn Journalisten die vier Buchstaben SOKO lesen, dann steigt sofort der Adrenalinspiegel, sofort wird eine Sensation gewittert...
Doch eigentlich ist die SOKO Sollstedt nur der neue Aufguß eines alten Themas. Der Nordhäuser Kreistag soll am 1. März eine Sonderkommission für die Schulnetzplanung einsetzen. Wäre die Sitzung einen Monat später könnte man das, was jetzt Bündnis 90/Die Grünen fordern, als gutgemeinten Aprilscherz auffassen. Richtig bitter aufstoßen wird der bündnisgrüne Vorschlag in erster Linie dem Fachausschuß des Kreistages. Dessen Mitglieder hatten sich in den Wochen und Monaten ausgiebig mit der Fortschreibung der Schulnetzplanung beschäftigt, auch den Fraktionen kann dieses Engagement unterstellt werden.
Die SOKO soll sich in erster Linie natürlich um den Standort der Regelschule in Sollstedt kümmern. Deshalb ist diesem Punkt im Antrag von Bündnis90/Die Grünen auch drei Viertel des Platzes vorbehalten. Wissenschaftlich wird da aufgeführt, warum die Regelschule in Sollstedt nicht geschlossen werden darf, sondern als Kleine Regelschule weitergeführt werden soll. Die Argumente sind so neu nun auch wieder nicht, sie kommen ja auch vom gleichen Absender. Es ist die männliche Hälfte der bündnisgrünen Gruppe im Kreistag: Dr. Kox, der ausgerechnet auch noch in Sollstedt wohnt.
Ob der Antrag der Bündnisgrünen auch nur den Hauch einer Chance hat, um in der nächsten Kreistagssitzung beschlossen zu werden, bleibt dahin gestellt. Er ändert nichts an der Tatsache, daß immer weniger Kinder in die Regelschulen gehen. Vielleicht sollte man lieber eine SOKO gegen den anhaltenden Familienfrust einsetzen?
Autor: nnzDoch eigentlich ist die SOKO Sollstedt nur der neue Aufguß eines alten Themas. Der Nordhäuser Kreistag soll am 1. März eine Sonderkommission für die Schulnetzplanung einsetzen. Wäre die Sitzung einen Monat später könnte man das, was jetzt Bündnis 90/Die Grünen fordern, als gutgemeinten Aprilscherz auffassen. Richtig bitter aufstoßen wird der bündnisgrüne Vorschlag in erster Linie dem Fachausschuß des Kreistages. Dessen Mitglieder hatten sich in den Wochen und Monaten ausgiebig mit der Fortschreibung der Schulnetzplanung beschäftigt, auch den Fraktionen kann dieses Engagement unterstellt werden.
Die SOKO soll sich in erster Linie natürlich um den Standort der Regelschule in Sollstedt kümmern. Deshalb ist diesem Punkt im Antrag von Bündnis90/Die Grünen auch drei Viertel des Platzes vorbehalten. Wissenschaftlich wird da aufgeführt, warum die Regelschule in Sollstedt nicht geschlossen werden darf, sondern als Kleine Regelschule weitergeführt werden soll. Die Argumente sind so neu nun auch wieder nicht, sie kommen ja auch vom gleichen Absender. Es ist die männliche Hälfte der bündnisgrünen Gruppe im Kreistag: Dr. Kox, der ausgerechnet auch noch in Sollstedt wohnt.
Ob der Antrag der Bündnisgrünen auch nur den Hauch einer Chance hat, um in der nächsten Kreistagssitzung beschlossen zu werden, bleibt dahin gestellt. Er ändert nichts an der Tatsache, daß immer weniger Kinder in die Regelschulen gehen. Vielleicht sollte man lieber eine SOKO gegen den anhaltenden Familienfrust einsetzen?

