So, 13:01 Uhr
20.02.2005
nnz-Forum: Blinde zu Bettlern?
Nordhausen (nnz). Täglich erreichen den Nordhäuser Kreisvorstand des Blinden-und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. Anrufe besorgter blinder Menschen. Die Betroffenen sprechen über ihre Zukunftsängste, Ängste an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden. Dazu ein Statement im Forum Ihrer nnz.
Die Blinden und Sehbehinderten befürchten kein selbstbestimmtes menschenwürdiges Leben mehr führen zu können. Wer kennt nicht das Bild aus historischen Filmen, wo Blinde am Straßenrand bettelnd zu sehen sind. Das alles könnte ab 2006 im Freistaat Thüringen Wirklichkeit werden, wenn es nach einigen CDU Landtagsabgeordneten geht. So hat unlängst Christine Lieberknecht, CDU Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag laut darüber nachgedacht das Landesblindengeld ab dem Jahr 2006 gänzlich zu streichen. Das Landesblindengeld ist unabhängig vom Einkommen und dient als Mehraufwandsentschädigung blinder Menschen.
Das Leben eines von Blindheit betroffenen Menschen ist in vielen Bereichen finanziell aufwendiger. So z.B. Pflege, hauswirtschaftliche Versorgung, Mobilität, Information, Hilfsmittelbedarf für das tägliche Leben, Kleider- und Materialverschleiß, erhöhter Wohnraumbedarf, sonstige Assistenzleistungen.
Rudolf Stock, Kreisverband Nordhausen des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V.
Autor: nnzDie Blinden und Sehbehinderten befürchten kein selbstbestimmtes menschenwürdiges Leben mehr führen zu können. Wer kennt nicht das Bild aus historischen Filmen, wo Blinde am Straßenrand bettelnd zu sehen sind. Das alles könnte ab 2006 im Freistaat Thüringen Wirklichkeit werden, wenn es nach einigen CDU Landtagsabgeordneten geht. So hat unlängst Christine Lieberknecht, CDU Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag laut darüber nachgedacht das Landesblindengeld ab dem Jahr 2006 gänzlich zu streichen. Das Landesblindengeld ist unabhängig vom Einkommen und dient als Mehraufwandsentschädigung blinder Menschen.
Das Leben eines von Blindheit betroffenen Menschen ist in vielen Bereichen finanziell aufwendiger. So z.B. Pflege, hauswirtschaftliche Versorgung, Mobilität, Information, Hilfsmittelbedarf für das tägliche Leben, Kleider- und Materialverschleiß, erhöhter Wohnraumbedarf, sonstige Assistenzleistungen.
Rudolf Stock, Kreisverband Nordhausen des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V.
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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