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Do, 08:07 Uhr
13.09.2001

nnz-Rückspiegel: 13. September 2000

Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war. Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden.


Wacker: Wer wird neuer Präsident?

Das amtierende Präsidium von Wacker Nordhausen ist guter Dinge, zumindest was das Insolvenzverfahren betrifft. Die erforderliche Summe konnte aufgebracht werden und Insolvenzverwalter Olaf Kupke kann in die Verhandlungen gehen. Während einer Gesprächsrunde in der vergangenen Woche hätten die Präsidiumsmitglieder vergangener Zeiten die Zahlung von entsprechenden Summen per Unterschrift bestätigt, erfuhr die nnz. Positive Signale gebe es auch vom Finanzamt als größten Gläubiger. Probleme treten seit einiger Zeit mit dem amtierenden Vizepräsidenten Peter Vogt auf. Der soll nach nnz-Informationen in den letzten Monaten neuen Spielern Versprechungen gemacht, die auf keinen Fall eingehalten werden können. Beispiel dafür Jan Arnoldi, der Wacker Nordhausen wieder den Rücken kehrte. Darauf entschied sich das amtierende Präsidium, Vogt von seiner Funktion zu entbinden. Da solch ein Beschluß allerdings nicht mit der Satzung des Vereins konform geht, habe sich Vogt wieder in seine Funktion „quasi selbst eingesetzt“. Bis zur Mitgliederversammlung sollen diese Querelen allerdings der Vergangenheit angehören, versicherte Klaus Gorges der nnz.


CSC sponsorte PC-Technik für Schule in Nordhausen-Ost

Das Internet zieht auch in die Schulen des Landkreises Nordhausen ein. Ihre nnz berichtete in der vergangenen Woche von der Eröffnung eines Computer-Kabinetts am Schiller-Gymnasium in Bleicherode. Jetzt erhielt die nnz-redaktion die Information, daß an der Regelschule Ost ein erstes Kabinett mit fünf Rechnern eingerichtet wurde. Initiator des Projektes ist der Nordhäuser Peter Klahre. Sein Arbeitgeber, CSC, sponsorte fünf aufgerüstete Rechner und richtete sie während der Ferien ein. Zusammen mit einem Lehrer wurden die PC vernetzt und internetfähig gemacht. Wie Schulleiter Reiner Voigt der nnz sagte, wurde durch die Stadt Nordhausen der Raum umgebaut. Nach Übergabe der Rechner wird dieses Angebot von den Schülern nach dem Unterricht sehr gut angenommen. Die Kosten für den Internetzugang übernahm die Telekom.


A 38: Gemeinderat hob Beschluß von 1994 auf

Mehr als 100 Sollstedter kamen gestern abend in die Festhalle ihres Ortes zur Gemeinderatssitzung. Der Tagesordnungspunkt, der die Menschen im Ort bewegt, war die Stellungnahme des Gemeinderates zum geänderten Verlauf der Trasse der Autobahn A 38 (nnz berichtete). Von den 15 anwesenden Gemeinderatsmitgliedern stimmten 14 zu, einen 1994 gefaßten Beschluß aufzuheben, ein Abgeordneter enthielt sich seiner Stimme. Der damalige Beschluß hatte den zu dieser Zeit favorisierten Trassenverlauf zur Grundlage. Und der führte südlich der Bleicheröder Berge an dem Ort vorbei. Mit der Aufhebung des Beschlusses von vor sechs Jahren hat sich der Gemeinderat alle Mittel offen gelassen, um ein neue Votum abzugeben. Dieses wird jedoch erst im Oktober abgefaßt. Zuvor wird der DEGES-Verantwortliche am 27. September vor dem Bauausschuß des Gemeinderates erläutern, warum die Trasse geändert wurde. Er wird nach nnz-Informationen auch darüber berichten, welche Alternativen zur jüngsten Variante - die von den Sollstedtern angefochten wird - zur Verfügung stehen. Fest steht jetzt schon, die Festhalle des Ortes wird dann nicht nur mit 100 Bürgern gefüllt sein.
Autor: nnz

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