Sa, 11:58 Uhr
19.02.2005
Vier Verletzte bei Havarie
Nordhausen (nnz). Bei einem Arbeitsunfall sind am Vormittag in Nordhausen vier Arbeiter zum Teil schwer verletzt worden. Einzelheiten wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Der Unfall ereignete sich bei Wartungsarbeiten an einer Trafostation. Die Station gehört zu einer Firma für Trockenbaustoffe (Sakret) im Industriegebiet am Darrweg. Zur Durchführung der Arbeiten wurde ein 10 kV - Schalter ausgeschaltet. Während den Wartungsarbeiten kam es aus bisher ungeklärter Ursache an diesem Schalter zu einem Lichtbogen. Durch den Lichtbogen wurden die vier Arbeiter verletzt. Sie wurden in das Südharzkrankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitten zwei von ihnen schwere Verbrennungen, ihre beiden Kollegen wurden leicht verletzt. Mittlerweile wurde einer der schwerverletzten Männer mit in eine Spezialklinik nach Halle gebracht.
Der Funkenüberschlag hatte das gesamte 10-kV-Kabel bis zur Energieversorgung abgeschalten. Dadurch waren Teile der Nordhäuser Südstadt über eine Stunde ohne Strom. An der Unglückstelle haben das Amt für Arbeitsschutz und die Kriminalpolizei die Untersuchungen aufgenommen.
Autor: nnzDer Unfall ereignete sich bei Wartungsarbeiten an einer Trafostation. Die Station gehört zu einer Firma für Trockenbaustoffe (Sakret) im Industriegebiet am Darrweg. Zur Durchführung der Arbeiten wurde ein 10 kV - Schalter ausgeschaltet. Während den Wartungsarbeiten kam es aus bisher ungeklärter Ursache an diesem Schalter zu einem Lichtbogen. Durch den Lichtbogen wurden die vier Arbeiter verletzt. Sie wurden in das Südharzkrankenhaus gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitten zwei von ihnen schwere Verbrennungen, ihre beiden Kollegen wurden leicht verletzt. Mittlerweile wurde einer der schwerverletzten Männer mit in eine Spezialklinik nach Halle gebracht.
Der Funkenüberschlag hatte das gesamte 10-kV-Kabel bis zur Energieversorgung abgeschalten. Dadurch waren Teile der Nordhäuser Südstadt über eine Stunde ohne Strom. An der Unglückstelle haben das Amt für Arbeitsschutz und die Kriminalpolizei die Untersuchungen aufgenommen.

