Sa, 11:56 Uhr
27.10.2018
Gemeinsame Ausbildung in Neustadt
Feuerwehren im Einsatz
Gestern Abend am Parkplatz in Neustadt - aus einem dort abgestellten landwirtschaftlichen Sattelanhänger dringt dichter Rauch - Geräusche sind aus dem Inneren der tiefen Lademulde zu hören, es werden eine oder mehrere Personen im Inneren des Fahrzeuges vermutet...
Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Neustadt - Osterode und Ilfeld - Wiegersdorf bereiten unverzüglich den Lösch- und Rettungseinsatz vor. Nach kurzer Einweisung der "Lage auf Sicht" durch den Einheitsführer bringen die Maschinisten die Fahrzeuge in Stellung, sichern die Unfallstelle und bereiten die Beleuchtung vor, während sich zwei Trupps unter Atemschutz ausrüsten.
Jetzt erfolgt die gezielte Erkundung am Fahrzeug und weitere Befehle zum Aufbau der Löschwasserversorgung und eines Zugangs in den Behälter mittels Steckleiterteilen werden erteilt, die Drehleiter wird zur Rettung mittels Schleifkorbtrage vorbereitet.
Der erste Trupp nimmt die erfolgreiche Löscharbeit in der Mulde vor und findet eine leblose Person unter Holzbauteilen liegend vor. Umgehend wird ein zweiter Trupp unter Atemschutz in den Behälter geschickt, die Drehleiter schwenkt die Trage an den Einsatzort und stellt eine ausreichende Beleuchtung sicher. Die Person wird auf einem Board gelagert und fixiert, anschließend durch das Leiterfahrzeug mittels Korbtrage aus der Anhängermulde gehoben und am Boden abgesetzt, wo die weitere medizinische Versorgung erfolgen konnte.
Zum Glück war das Szenario eine im kleinen Kreis geplante Ausbildung für die Neustädter Einsatzkräfte, die die Koordination an nicht einsehbaren Einsatzstellen für den Aufgaben eine kleinen Freiwilligen Feuerwehr zum Inhalt haben sollte. Durch den spontanen Besuch der Ilfelder Löschgruppe bot sich die Gelegenheit, die Situation auszuweiten, weitere Aufgabe einzubringen und die Zusammenarbeit zweier Einheiten zu beobachten, was abschließend in einer kritischen Auswertung durch die Verantwortlichen mit den Kameradinnen und Kameraden erfolgte. Als Schwerpunkte wurden im Besonderen die Kommunikation zwischen den einzelnen Aufgabenträgern und Trupps sowie die erheblichen Zeitverluste in der Anfangsphase der Übung besprochen. Verbesserungen in einzelnen Abläufen und der Arbeitsschutz wurden gemeinsam anhand konkreter Beispiele und möglicher Alternativen erörtert, so dass es zusammenfassend eine interessante, lehr- und ergebnisreiche Aktion war, die die Möglichkeit und den Anspruch auf weitere "spezielle" Ausbildungen hat. Diese werden in Zukunft konzeptionell geplant und gemeinsam mit den Wehren der anderen Harztor - Löschgruppen durchgeführt.
Wie üblich und in jedem Fall obligatorisch ist allen Beteiligten für die Mitarbeit und Disziplin zu danken, ohne die unsere Feuerwehrarbeit nicht funktionieren würde. Weiterhin danken wir dem privaten Drohnenpiloten für die Luftaufnahmen und die Vorbereitungen im Fahrzeug sowie der Agrargesellschaft Harzungen mbH für die kurzfriste Aufstellung des Anhängers. Letztes Dankeswort gilt dem "Dummy", der uns von der FF Niedersachswerfen freundlich zur Verfügung gestellt wurde, jedoch den schlechtesten Job hatte.
Christoph Burkert
Autor: redDie Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Neustadt - Osterode und Ilfeld - Wiegersdorf bereiten unverzüglich den Lösch- und Rettungseinsatz vor. Nach kurzer Einweisung der "Lage auf Sicht" durch den Einheitsführer bringen die Maschinisten die Fahrzeuge in Stellung, sichern die Unfallstelle und bereiten die Beleuchtung vor, während sich zwei Trupps unter Atemschutz ausrüsten.
Jetzt erfolgt die gezielte Erkundung am Fahrzeug und weitere Befehle zum Aufbau der Löschwasserversorgung und eines Zugangs in den Behälter mittels Steckleiterteilen werden erteilt, die Drehleiter wird zur Rettung mittels Schleifkorbtrage vorbereitet.
Der erste Trupp nimmt die erfolgreiche Löscharbeit in der Mulde vor und findet eine leblose Person unter Holzbauteilen liegend vor. Umgehend wird ein zweiter Trupp unter Atemschutz in den Behälter geschickt, die Drehleiter schwenkt die Trage an den Einsatzort und stellt eine ausreichende Beleuchtung sicher. Die Person wird auf einem Board gelagert und fixiert, anschließend durch das Leiterfahrzeug mittels Korbtrage aus der Anhängermulde gehoben und am Boden abgesetzt, wo die weitere medizinische Versorgung erfolgen konnte.
Zum Glück war das Szenario eine im kleinen Kreis geplante Ausbildung für die Neustädter Einsatzkräfte, die die Koordination an nicht einsehbaren Einsatzstellen für den Aufgaben eine kleinen Freiwilligen Feuerwehr zum Inhalt haben sollte. Durch den spontanen Besuch der Ilfelder Löschgruppe bot sich die Gelegenheit, die Situation auszuweiten, weitere Aufgabe einzubringen und die Zusammenarbeit zweier Einheiten zu beobachten, was abschließend in einer kritischen Auswertung durch die Verantwortlichen mit den Kameradinnen und Kameraden erfolgte. Als Schwerpunkte wurden im Besonderen die Kommunikation zwischen den einzelnen Aufgabenträgern und Trupps sowie die erheblichen Zeitverluste in der Anfangsphase der Übung besprochen. Verbesserungen in einzelnen Abläufen und der Arbeitsschutz wurden gemeinsam anhand konkreter Beispiele und möglicher Alternativen erörtert, so dass es zusammenfassend eine interessante, lehr- und ergebnisreiche Aktion war, die die Möglichkeit und den Anspruch auf weitere "spezielle" Ausbildungen hat. Diese werden in Zukunft konzeptionell geplant und gemeinsam mit den Wehren der anderen Harztor - Löschgruppen durchgeführt.
Wie üblich und in jedem Fall obligatorisch ist allen Beteiligten für die Mitarbeit und Disziplin zu danken, ohne die unsere Feuerwehrarbeit nicht funktionieren würde. Weiterhin danken wir dem privaten Drohnenpiloten für die Luftaufnahmen und die Vorbereitungen im Fahrzeug sowie der Agrargesellschaft Harzungen mbH für die kurzfriste Aufstellung des Anhängers. Letztes Dankeswort gilt dem "Dummy", der uns von der FF Niedersachswerfen freundlich zur Verfügung gestellt wurde, jedoch den schlechtesten Job hatte.
Christoph Burkert






















