Di, 14:06 Uhr
09.10.2018
Feuerwehren im Einsatz
Doppelt so viele Einsatzkräfte wie Einwohner
Steinsee ist ein kleiner Ortsteil von Liebenrode in der Gemeinde Hohenstein und hat nur 18 Einwohner. Gestern Abend hatten die es mit 41 Feuerwehrleuten zu tun. Das als doppelt so viele Besucher in Form von Einsatzkräften der Feuerwehr. Was war passiert...
Komplizierte Lage in Steinsee (Foto: privat)
Ein mit drei Personen besetztes Auto kam am steilen Kummerberg auf der Kreisstraße 8 von der nur drei Meter breiten Fahrbahn ab und prallte vor eine Hauswand.
Zwei Personen waren eingeklemmt und eine hatte sich verwirrt vom Aufprall, in den nahen Wald entfernt - so die Ausgangslage. Die zuständige Ortsfeuerwehr Liebenrode, ließ sofort die Holbacher Kameraden mit Beleuchtungsanhänger nachalarmieren und leitete erste Rettungsmaßnahmen ein.
Gemeinsam mit den Wehren aus Mackenrode und Trebra wurden die Verletzten zwei Frauen aus dem Auto schonend befreit und parallel die Personensuche im Wald eingeleitet. Hier war die Wärmebildkamera der Ortsfeuerwehr Trebra eine gute Hilfe, erkennt sie doch Temperaturunterschiede im stock dunklen Wald auf mehrere hundert Meter. Besonderheit war die Führungsunterstützung durch den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Großwechsungen, der ebenfalls zentral mit eingebunden war.
Besonderen Kummer bereitete den eingesetzten Feuerwehren der Kummerberg, da sämtliches Equipment über 100 Meter steil Bergauf getragen werden musste, die Anfahrt war durch ein falsch parkendes Auto versperrt. Eine wirklich schweißtreibende Aufgabe.
Übung in Steinsee
Ziel der Übung war das Training der Zusammenarbeit der Feuerwehren Hohensteins mit einer Ausstattung zur technischen Hilfeleistung in einem realitätsnahen Szenario, sowie die Vernetzung mit den Feuerwehren der benachbarten Gemeinde Werther zu fördern. Bei der abschließenden Auswertung wurde Positives, wie auch kleine Fehler noch mal beleuchtet.
Der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Hohenstein, Andreas Gerbothe, und der Ortsbrandmeister als Übungsbeobachter zogen abschließend ein rund rum Positives Fazit des nächtlichen Einsatzes.
Thomas Evers, Ortsbrandmeister
Autor: red
Komplizierte Lage in Steinsee (Foto: privat)
Ein mit drei Personen besetztes Auto kam am steilen Kummerberg auf der Kreisstraße 8 von der nur drei Meter breiten Fahrbahn ab und prallte vor eine Hauswand.
Zwei Personen waren eingeklemmt und eine hatte sich verwirrt vom Aufprall, in den nahen Wald entfernt - so die Ausgangslage. Die zuständige Ortsfeuerwehr Liebenrode, ließ sofort die Holbacher Kameraden mit Beleuchtungsanhänger nachalarmieren und leitete erste Rettungsmaßnahmen ein.
Gemeinsam mit den Wehren aus Mackenrode und Trebra wurden die Verletzten zwei Frauen aus dem Auto schonend befreit und parallel die Personensuche im Wald eingeleitet. Hier war die Wärmebildkamera der Ortsfeuerwehr Trebra eine gute Hilfe, erkennt sie doch Temperaturunterschiede im stock dunklen Wald auf mehrere hundert Meter. Besonderheit war die Führungsunterstützung durch den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Großwechsungen, der ebenfalls zentral mit eingebunden war.
Besonderen Kummer bereitete den eingesetzten Feuerwehren der Kummerberg, da sämtliches Equipment über 100 Meter steil Bergauf getragen werden musste, die Anfahrt war durch ein falsch parkendes Auto versperrt. Eine wirklich schweißtreibende Aufgabe.
Übung in Steinsee
Der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Hohenstein, Andreas Gerbothe, und der Ortsbrandmeister als Übungsbeobachter zogen abschließend ein rund rum Positives Fazit des nächtlichen Einsatzes.
Thomas Evers, Ortsbrandmeister












