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Do, 07:57 Uhr
20.09.2018
Polizeibericht

Sweatshirt als Trophäe mitgenommen

Für einen Nordhäuser und einen Sondershausen hatte das gestrige Oberliga-Spiel im Albert-Kuntz-Sportpark ein Nachspiel...


Die beiden Männer, die laut Polizei nicht Gäste des Spiels waren, gingen gegen 20.15 Uhr am Grenztriftweg entlang. Pech, denn dort bereiteten sich die ersten Chemie-Leipzig-Fans auf ihre Heimreise vor. Einige von ihnen erkannten bei einem der Jugendlichen ein Sweatshirt mit dem Aufdruck HFC.

Das kam nicht so gut an. Mehrere Chemie-Fans forderten den 19jährigen auf, das Bekleidungsstück auszuziehen und zu verbrennen. Dem kam er nicht nach und so wurde der Mann festgehalten, geschlagen und ihm wurde das Teil ausgezogen. Die Unbekannten stiegen mit der Trophäe in einen roten VW-Bus mit Leipziger Kennzeichen und fuhren davon. Der 19jährige wurde laut Polizei leicht im Gesicht und an der Schulter verletzt.
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Kommentare

20.09.2018, 08.49 Uhr
gandalf | Fankultur!
Das ist es also, was in den sogenannten "Traditionsvereinen" unter "Fankultur" verstanden wird. Da können Sie noch so oft und noch so laut (auch im Wechselgesang mit den Wacker-Ultras) "Scheiß RB" brüllen. Nicht ohne Grund sind die "Traditionsvereine" in Leipzig nur noch eine Randerscheinung...und das ist auch richtig so!
20.09.2018, 10.01 Uhr
Wolfi65 | Der Mann hatte ja riesen Glück...
Das er noch am Leben ist?!
Die Fankultur in Deutschland und Anderswo duldet keine feindlichen Fußballshirts.
Soviel lernt man durch die Zeilen in der NNZ.
Da muss man schon damit rechnen, bei Feindkontakt attackiert zu werden.
Manch einer bekommt so ein T-Shirt von irgend jemanden geschenkt und erdreistet sich dieses auch noch sichtbar zu tragen.
Dann kommt der unglückliche Zufall dazu, dass man einer Gruppe von " friedlichen Fans" begegnet.
Wer dann noch mit dem blanken Leben davon kommt, ist ein Glückspilz.
Fußball wird eben auf dem Rasen gespielt und die Fankultur spielt sich daneben ab.
Vollkommen daneben!
20.09.2018, 10.18 Uhr
Flitzpiepe | Das sehe ich genauso
diese 'Traditionsfans' oder Ultras sind der reinste Kindergarten. Auch ein Grund warum ich auswärts selten in den Gästeblock gehe.
Es ist einfach zu peinlich und niveaulos.
20.09.2018, 14.42 Uhr
RWE | Räuberische Erpressung
ist das, nichts weiter. Es ist natürlich ein großer Zufall im Shirt eines der Erzrivalen am Gästeeingang zu stehen, wo ohne Fußball um die Zeit sicher nicht viele Fußgänger unterwegs sind.
So etwas passiert bei RBL (noch) nicht. Aber schadenfroh auf LOK und Chemie zu zeigen ist auch nicht richtig. Vergleichbares wäre bei jem Verein mit nennenswerter Fanszene passiert. Das soetwas schon seit tiefsten DDR-Zeiten passiert macht die Sache nicht besser.
Ich teile auch teilweise Flietzpiepes Kritik an der Ultraszene. Schalala Gesang in Dauerschleife und wer nicht mit macht oder Pyro kritisiert bekommt auch schon mal Schellen angeboten. Und bei vielen Vereinen haben sie auch schon zu großen Einfluß bei den Mitgliedsversammlungnen.
Rot-weiße Ultras aus der Nordhäuser Diaspora haben auch ihre Finger im Spiel bei der Machtdemonstration am Sonntag am Roland. Vollkommem überflüssig und imageschadend. Sowohl die sportliche Vormacht von Wacker als auch die Fanüberzahl meines Vereins sind allgemein bekannt. Aber Ultras brauchen Selbstdarstellung.
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