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Do, 13:57 Uhr
06.09.2001

Neue Haltestellen für die Straßenbahn

Nordhausen (nnz). Künftig müssen sich die Nordhäuser und Besucher der Stadt mit neuen Haltestellen der Straßenbahn vertraut machen. nnz stellt das Projekt vor.


Zur Einleitung: Neue Haltestellen wird es künftig vor dem Theater und vor dem Rathaus geben. Zwar nicht mehr in diesem aber doch im kommenden Jahr. Wegfallen wird dafür die bisherige Haltestelle vor dem Kino. Nach Auskunft der Stadtverwaltung sei diese Haltestelle temporär geplant und gebaut worden.

Bevor diese Haltestellen Realität werden, müssen weitere Straßenbaumaßnahmen durchgeführt werden. So wird derzeit der Taschenberg in eine Buddelstelle umgewandelt. An der Kreuzung zur Töpferstraße soll die Fahrbahn aufgeweitet und eine separate Linksabbiegerspur angelegt werden. Im Bereich der Stolberger Straße soll die dortige Haltestelle weiter nach Norden verlegt werden.

Mit der neuen Haltestelle für Busse und Straßenbahnen vor dem Rathaus soll vor allem die Verbindung zur historischen Altstadt stärker betont werden, die künftige Haltestelle vor dem Theater könnte auch für die zum Teil älteren Bewohner der Wohnscheiben eine Erleichterung bringen. Die Haltestelle wird darüber hinaus in die neue Achse Petersberg-Promenade eingebunden. Für diese Achse muß das jetzige Gebäude des Dienstleistungscenters weichen. Die Gespräche zwischen Eigentümer und der Stadt seien bereits positiv verlaufen. Beide neuen Haltestellen sollen sich durch eine behindertengerechte Ausführung auszeichnen und dem modernen Niederflurbetrieb angepasst werden. Dazu wird es notwendig sein, etwa sechs bis acht Meter vor dem Haltestellenbereich die Fahrbahn um 22 Zentimeter anzuheben. Vorbilder für diese Variante gebe es in Jena, dort habe man gute Erfahrungen gesammelt.

Veränderungen wird es auch an der Kreuzung Arnoldstraße/Bahnhofstraße geben. So wird die jetzige Rechtsabbiegespur nach nnz-Informationen bald der Vergangenheit angehören. Deshalb werde dort auch die Haltestelle der Linie 1 in Richtung Bahnhof wegfallen. Als Ersatz dafür und als Umsteigestelle zwischen beiden Linien soll dann das Areal vor dem Nordbrandgebäude fungieren. Diese Haltestelle soll dann doppelseitig angelegt werden. Wie nnz erfuhr, hätten die zuständigen Ausschüsse des Stadtrates das Konzept wohlwollend behandelt. Eine Umsetzung werde es jedoch spätestens im kommenden Jahr geben.
Autor: nnz

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