nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Mi, 20:02 Uhr
05.09.2018
nnz-Live-Ticker aus dem Stadtrat

Nur OB Buchmann stimmt gegen die Übertragung des AKS

Nach dem Kreistag gestern tagt heute der Stadtrat. Einige Tagesordnungspunkte ähneln sich: Die Projektierung der Radwege nach Herreden und Hesserode und die Übertragung des AKS...


20.02 Uhr
Damit geht es in die Nicht-Öffentlichkeit, wir verabschieden uns aus dem Ratssaal

20.00 Uhr
Der Bauhof soll zwei Transporter leasen dürfen, Erläuterungen werden nicht gewünscht, es wird einstimmig bestätigt

20.00 Uhr
Anderes Thema, gleiches Bild, das Ausbauprogramm der Friedrich-Engels-Straße in Nordhausen wird einstimmig angenommen

19.58 Uhr
Am Darrweg soll ein Bebauungsplan geändert werden, der Ausschuss für Stadtentwicklung hat bereits zugestimmt, der Stadtrat tut es auch, einstimmig angenommen

19.57 Uhr
Breite Zustimmung, man wird einen Investor für Waisenhaus und Walkenrieder Hof suchen

19.56 Uhr
Gisela Hartmann nutzt die Gelegenheit den Stadtrat daran zu erinnern das man im Park Hohenrode gerade dabei sei den Pavillon zu restaurieren und auch die Stadtratsmitglieder gerne spenden könnten

19.54 Uhr
Dr. Schönfelder: was nützen uns die schönsten, alten Gebäude wenn wir zusehen müssen wie sie verfallen

19.54 Uhr
Die FDP bringt an das mit dem Verkauf auch eine Erhaltung möglich sei anstatt sie wie den Lindenhof verfallen zu lassen

19.52 Uhr
Jetzt geht es um die Veräußerung der Grundstücke am Waisenhaus und dem Walkenrieder Hof, es gibt Bedenken die historisch bedeutsamen Gebäude zu verkaufen, OB Buchmann argumentiert man könne es nicht mehr verantworten die Häuser noch zu nutzen und zu unterhalten

19.44 Uhr
Die Nordhäuser Tafel erhält nun per Beschluss 15.000 Euro, die Caritas bekommt 4.800 Euro, der Kreissportbund 10.000 Euro, die TSG Krimderode 9.600 Euro, der KiLa 12.000 Euro, der Kinderzirkus 11.000 Euro und die Jugendkunstschule 30.000 Euro.

19.39 Uhr
Jetzt soll die Gemeinschaftsverpflegung für die Kitas der Stadt im kommenden Jahr mit 410.000 Euro gefördert werden.

19.37 Uhr
Wir kommen jetzt zur Bibliothekskonzeption, der neuen. Sie soll bis zum Jahr 2025 gelten und bedarf keiner Nachfragen. Es wird zugestimmt. Zuvor wurde ausgiebig gelobt.

19.31 Uhr
Jetzt geht es weiter...

19.15 Uhr
Jetzt macht der Stadtrat erst einmal eine Pause.

19.11 Uhr
Damit wird über den ursprünglichen Antrag abgestimmt. Die Preisanpassung werden beschlossen.

19.10 Uhr
Jetzt wird über den Änderungsantrag der SPD abgestimmt. Der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt.

19.07 Uhr
Wenn die Änderungswünsche der SPD umgesetzt werden, werden rund 30.000 Euro weniger erlöst.

19.04 Uhr
Tilly Pape fällt es schwer, freundlich zu bleiben. In zahlreichen Gremien habe man diese Beschlussvorlage erarbeitet und "fünf Minuten vor der Angst" gebe es einen Änderungsantragm erbost sich die Vorsitzende des Finanzausschusses.

18.58 Uhr
In den zurückliegenden Jahren hätten sich die Bruttolöhne seit 2014 um 10 Prozent erhöht, die Gehälter im Badehaus um 21 Prozent erhöht. Die Eintrittspreise seien hingegen in diesem Zeitraum stabil geblieben. "Wir wollen und müssen die Gehälter im Badehaus auch weiter erhöhen. Wir müssen uns da dem Marktumfeld anpassen", so Eisenschmidt.

18.55 Uhr
Es gehe hier um eine Preisanhebung von rund 5 Prozent, mit der man sich in Geschäftsleitung und Aufsichtsrat seit vielen Monaten beschäftigt habe.

18.52 Uhr
Badehaus-Geschäftsführer Jens Eisenschmidt erläutert noch einmal die Beschlussvorlage. Ihm und den Mitarbeitern falle es schwer, Preissteigerungen den Gästen "zu verkaufen".

18.50 Uhr
Die CDU und die Grünen wollen nicht über einen Antrag abstimmen, der vor fünf Minuten eingebracht wurde und dessen finanzielle Auswirkungen nicht sofort überschaubar sind.

18.47 Uhr
Die SPD-Fraktion will soziale Änderungen einbringen. Familien sollen entlastet werden.

18.45 Uhr
Beschlossen wurde auch die Projektierung der beiden Radwege, nun soll die Erhöhung der Eintrittspreise von Badehaus und Nordhäuser Freibäder beschlossen werden.

18.42 Uhr
Iffland. Lasst uns diesen schönen Beschluss endlich beschließen: Das Ergebnis: Bei einer Enthaltung (Roßberg - FDP) und einer Gegenstimme (OB Buchmann) wird der Vertrag beschlossen.

18.40 Uhr
Andreas Wieninger (SPD) sagt, dass diese Beschlussvorlage Zeugnis einer guten Zusammenarbeit sei. Sie stärke das Vertrauen der Bürger in die kommunale Politik.

18.37 Uhr
Rainer Bachmann, als praktizierender Fußballfan, sagt, dass er durch seinen Enkel gezeigt bekam, wie sich der Verein um den Nachwuchs kümmert. Gestern im Kreistag sei ein wundervoller Tag gewesen.

18.35 Uhr
Michael Mohr (LINKE) dankt den Fraktionskollegen für ihre Arbeit zu dieser Thematik. Das Projekt bleibe in der Stadt, es bleibe der "Nordhäuser AKS".

18.34 Uhr
OB Buchmann verweist auf die Verhandlung am Montag, die einen gemeinsamen Vertragsentwurf möglich machte. Buchmanns Grundkritik lag in der Vermischung von AKS und Kreisumlage. Sein Dank galt den Fraktionsvorsitzenden von Stadtrat und Kreistag.

18.31 Uhr
Jetzt geht es zur Übertragung des AKS an den Landkreis.

18.30 Uhr
Prof. Malich sagt, dass man das Landesverwaltungsamtes nicht ernst nehmen könne. Dem aktuellen Raumkonzept wird mehrheitlich zugestimmt.

18.27 Uhr
Die CDU will heute abstimmen, damit der OB diesen Beschluss in der Tasche habe. In Nordhausen haben der Stadtrat und der OB die Gestaltungshoheit und nicht eine Behörde in Weimar.

18.26 Uhr
Jetzt soll über ein geändertes Raumkonzept zur neuen Feuerwache abgestimmt werden. Michael Mohr will eine erste Lesung beantragen, weil mit dem Landesverwaltungsamt noch nicht alles geklärt sei.

18.21 Uhr
Nun wird es interessant. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren sollen einen Wertgutschein in Höhe von 50 Euro für das Badehaus Nordhausen erhalten. Dem wird zugestimmt.

18.16 Uhr
Nun sind die Anfragen beendet, es geht zu den Vorlagen. Zuerst sollen Straßen und Buchholz umbenannt werden. Es wird zugestimmt.

18.06 Uhr
Andreas Wieninger schlägt vor, eine der nächsten Stadtratssitzungen in Stempeda abzuhalten.

18.03 Uhr
Bürgermeisterin Krauth: Die Bedingungen im Tierheim sollen in Kürze verbessert werden. Es gebe einen Förderbescheid in Höhe von 250.000 Euro.

18.02 Uhr
Steffen Iffland mahnt die kritischen Zustände im Tierheim am Holungsbügel an. Hier sei die Stadt als Eigentümerin gefragt.

17.54 Uhr
Jetzt zur Firma Knauf: Stempeda ist staubgefährdet. Die Stadt soll ein Gegengutachten in Auftrag geben, um der Firma Knauf Paroli zu bieten.

17.52 Uhr
Nun zu den Anfragen der Ortsteilbürgermeister. Den Auftakt macht Detlef Basler aus Stempeda. Er will wissen, wann sich mal was bewegt? Warum verheizen wir kostbare Biomasse für die Biogasanlage der EVN? Welche Kosten entstehen zusätzlich?

17.45 Uhr
Im Genehmigungsverfahren solle man seitens der Kommunen weiter auf Zeit spielen, sagt Rinke.

17.40 Uhr
Nach den Infos nun die Aussprache. Barbara Rinke bedauert den Inhalt der Infos zum Thema Gips - hier seien die Bürger gefordert. Es solle viele Veranstaltungen zur Information der Bürger geben.

17.38 Uhr
Im Oktober könnte es wieder zur Entschärfung eines Blindgängers aus dem zweiten Weltkrieg kommen. Der Ort ist noch "geheim".

17.36 Uhr
Unerfreulich: Die Krebspest am Möwensee ist bestätigt.

17.34 Uhr
Zum Industriegebiet: Es gebe Signale für eine erste Ansiedlung, man sei gespannt und voller Vorfreude. Aber, so Buchmann, das Jahr sei nicht mehr allzu lang.

17.33 Uhr
Zum AKS: Die Stadt habe alle Voraussetzungen geschaffen, um die entsprechenden Fördermittelanträge auf den Weg zu bringen. Die Unterlagen werden dem Landratsamt übergeben, damit dann zügig gearbeitet werden kann.

17.31 Uhr
Zum Theater: Hier ist alles im Plan, auch mit den Vergaben.

17.30 Uhr
Zur Feuerwache: Eine fachliche Einschätzung hat das Rathaus nach 320 Tagen aus dem Landesverwaltungsamt erhalten. Aktuell wird in Erfurt und in Weimar geprüft.

17.21 Uhr
Frau Meißner geht auf den Antrag der Firma Knauf zu Tauschflächen vor im Alten Stolberg ein. Knauf ist Grundstückseigentümer des gesamten Bergwerkfeldes und darüber hinaus. Aus Sicht der Stadt Nordhausen kann keine Beeinträchtigung der Schutzgüter (u.a. der Mensch) gesehen werden. Durch den Tausch sei der mögliche Tagebau immer noch 650 Meter entfernt. Der Ortsteilrat von Stempeda hat den Rahmenbetriebsplan von Knauf abgelehnt. Kritisiert wurde durch das Gremium auch die Dauer des Abbaus. Fazit: es darf getauscht werden.

17.11 Uhr
Dann geht weiter mit den Informationen des Oberbürgermeister. Eine Mitarbeiterin des Rathauses wird zum Alten Stolberg Stellung nehmen.

17.10 Uhr
Es gibt keine Anfragen von den Nordhäusern, weil laut Maximilian Schönfelder der "Friedensvertrag" geschlossen werden kann.

17.05 Uhr
Nach weiteren Formalien und der Feststellung der Tagesordnung geht es nun zur Einwohnerfragestunde.

17.03 Uhr
Gerlach ist damit das 37. Mitglied des Stadtrates und wird sich der CDU-Fraktion anschließen. Jetzt wird Thomas Gerlach als Ortsteilbürgermeister von Buchholz vereidigt.

OB und BM im Gespräch (Foto: nnz)
17.02 Uhr
Rolf Gerlach aus Buchholz wird im Kreis der Stadträte verpflichtet.

17.00 Uhr
Die Sitzung wird durch OB Kai Buchmann eröffnet.

← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

05.09.2018, 18.23 Uhr
Junggeselle | Typisch Rinke
Was die Politik versaut hat sollen die Bürger jetzt retten. Wie sagt Rinke (hier seien die Bürger gefordert.) Mehr muss man dazu nicht sagen, hoch lebe die Elitepolitikerzunft.
05.09.2018, 19.37 Uhr
M.Bergmann | Der Mann hat das Potential...
Ich weiß, das möchten hier einige Herrschaften nicht hören und schon gar nicht lesen lassen, aber Herr Buchmann hat noch eine große politische Zukunft vor sich. Das er hier alleine gegen dieses verbandelte Netzwerk aus lokaler Wirtschaft/Lokalpresse/Lokalpolitik agiert und stimmt, wird ihm noch nützen. Und darauf freue ich mich. Ich hoffe, er wird da nie ein Teil von.
05.09.2018, 20.51 Uhr
Herr Schröder | M.Bergmann
Vielleicht haben sie ha Recht. Da muss er aber noch gewaltig an sich arbeiten.
In Sachen AKS hat er sich mächtig vergaloppiert. Seinen Wahlkampf hat Buchmann mit den drei Großprojekten geführt. Das einzige was halbwegs nach Plan läuft ist das Theater.
Zum Thema AKS hatte Buchmann keinen eigenen Plan. Ohne Not stimmte er der Übertragung an den Landkreis zu. Mit den geplanten Mitteln hätte er den ersten Abschnitt auch selbst bauen können. Stattdessen fing er kurz vor Ablauf von Fristen an in Panik zu verfallen. Warum? Weil es bei der Stadt keinen eigenen Plan gab. Es gab immer nur die von Wacker in Auftrag gegebene Studie. Und auch Buchmann hat sich immer nur darauf berufen. Damit Wahlversprechen gemacht und noch beim Neujahrsempfang grosse Reden geschwungen. Anscheinend ohne zu wissen von was er überhaupt redet.
So wird aus ihm ein künftiger Ex OB!
Jetzt muss Jendricke liefern. Ich bin gespannt.
05.09.2018, 21.15 Uhr
M.Bergmann | Unglaublich!
"Ohne Not stimmte er der Übertragung an den Landkreis zu."

Merken Sie eigentlich noch, was sie schreiben @Schröder? Nicht mal die Überschrift gelesen, aber schlaue Statements abgeben. Das Schlimme ist, mit der Nummer sind Sie wohl nicht alleine.
05.09.2018, 21.31 Uhr
Herr Schröder | M.Bergmann
Er war es doch der die Übertragung im Stadtrat zur Abstimmung gestellt hat. Nicht heute, aber beim letzten Stadtrat. Und warum kam es jetzt so wie heute beschlossen? Weil Buchmann keine Alternativen liefern konnte als den Verfall der Fördergelder.
Sie feiern hier jemanden dessen einziger vorzeigbarer Erfolg die Verlegung des Weihnachtsmarktes ist. Mehr hat Buchmann nicht vorzuweisen. Falls ihnen noch was einfällt lassen sie es dem Volk wissen.
05.09.2018, 21.59 Uhr
Herr Schröder | Und ich setze noch einen drauf M.Bergmann
Gehen sie mal auf MDR Sport im Osten.
Dort feiert ihr "OB mit Potential" den Kompromiss mit dem Landkreis als Erfolg....
05.09.2018, 22.26 Uhr
M.Bergmann | Durchsichtiger gehts schon nicht mehr
Sie verwechseln Nordhausen 2018 wohl mit Moskau oder Ost-Berlin@Schröder. Die Tagesordnung inklusive Beschlussfassung stellt in Nordhausen und im unbedeutenden Rest dieses Landes immer noch der Hauptausschuss auf. Und da sind wir wieder beim Thema der verbandelten Politik... Lassen Sie sich eine neue Nummer einfallen. Phantasie scheinen Sie ja zu haben.
05.09.2018, 22.49 Uhr
dicker | Buchmann mit Konsequenz!
Hut ab Herr OB! Das Nein ist konsequent. Nach den Diskussionen konnten Sie nicht anders stimmen.
Viel Besorgnis erregender ist die Tatsache, dass hier Mitarbeiter des Landkreises oder der Servicegesellschaft, 100%iger Tochter des Landkreis, sich nicht enthalten. Das ist unredlich, der Demokratie nicht würdig und im Grunde genommen ein unmögliches Verhalten. Der OB hat mitverhandelt, die Mehrheiten waren klar. So ist das Nein nur konsequent. Die Sache wäre nie zu verhindern gewesen.
06.09.2018, 01.01 Uhr
Kilian Baltres | ERST LOBEN, DANN NEIN SAGEN??????? Nordhäuser Politik die niemand mehr verstehen soll
Herr Buchmann hat doch den Vertrag mit dem Landkreis ausgehandelt und die Verhandlungen mit dem Landkreis gelobt, auch abends im Fernsehen und bei der Sitzung selbst.

Dann stimmt er mit “Nein“? Ich denke wir Bürger sollen durch so etwas dumm und verwirrt gehalten werden. Anständig ist dieses Verhalten nicht und auch einfach undurchsichtig. Aber das ist offensichtlich so gewollt, nur sind wir Bürger nicht ganz dumm. K.Baltres
06.09.2018, 06.47 Uhr
Jörg Thümmel | inweiweit hier eine Servicegesellschaft
ausschreibungsfrei agieren darf oder wird, wird gegebenenfalls eh Weimar entscheiden.
Die Vergaberichtlinien der EU werden auch hier gelten, sobald öffentliche Fördergelder eingesetzt werden sollen. Die Größe der Hauptmaßnahme an sich überschreitet die dafür notwendige Grenze für ausschreibungsfreie Vergabe erheblich.

Im Gegensatz zu diversen Bauprojekten der Stadt in der Vergangenheit wurde hier transparent gearbeitet und die Kosten- und Risikoseite vorher beleuchtet. Hintenheraus wird kein Stadtrat sagen können, dass Kostensteigerungen oder eventuelle rechtliche Risiken unbekannt gewesen wären.

Buchmann ist seiner persönlichen Linie treu geblieben und hat gemäß dieser, auch folgerichtig mit Nein gestimmt.
Das er als Oberhaupt der Stadt dann die demokratische Entscheidung der Stadträte nicht öffentlich torpediert ist ebenso mehr als integer.
06.09.2018, 06.55 Uhr
Alanin | Etwas differenzierter...
Die Verhandlung hat er sicherlich im Auftrag und Namen der gesamten Stadt geführt und hat im Prinzip das ausgehandelt was scheinbar alle wollen. Das ist sein Auftrag und ist frei von persönlichen Befindlichkeiten.

Bei der Abstimmung hat er mit seiner eigenen Meinung gestimmt. Und er ist dagegen.

Ich sehe da keinen Widerspruch.
06.09.2018, 07.11 Uhr
A.kricher | Welches Theater ist besser?
Unser Stadttheater oder unser Volksverdummungstheater (Kreistagssitzung)? Was da abgeliefert wird ist schon auf höchstem Niveau. Ich wäre für das Kreistagstheater, kostet nicht so viel und ist für die breite Masse.
06.09.2018, 07.30 Uhr
Kritiker86 | Ich verstehe..
Herr Buchmann bald garnicht mehr. Einerseits war er die letzte große Hoffnung der Nordhäuser/in in dieser Stadt endlich mal ordentlich aufzuräumen, aber andererseits sieht man seine Hilflosigkeit geradezu enorm. Er weiß wohl selbst nicht was er da tut, ich wünschte mir das er endlich eine gerade Linie fährt und den Bürger in dieser Stadt unterstützt und ihn nicht weiter das Geld aus der Tasche zieht. Herr Buchmann hat bisher völlig enttäuscht auf ganzer Linie, kein Funken Widerstand keine Ideen, gar nix. So haben wir uns das nicht vorgestellt die die ihn gewählt haben. Da muss ein Trump her der dazwischenschlägt, aufräumt neue Wege geht. Vielleicht auch mal wen junges? Damit dieser Seniorenclub endlich mal Parolie bekommt. Man kann nur noch die Arme über das Gesicht zusammenschlagen wenn man das hier immer liest.
06.09.2018, 08.10 Uhr
Liane Enzinger | @kritiker86 So bleibts immer unterhaltsam in NDH
Ist doch lustig! Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Zwischendurch noch ein paar Gutachten und weil das ja alles Geld kostet, schnell noch die Gebühren hoch im Badehaus da triffts Otto N. so richtig. Mal sehen, ob es bei den 30 Mio für das Theater bleibt.

Liane Enzinger, M A.
06.09.2018, 08.39 Uhr
A. Wolf | Nur einer , der gemacht hat, was er vorher gesagt hat
Man kann nicht gegen die Vermengung von Übertragung des AKS mit Verzicht auf die Forderungen der Stadt aus der Kreisumlage sein, um dann so einem Kuhhandel zuzustimmen. OB Buchmann hat alles richtig gemacht. Alle anderen, ganz vornweg die Fraktionsvorsitzenden, die erst gegen die Vermengung waren und jetzt zugestimmt haben, haben die Wähler getäuscht.
06.09.2018, 10.20 Uhr
Flitzpiepe | Der OB handelt anders als er spricht
und das ist falsch!
Er kann als OB den Kompromiss vor der Abstimmung und vor der Kamera nicht durchweg loben und sich freuen, dass doch noch eine Lösung gefunden wurde und dann bei der Abstimmung demonstrativ dagegen sein.
Ich habe mir das angesehen. Viele im Saal waren nur noch verwundert und irritiert.
Er kann anderer Meinung sein und vom Stadtrat überstimmt werden, aber dann muss er das auch so sagen!
Seine geheimen Gutachten waren jedenfalls für die Katz, besonders die 40000 .
06.09.2018, 10.39 Uhr
Alanin | die Gutachten...
...waren meiner Meinung nicht für die Katz, man weiß vorher genau, welche Probleme man hinterher haben wird. Nur leider zieht man keine Lehren daraus und nimmt die Probleme einfach in kauf...

Und hinterher kann sich der OB hinstellen und sagen: Ich habe dagegen gestimmt, ich wollte das nicht und ich hatte Gutachten, die gesagt haben, dass es Mist wird und vor allem zu teuer. Aber keiner hat auf mich gehört und alle wollten es... fast der gesamte Stadtrat hat zugestimmt, im Landkreis sah es doch auch nicht viel anders aus, oder?!
06.09.2018, 11.00 Uhr
Peppone | Gradmesser
Durch die Gutachten muss jedem Stadtrat klar sein, was er gestern beschlossen hat. Da kommt jetzt keiner mehr mit der Masche raus - "aber das habe ich doch nicht gewußt, dass das so teuer wird, die Verwaltung hat mir hier falsche Zahlen geliefert". Diesmal wissen sie genau, worauf sie sich einlassen.

Das Selbe gilt übrigens für die Damen und Herrschaften im Kreistag. Denen steht jetzt noch bevor, ihren Vereinen zu erklären, dass der nächste Rasenmäher noch ein paar Jahre warten muss und dass sie nun noch mehr Bratwürste und Glühwein verkaufen müssen, um ihre Toilettenspülung auf dem Sportplatz zu reparieren. Da kann man schon mal viel Spass wünschen und darauf hoffen, dass die Leute ganz genau hin schauen, bei wem sie das nächste mal die Kreuze machen.

Das Interview - geschenkt. Er kann da rumpoltern und sich ein Beinchen raus reissen, wie das vermutlich sein Landkreis-Pedant gemacht hätte. Das hätte dem Ansehen der Stadt allerdings nur geschadet.
06.09.2018, 11.07 Uhr
Flitzpiepe | Natürlich
kann der OB dagegen stimmen. Wieso auch nicht?
Aber er muss, dass doch vorher auch erkennen lassen, dass er anderer Meinung ist als die Mehrheit von Kreistag und Stadtrat.
Wie soll man jetzt sein Wort noch für bare Münze nehmen, wenn er mit hoher Wahrscheinlichkeit dann anders handelt?
Wie kann es sein, dass Kreistag und Stadtrat es für die Region besser finden, die Streitereien zur Kreisumlage zu beenden und einen Kompromiss finden, der OB aber weiter streiten will mit ungewissen Ausgang?
Wenn er so ein großes Ego hat und wie ein kleines Kind reagiert, wenn der Stadtrat nicht nach seiner Pfeife tanzt, sollte er vielleicht doch wieder einen anderen Job machen.
Hört endlich auf mit den Pauschalisierungen wie z.B. 'der Stadtrat hat DEN Wähler getäuscht'. Bei so einer großen Zustimmung über Kreistag und Stadtrat hinweg, hat hier eher der OB getäuscht. DEN Wähler gibt es nicht. Ich denke schon, dass die Mehrheit von Stadt und Landkreis diese Entscheidung zu Kreisumlage und AKS unterstützt.
Ob es wirklich jetzt mit dem Landkreis für den AKS funktioniert, wird sich zeigen. Wichtiger ist fast, dass sich Kreis und Stadt nicht mehr vor Gerichten bekriegen.
06.09.2018, 11.27 Uhr
Flitzpiepe | Ihr habt den Kompromiss nicht verstanden
Es wird nicht für 15,4 Mio wie aus dem Gutachten die Maximallösung gebaut.
Jetzt wird erst geplant, was für die 8,2 Mio (6,2/1/1 von Land/Kreis/Wacker) möglich ist zur Realisierung. Mehr erstmal nicht. D.h. es entsteht keine 10000 Zuschauer Arena und es wird nicht 15,4 Mio kosten. Somit ist Wacker auch nicht drittliagatauglich.
Für die Infrastruktur drumherum hat die Stadt 500000 zur Verfügung, die in erster Linie sicher für neue Parkplätze in Richtung Gumpe benutzt werden.
06.09.2018, 11.38 Uhr
A. Wolf | Die 500.000 muss man jemanden wegnehmen,
um sie der Stadt zu geben @Flitzpiepe, das haben Sie noch nicht verstanden. Und bei der guten Hälfte davon, macht die Stadt linke Tasche, rechte Tasche, dass haben Sie auch noch nicht verstanden. Nennt man Kreisumlage. Und bei der Million von Landkreis sieht es genau so aus. Und bei den anderen Kosten auch.....
06.09.2018, 13.09 Uhr
Overhead | PR- Gag
Das Ganze scheint mir nur ein PR-Gag zu sein. Was hat der OB mit seiner Nein-Stimme erreicht? Nichts aber auch gar nichts, außer sagen zu können ich war dagegen. So geht hier Politik, ist das nicht eine Sch....?
06.09.2018, 13.29 Uhr
HUKL | Nun ist der Landrat an der Reihe......
Bereits im Vorfeld dieser Abstimmung hat der von vielen Seiten nun gescholtene OB als einer von Vielen seinen Standpunkt geäußert, den er mit seinem Kreuz auch persönlich bestätigte. Ob es richtig oder falsch war, wird die Zukunft entscheiden!

Richtig haben es z.B. besonders die Kommentatoren A. Wolf, Alanin, dicker, M. Bergmann, Peppone und J. Thümmel erkannt. Den Schreibern Schröder, K. Baltres, Kritiker 86, L. Enzinger und besonders Flitzpiepe u.a. wünschte ich einmal in der Haut eines „Verantwortlichen“ von mehreren Gruppierungen zu sein, der genauso, wie Herr Buchmann denkt, die Mehrheit aber nicht hinter sich hat, die letztendlich aber zählt. Mit seinem, zugegeben fast heimlich beantragten, Architektenangebot, das nicht nur relativ viel Geld kostete, sondern auch unter den bekannten Vorgaben eine finanziell kaum zu stemmende Endlösung für den AKS beinhaltete, wollte er den Fehler der Stadtoberen unserer Landeshauptstadt Erfurt nicht wiederholen, dessen insolventer Hauptmieter, der FC RWE, statt in Liga 2, nunmehr, wie Nordhausen in der Regionalliga spielend, kaum noch die Miete aufbringend, im ca. 45 Millionen teuren umgebauten und völlig überdimensionierten Stadionkessel vor jeweils sich zwischen 3 bis 5 Tausend verlaufenden Zuschauern nur im Mittelfeld der Tabelle herum tümpelt!

Buchmanns „wackernahe“ Gegenspieler, Landrat Jendricke, steht nun in der Pflicht, seine ständig angekündigten Maßnahmen entsprechend zeitgemäß umzusetzen. Auch ich unterstütze übrigens die geplante Baurealisierung des bekannten und in der Nachbarschaft befindlichen Urbacher Unternehmens, hätte allerdings diese aber an einer dezentralen Stelle gewünscht, die den anhaltenden Unmut der im AKS beheimateten Anwohner und Gästen aus mehreren Gründen dann verhindern würde!

Sicherlich auch andere Leser zu diesem lang anhaltenden Themenkomplex dürfte noch interessieren, wie teuer eigentlich die unberechtigt von Wacker Nordhausen vor längerer Zeit als Mieter in Auftrag gegebene „HaBau“ - Studie war, die von Sponsoren des Vereins beglichen sein soll.....
06.09.2018, 14.03 Uhr
gandalf | Jetzt gilts`s Herr Landrat!
Es ist sicher nachvollziehbar, dass Buchmann nicht freudestrahlend seine Hand zu Ja-Stimme heben wollte, zumal nun Jendricke seinen Willen bekommen hat. Eine Stimmenthaltung hätte es aber sicher auch getan...

Wichtig ist in erster Linie, dass endlich mal der Knoten der endlosen Streitigkeiten und gegenseitigen Behinderungen durchschlagen wurde. Insofern können sich beide Seiten als Sieger sehen. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass die Stadt bei Ablehnung des Kompromisses dauerhaft um das Thema AKS herum gekommen wäre? Nun liegt der Ball bei Jendricke und man kann nur hoffen und beten, dass er weiss, was er da tut.

Denn wenn der AKS-Umbau am Ende doch teurer (und somit zum finanziellen Fiasko) werden sollte, dann wird man das Gelächter vom Rathaus bis ins Landratsamt hören können.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.