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Di, 12:29 Uhr
04.09.2001

Von Gutachten und Planungen

Nordhausen (nnz). Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Erstellung von verschiedenen Gutachten zum geplanten Industriegebiet „Goldene Aue“. Das beschlossen die Verbandsräte in ihrer jüngsten Versammlung.


Altlastenverdachtsgutachten, Versickerungsgutachten, Straßengutachten Klimagutachten. Das sind die Vorgaben, die den beauftragten Büros derzeit gemacht werden. Die Ergebnisse dazu werden vermutlich nicht mehr in diesem Jahr erwartet, sie sind aber notwendig, wenn die Planungen zügig vorankommen sollen, erfuhr nnz aus dem Planungsverband. In der kommenden Woche ist seitens des Verbandes ein Treffen mit Vertretern der Bürgerinitiative „Rettung der Goldenen Aue“ und der PDS des Landkreises Nordhausen vorgesehen. Dabei soll auch über die von der BI und der PDS geforderte Vorstellung von alternativen Standorten gehen.

Die Planungen zum Industriegebiet liegen zwar im Plan, sie werden sich jedoch hinziehen. Wer da annimmt, dass im kommenden Jahr schon die Erschließung beginnen könne, der hat sich schlicht und ergreifend getäuscht. Einen ersten Abwägungsbeschluß zu den Planungen und Ergebnissen der Gutachten werde es im Mai oder Juni des kommenden Jahres geben. Dieser Beschluß müsse dann wieder ausgelegt werden, hier ist es möglich, Bedenken oder Widersprüche zu äußern. Im Verband wird damit gerechnet, die Planungen für das über 100 Hektar große Industriegebiet Ende des kommenden Jahres abzuschließen. Eine Erschließung werde es nur mit der konkreten Förderzusage des Landes Thüringen und mit dem Auftreten eines ernsthaften Investors geben, bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das Areal als landwirtschaftliche Nutzfläche erhalten. Das Endziel, die Bebauung des Industriegebietes werde - so schätzen es Insider - werde vor dem Jahr 2005 kaum erreicht werden. Dann sei die hoffentlich fertiggestellte Autobahn A 38 ein zusätzliches Lockmittel für potentielle Investoren.
Autor: nnz

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