Fr, 10:45 Uhr
21.01.2005
Streit geht weiter
Nordhausen (nnz). Im vergangenen Jahr war eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen der Stadt Nordhausen und dem Betreiber des Hellweg-Baumarktes zu Gunsten der Stadt zu Ende gegangen. Doch damit ist das nicht erledigt. Beide Seiten werden sich erneut vor Gericht wiedersehen...
Zur Erinnerung: Die Stadt hatte gegen die Baumarkt-Gruppe geklagt, weil im Nordhäuser Baumarkt Einzelhandel, statt des genehmigten Großhandels betrieben wurde und immer noch wird. Die gerichtliche Auseinandersetzung ging durch viele Instanzen, schließlich gewann das Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht die Kommune. Damals berichtete die nnz auch, daß die Markt-Betreiber ein Entgegenkommen signalisiert hätten.
Doch bei den Signalen ist es geblieben, vielmehr wandten sich Marktbetreiber an das Landesverwaltungsamt in Weimar. Diese Behörde sah die bislang harte Linie der Stadt etwas weicher und gab dem Baumarkt wieder Rückenwind. Nun werden sich die Stadt Nordhausen und Hellweg erneut vor Gericht wiedersehen, diesmal vor dem Verwaltungsgericht Weimar. Der Nordhäuser Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) sagte heute der nnz, daß es wohl nur noch um verwaltungsrechtliche Dinge gehen werde.
Einen Rückzieher hat hingegen der Investor gemacht, der zwischen Bielen und Nordhausen die so genannte Massa-Fläche der Praktiker-Baumarktkette schmackhaft machen wollte. Der Baumarkt im Osten von Nordhausen hat hingegen seine Verkaufsfläche leicht um 150 Quadratmeter vergrößern können, der Investor ward seitdem nicht mehr im Nordhäuser Rathaus gesehen.
Hingegen sind dort andere Investoren aufgetaucht. Die wollen auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei am Taschenberg einen Einkaufsmarkt mit einer Fläche von 7.000 Quadratmeter etablieren. Das aber wird die Stadtverwaltung nicht zulassen und beruft sich auf einen aktuellen Bebauungsplan. Dort werden Ansiedlungen von Gewerbe und Dienstleistungen favorisiert. Es gebe auch Planungen für Wohnungsbau, die aber seien derzeit nicht aktuell, so Beyse.
Autor: nnzZur Erinnerung: Die Stadt hatte gegen die Baumarkt-Gruppe geklagt, weil im Nordhäuser Baumarkt Einzelhandel, statt des genehmigten Großhandels betrieben wurde und immer noch wird. Die gerichtliche Auseinandersetzung ging durch viele Instanzen, schließlich gewann das Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht die Kommune. Damals berichtete die nnz auch, daß die Markt-Betreiber ein Entgegenkommen signalisiert hätten.
Doch bei den Signalen ist es geblieben, vielmehr wandten sich Marktbetreiber an das Landesverwaltungsamt in Weimar. Diese Behörde sah die bislang harte Linie der Stadt etwas weicher und gab dem Baumarkt wieder Rückenwind. Nun werden sich die Stadt Nordhausen und Hellweg erneut vor Gericht wiedersehen, diesmal vor dem Verwaltungsgericht Weimar. Der Nordhäuser Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) sagte heute der nnz, daß es wohl nur noch um verwaltungsrechtliche Dinge gehen werde.
Einen Rückzieher hat hingegen der Investor gemacht, der zwischen Bielen und Nordhausen die so genannte Massa-Fläche der Praktiker-Baumarktkette schmackhaft machen wollte. Der Baumarkt im Osten von Nordhausen hat hingegen seine Verkaufsfläche leicht um 150 Quadratmeter vergrößern können, der Investor ward seitdem nicht mehr im Nordhäuser Rathaus gesehen.
Hingegen sind dort andere Investoren aufgetaucht. Die wollen auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei am Taschenberg einen Einkaufsmarkt mit einer Fläche von 7.000 Quadratmeter etablieren. Das aber wird die Stadtverwaltung nicht zulassen und beruft sich auf einen aktuellen Bebauungsplan. Dort werden Ansiedlungen von Gewerbe und Dienstleistungen favorisiert. Es gebe auch Planungen für Wohnungsbau, die aber seien derzeit nicht aktuell, so Beyse.


