Fr, 06:37 Uhr
21.01.2005
Gut vorbereiten
Nordhausen (nnz). Existenzgründungen sind seit dem vergangenen Jahr wieder richtig in Mode gekommen. Oftmals bleiben sie der einzige Ausweg, um der drohenden Arbeitslosigkeit zu entgehen...
Der Weg in die Selbständigkeit wird nur dann zum Erfolg, wenn er nicht nur auf einer guten Geschäftsidee, sondern auch auf einer soliden Planung und Vorbereitung aufbaut, schildert die Vorsitzende der Geschäftsführung der Nordhäuser Agentur für Arbeit, Dr. Simone Simon. Der Mittelpunkt eines jeden Existenzgründervorhabens setzt künftig ein schlüssiges Konzept voraus. Neben einer Kurzbeschreibung des Vorhabens und einem Finanzierungsplan, muss ab sofort die Tragfähigkeit der Existenzgründung von fachkundiger Stelle bestätigt werden. Gemeint ist damit eine Umsatz- und Rentabilitätsvorschau. Dies ist die Konsequenz aus einer Gesetzesänderung, die Ende 2004 in Kraft getreten ist. Diese Hürde vermindert das Risiko, dass Gründer einer Ich-AG scheitern und gibt ihnen eine größere Sicherheit für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Gleichzeitig wird Missbrauchsfällen vorgebeugt.
Fachkundige Stellen in diesem Sinne sind Industrie- und Handelskammern, Fachverbände oder Kreditinstitute. Die Existenzgründungen decken eine Vielzahl beruflicher Tätigkeiten ab. Das Spektrum reicht von Buchführung über Fußpflege bis hin zum Hausmeisterservice. Immerhin haben im vergangenen Jahr 640 ehemalige Bezieher von Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe aus der Arbeitslosigkeit den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 127 Prozent. Den größten Anteil hatte dabei der Bereich Nordhausen selbst mit einer positiven Veränderung fast um das Doppelte. Während im Monat Dezember 2003 281 Personen in einer Ich-AG registriert waren, so konnten im Monat Dezember 2004 schon 765 gezählt werden.
Autor: nnzDer Weg in die Selbständigkeit wird nur dann zum Erfolg, wenn er nicht nur auf einer guten Geschäftsidee, sondern auch auf einer soliden Planung und Vorbereitung aufbaut, schildert die Vorsitzende der Geschäftsführung der Nordhäuser Agentur für Arbeit, Dr. Simone Simon. Der Mittelpunkt eines jeden Existenzgründervorhabens setzt künftig ein schlüssiges Konzept voraus. Neben einer Kurzbeschreibung des Vorhabens und einem Finanzierungsplan, muss ab sofort die Tragfähigkeit der Existenzgründung von fachkundiger Stelle bestätigt werden. Gemeint ist damit eine Umsatz- und Rentabilitätsvorschau. Dies ist die Konsequenz aus einer Gesetzesänderung, die Ende 2004 in Kraft getreten ist. Diese Hürde vermindert das Risiko, dass Gründer einer Ich-AG scheitern und gibt ihnen eine größere Sicherheit für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Gleichzeitig wird Missbrauchsfällen vorgebeugt.
Fachkundige Stellen in diesem Sinne sind Industrie- und Handelskammern, Fachverbände oder Kreditinstitute. Die Existenzgründungen decken eine Vielzahl beruflicher Tätigkeiten ab. Das Spektrum reicht von Buchführung über Fußpflege bis hin zum Hausmeisterservice. Immerhin haben im vergangenen Jahr 640 ehemalige Bezieher von Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe aus der Arbeitslosigkeit den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 127 Prozent. Den größten Anteil hatte dabei der Bereich Nordhausen selbst mit einer positiven Veränderung fast um das Doppelte. Während im Monat Dezember 2003 281 Personen in einer Ich-AG registriert waren, so konnten im Monat Dezember 2004 schon 765 gezählt werden.


