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Do, 06:28 Uhr
20.01.2005

nnz-Rückspiegel: 20. Januar 2004

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Betrug, Stasi, MBA und Schulzentrum


Betrug, Untreue und Diebstahl?
Da hatte unlängst Egon Primas von der CDU gesagt, dass es bei den „Problemen bei Verbeamtungen“ lediglich um falsch eingeklebte Passfotos in Personalbögen ginge. Das wollte Matthias Jendricke (SPD) allerdings doch etwas kommentieren. Als Auditorium suchte sich der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung den heutigen Kreisausschuß aus. Mit der Überprüfung der Verbeamtungen würden Gesetze durchgesetzt, die Egon Primas alle im Landtag beschlossen habe. Im Bericht des kreislichen Rechnungsprüfungsamtes seien insgesamt vier schwerwiegende Verfehlungen nachgewiesen, daraus müsse die Verwaltung Konsequenzen ziehen und er, Jendricke, sei nun mal der Herr des Verfahrens. „Das macht wahrlich keinen Spaß, in den Akten zu wühlen“, so Jendricke, doch er befinde sich in diesem Prozeß in enger Abstimmung mit dem Landesverwaltungsamt...ausführlich im nnz-Archiv


Schlamperei bei Überprüfung
Bezüglich der Überprüfung der Mitarbeiter der Kreisverwaltung auf Stasibelastung berichtete die nnz gestern. Auch beim Kreistag soll geschlampt worden sein. Das bestätigte heute der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD). Wie bei der Verwaltung gebe es keinen Verdacht hinsichtlich der Kreistagsmitglieder, jedoch sei nicht konsequent verfahren worden. So habe es nach den Kreistagswahlen der Jahre 1994 und 1999 keine Überprüfung der Gewählten gegeben. Und für eine umfassende Überprüfung fehle in der restlichen Legislatur einfach die Zeit. „Das ist nicht mehr schaffbar“, so Jendricke...ausführlich im nnz-Archiv


Eigentlich doch eine MBA
Eine Mechanisch-Biologische Aufbereitung (MBA) des Nordthüringer Abfalls – das war das Ziel des Landkreises Nordhausen im ZAN. Über Umwege und eine abgespeckte Variante konnte dieses Ziel schließlich erreicht werden. Und das ist sei in erster Linie der Kreisverwaltung, dem Landrat sowie den Machern im Technologie Verbund Nordthüringen (TVN) zu verdanken. Bei TNV GmbH hat der Landkreis Nordhausen zwar mit 51 Prozent das Sagen, doch die Experten kommen nicht aus den Räumen an der Behringstraße. Da sind der Macher Hartmut Lill, der Wissenschaftler Prof. Vollmer und der Kontrolleur Maik Schröter. Sie alle haben dem
Entsorgungsgiganten Rethmann eine Veränderung des einstigen Konzepts derart abgerungen, dass nun rund 30 Prozent des Nordthüringer Abfalls ab Mitte 2005 auf der Deponie belässt, die 450.000 Kubikmeter freien Raum auffüllt und für die Gebühren konstant hält...ausführlich im nnz-Archiv


Schulzentrum vor dem Aus
Es galt als die innovativste Form der schulischen Arbeit in und um Nordhausen. Das christliche Schulzentrum. 1997 ging es mit der Grundschule an den Start, übrig geblieben sind Schulden. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz. Die Eltern erhielten in den zurückliegenden Tagen einen Brief vom evangelischen Schulzentrum. Darin wurde kurz und knapp mitgeteilt, dass das Zentrum zum Ende dieses Schuljahres schließen wird. Es fehlt der Grund- und Regelschule schlicht und ergreifend das Geld. Wie die nnz vom Schulträger, der evangelischen Kirche Thüringen in Eisenach erfuhr, ist momentan ein Defizit in Höhe von 500.000 Euro aufgelaufen. Wie Oberkirchenrat Christhard Wagner sagte, werde sich das Defizit mit jedem Monat erhöhen, deshalb „müssen wir die Schule schließen“...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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