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Di, 13:34 Uhr
18.01.2005

Die vierte Dimension

Die vierte Dimension (Foto: nnz) Die vierte Dimension (Foto: nnz) Nordhausen (nnz). Die Fachhochschule ist bereits zum zweiten Mal Plattform für einen Kongress des Südharzkrankenhauses. Dabei dreht sich diesmal alles um vier Dimensionen und um das ungeborene Leben. Wie Technik und Leben zusammenhängen, das hat jetzt schon die nnz erfahren.


Dr. Sabine Schnohr, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Südharz-Krankenhaus, nutzt als zweite Medizinerin diese Möglichkeit. Sie und Dr. Martin Hesse sind die Initiatoren der Tagung zur 4D-Sonographie, die am letzten Junaursamstag (29.1.) auf dem Campus stattfindet. Die Einladung hat eine überaus große Resonanz erfahren. Rund 100 Teilnehmer werden aus ganz Deutschland, insbesondere den neuen Ländern, erwartet.

Im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre hat die Ultraschall-Diagnostik enorme Fortschritte gemacht. Jüngste Entwicklung ist die 4D-Sonographie, die im Rahmen der Ultraschallbehandlung erst an wenigen Kliniken möglich ist. Während im herkömmlichen 2D-Standard die inneren Organe des Kindes, wie Herz, Leber, Nieren, Hirn etc., ausreichend dargestellt werden, können durch die 3. Dimension, also die 3D-Sonographie, die Strukturen plastisch gezeigt werden. Das Bild ist für den Laien wesentlich eindrucksvoller. Mit 4D wird die Hinzuziehung einer weiteren Dimension – der Zeit - bezeichnet.

Hier wird das Baby auch mit seinem Bewegungen räumlich und zeitgleich am Monitor dargestellt, womit sich die Untersuchungszeiten mit dieser Methode gegenüber der 3D-Sonographie drastisch verkürzen. Bei günstiger Lage des Kindes wird manchmal eine Qualität erreicht, die an ein Foto erinnert. Die neuen Geräte eröffnen die Möglichkeit, weitaus genauer und besser als bisher sowohl gynäkologische Tumore festzustellen wie auch in der pränatalen Medizin schneller und genauer den Befund zu diagnostizieren.

Experten und Referenten aus ganz Deutschland, so allen voran der Neupräsident der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM), Prof. Dr. med. Eberhard Merz, Chefarzt der Frauenklinik im Krankenhaus Nordwest in Frankfurt am Main, werden dazu am Samstag in Nordhausen erwartet. Zudem besteht in einem sich anschließenden Seminar die Möglichkeit, die Vielfalt der Möglichkeiten der neuen Geräte direkt an diesen in Kleingruppen zur erproben.
Autor: nnz

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