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Sa, 16:05 Uhr
15.01.2005

Cool sein reicht nicht

Nordhausen (nnz). Wer bei einem Vorstellungsgespräch eine „coole Fassade“ aufsetzt, kommt einer US-Studie zufolge beim Gegenüber nicht gut an. „Gefühlsunterdrücker“ könnten in einer belastenden Situation schlechter auf ihre Gesprächspartner eingehen beziehungsweise reagierten verzögert. Mehr zu diesen Thema mit einem einzigen Klick.


Das fand Jane Richards von der University of Texas in Austin, wie das Magazin „Psychologie Heute“ (Weinheim) in seiner Februarausgabe berichtet. Dies wirke negativ auf den anderen, der das Gespräch als weniger harmonisch und vertrauensvoll empfinde. Wer seine Gefühle verstecken will, tut sich auch sonst keinen Gefallen. In verschiedenen Untersuchungen wies die Wissenschaftlerin nach: Die Selbstbeherrschung kostet so viel Kraft, dass das Erinnerungsvermögen leidet. Details aus stattgefundenen Gesprächen hatten „Gefühlsunterdrücker“ weniger parat.

Zur Begründung erläutert Richards, das bewusste Verbergen der Gefühlsregungen beanspruche Aufmerksamkeit, die dann nicht mehr für andere Dinge zur Verfügung stehe. Die „Unterdrücker“ seien sehr stark damit beschäftigt, über ihr eigenes Verhalten und dessen Kontrolle im Gespräch nachzudenken, so dass ihre Kapazität für alles Weitere eingeschränkt werde.

Allerdings habe nicht jede Art der Emotionsregulation Auswirkungen auf die Aufmerksamkeit. „Wer sich vor einem Vorstellungsgespräch klar macht, dass er gar nichts zu verlieren hat, wertet das Bevorstehende positiv und verhindert, dass in der konkreten Situation negative Gefühle auftreten“, erläutert Richards. „Im Vorstellungsgespräch steht ihm dann die gesamte Aufmerksamkeit zur Verfügung.“
Autor: nnz

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