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Mo, 14:50 Uhr
03.09.2001

Im 10-Minuten-Takt nach Salza?

Nordhausen (nnz). Der Bahnhofsvorplatz in Nordhausen hat in den zurückliegenden Wochen und Monaten für viel Diskussion gesorgt. Die Arbeiten in diesem Bereich sind immer noch nicht abgeschlossen.


In den kommenden Tagen soll am Bahnhofsvorplatz die Linienführung der Busse optimiert werden. Konkret bedeutet das, dass die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der unterschiedlichen Linien noch besser aufeinander abgestimmt werden sollen. Das erfuhr nnz aus dem Nordhäuser Rathaus. Angedacht sei weiterhin ein einheitlicher Linientakt, zum Beispiel auf der Linie nach Salza. In 10-Minuten-Abständen könnten dann die Busse in den Nordhäuser Stadtteil unterwegs sein. Hierzu bedarf es seitens der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung allerdings noch weiterer Gespräche mit den Transportunternehmen.

Noch vor der Sommerpause ist im Nordhäuser Stadtrat der Bau einer Mobilitäts- und Informationszentrale am Bahnhof beschlossen worden. Nach nnz-Informationen könnte diese Zentrale nun einen völlig neuen Standort erhalten. Möglichkeiten gebe es dazu unter anderem im großen Bahnhofsgebäude nach dessen vollständiger Sanierung und Rekonstruktion. Angedacht ist weiterhin die Einrichtung eines Call-Centers für Taxen. Dann wäre es möglich, das Taxi über eine einheitliche Telefonnummer zu ordern. Die Informations- und Mobilitätszentrale könnte eventuell noch in diesem Jahr Realität werden, das allerdings würde entscheidend vom Fortgang der Arbeiten der Deutschen Bahn AG am Bahnhof selbst abhängen.
Autor: nnz

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