Fr, 12:32 Uhr
31.12.2004
Nur wenige trauerten
Nordhausen (nnz). In Nordhausen sind heute die sozialen Errungenschaften dieses Landes symbolisch zu Grabe getragen worden. Doch allzu viele Menschen wollten dem Aufruf der Bündnisses Nordhausen macht mobil nicht folgen.
Nur wenige trauerten (Foto: nnz)
Das Wetter war an diesem letzten Tag des Jahres einem Trauerzug angemessen: Nasskalt, Nieselregen, einfach unangenehm. Etwa 30 Protestierer hatten sich gegen 11 Uhr trotzdem am Bahnhof eingefunden, um sich am Trauerzug zu beteiligen. Es war der harte Kern des Bündnisses, in erster Linie bestehend aus dem Organisationskomitee der Montagsdemos und PDS-Mitgliedern.
Ihnen ging es darum, auf diese drastische Art und Weise zu zeigen, wie sich insbesondere in diesem Jahr die Bundesregierung von sozialen Leistungen für die Menschen verabschiedet habe. Und dabei vertraten die Demonstranten nicht nur die Frauen und Männer, die von den Auswirkungen von Hartz IV und Co. betroffen sind.
Mit Trauermusik und einem Mini-Sarg zogen die Trauernden schließlich in Richtung Zorge, wo im Bereich der Bahnhofsbrücke noch einmal diverse Reden mit bekannten Inhalten geredet wurden.
So wie das Jahr 2004 nun demonstrierend und protestierend verabschiedet wurde, so soll nach dem Willen des Bündnisses das neue Jahr beginnen. Am Montag soll es zu einer ersten Demo in der Nähe der Agentur für Arbeit in Nordhausen kommen (nnz berichtete). Die wird dann unter dem Motto Agenturschluß stehen.
Autor: nnz
Nur wenige trauerten (Foto: nnz)
Das Wetter war an diesem letzten Tag des Jahres einem Trauerzug angemessen: Nasskalt, Nieselregen, einfach unangenehm. Etwa 30 Protestierer hatten sich gegen 11 Uhr trotzdem am Bahnhof eingefunden, um sich am Trauerzug zu beteiligen. Es war der harte Kern des Bündnisses, in erster Linie bestehend aus dem Organisationskomitee der Montagsdemos und PDS-Mitgliedern.
Ihnen ging es darum, auf diese drastische Art und Weise zu zeigen, wie sich insbesondere in diesem Jahr die Bundesregierung von sozialen Leistungen für die Menschen verabschiedet habe. Und dabei vertraten die Demonstranten nicht nur die Frauen und Männer, die von den Auswirkungen von Hartz IV und Co. betroffen sind.
Mit Trauermusik und einem Mini-Sarg zogen die Trauernden schließlich in Richtung Zorge, wo im Bereich der Bahnhofsbrücke noch einmal diverse Reden mit bekannten Inhalten geredet wurden.
So wie das Jahr 2004 nun demonstrierend und protestierend verabschiedet wurde, so soll nach dem Willen des Bündnisses das neue Jahr beginnen. Am Montag soll es zu einer ersten Demo in der Nähe der Agentur für Arbeit in Nordhausen kommen (nnz berichtete). Die wird dann unter dem Motto Agenturschluß stehen.

