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Do, 06:24 Uhr
30.12.2004

nnz-Rückspiegel: 30. Dezember 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Verspätung, Lehrstellen.und A 38


Kreuzung mit Verspätung
Zum Fahrplanwechsel wurden auf der Südharzstrecke erneut Langsamfahrstellen eingerichtet. Die verantwortlichen Mitarbeiter von DB Netz haben hiervon die Besteller in Erfurt und Hannover im Vorfeld offensichtlich nicht unterrichtet. "Grau ist die Theorie und bunt ist die Praxis", so sieht Burkhard Breme von der Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" die neuerlichen Fehlplanungen bei der DB Netz AG und erinnert sich Kopf schüttelnd an das Jahr 1998 als nach einem Fahrplanwechsel die Geschwindigkeiten ebenfalls außerplanmäßig reduziert wurden. Um den Übergang in Northeim auf den Intercity nach Göttingen und Frankfurt trotz der neuen Langsamfahrstellen sicherzustellen, hat die Deutsche Bahn seit dem 18. Dezember die Kreuzung der Regionalexpresse Erfurt - Northeim und zurück von Ellrich nach Walkenried verlegt...ausführlich im nnz-Archiv


Problematischer Lehrstellenmarkt
In der kürzlich veröffentlichten Lehrstellenbilanz der IG Metall ist lediglich von der hohen Zahl fehlender Lehrstellen in Deutschland die Rede. Nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) sind noch 18 000 Jugendliche, die sich um einen Ausbildungsplatz bemühen, ohne Lehrstelle. „Ihnen werden jetzt außerbetriebliche Ausbildungsmöglichkeiten oder berufsvorbereitende Maßnahmen oder sonstige Qualifizierungsmöglichkeiten angeboten“, erklärte der Minister am Samstag in Berlin. Zudem berichtete Clement, dass allein 11 600 Jugendliche nach einem Monat ihre Ausbildung abgebrochen hätten oder gar nicht erst angetreten wären: „Es geht nicht allein um die Bringschuld, Lehrstellen anzubieten, es hat auch etwas mit mangelnden Voraussetzungen wie Schulbildung, familiären Problemen oder mangelnder Ausbildungsbereitschaft zu tun“, erläuterte Minister Clement seine Feststellungen in „Welt am Sonntag“...ausführlich im nnz-Archiv


Gericht verhandelt zur A 38
Die Autobahn 38 soll trotz Mautdesaster, so bestätigten es Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) und Joachim Wintjen von der DEGES übereinstimmend, im Jahr 2006 fertig sein. Doch mit einem Abschnitt der Trasse muß sich im Januar das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beschäftigen. Wie der Südharzkurier berichtet, wollen Naturschützer in Niedersachsen den Bau der Ost-West-Magistrale verhindern. Ihre Klage soll am 22. Januar vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt werden. Die nnz hat sich also auf die Spur gemacht und ist auch in ihrem Archiv fündig geworden. Im Bereich des zweiten Verkehrsabschnittes in Friedland haben der BUND und eine Eigentümergemeinschaft Fehler beim Planfeststellungsbescheid ausgemacht. Verursacher dafür soll das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau sein. Der Behörde werfen die Umwelt- und Naturschützer vor, eine falsche Einschätzung des Lärmaufkommens durch täglich etwa 45.000 Kraftfahrzeuge abgegeben zu haben. Weiterhin sollen die Hochwassergefahren durch die Leine und ihrer Bachzuläufe unterschätzt worden sein...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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