Mi, 08:59 Uhr
29.12.2004
Alles bereit zum großen Showdown
Nordhausen (nnz). Der BSC hat das Feld bereitet für das große Finale am Donnerstag um 19:30 Uhr gegen Wilhelmshaven. Ein spielbericht und die Vorschau auf das Finale von Robert Koch.
Vor der Saisonrekordkulisse von 1300 Zuschauern siegten die Wölfe in einem tollen Spiel gestern mit 4:2 (0:2, 1:0, 3:0) über den EC Timmendorfer Strand und gehen nun mit zwei Punkten Vorsprung auf die Jadehaie in das Endspiel. In der Partie gegen Timmendorf sah es zunächst gar nicht gut für den BSC aus. Die Gäste von der Ostsee fanden wesentlich eher den Rhythmus und gingen nicht unverdient in der achten Minute durch Vincent Harmstorf in Führung. Nur wenig später erhöhte Korbinian Witting auf 2:0, bevor die Harzer langsam zu ihrem Spiel fanden. Gestützt auf einen immer stärker werdenden Pavel Cagas überstanden die Harzer auch knapp eine Minute doppelte Unterzahl, in der Offensive sprang aber trotz mehrerer ordentlicher Chancen noch nichts zählbares heraus.
Das sollte sich im Mittelsabschnitt jedoch ändern. Musste zunächst Cagas bei einem Break von Mario Gehrig zugreifen, war auf der Gegenseite schließlich Andrew Haussler zur Stelle und verkürzte auf 1:2 (26.). Mehr Tore wollten den Harzern im nun offenen Schlagabtausch vor dem Drittelende aber nicht gelingen, auch nicht, als Maximilian Müller alleine auf ECT-Goalie Lars Wünsche zusteuerte (39.).
Im Schlussdrittel verstärkten die Wölfe ihre Bemühungen nochmals und wurden dafür dann auch belohnt. Alexander Deibert hatte sich an der Bande die Scheibe erkämpft und Peter Kolasa vollendete zum umjubelten 2:2-Ausgleich (48.). Genau 67 Sekunden später stand das Wurmbergstadion dann vollends Kopf: Nach einer schönen Kombination über Müller und Dennis Lütjen vollstreckte Benjamin Salzmann aus kurzer Distanz zum 3:2. Die Timmendorfer wollten nun ihrerseits kontern, scheiterten aber immer wieder an Cagas, der in den letzten Minuten zum Turm in der Schlacht wurde und den Sieg festhielt. Endgültig in trockene Tücher brachte die drei Punkte dann Haussler, der 30 Sekunden vor dem Ende per Empty-Net-Goal für die Entscheidung sorgte. Auf den Sitzen hatte es zu diesem Zeitpunkt schon lange keinen mehr gehalten und die letzten Sekunden wurden begleitet vom tosenden Jubel der Fans.
Tore: 0:1 V. Harmstorf (Gehrig, Phillips) 7:06, 0:2 Witting (Koubenski, Mai) 8:37, 1:2 Haussler (Siegert, Horlacher) 5-4 25:02, 2:2 Kolasa (Deibert) 47:06, 3:2 Salzmann (Müller, Lütjen) 48:13, 4:2 Haussler (Deibert, Horlacher) ENG 59:34
Strafen: Braunlage 8 - Timmendorfer Strand 14
Zuschauer: 1300
Mit dem Sieg hat der BSC nun die Tabellenspitze übernommen. Gegen den EC Wilhelmshaven würde schon ein Punkt zum sensationellen Titelgewinn reichen, bei Punktgleichheit würde der gewonnen direkte Vergleich zu Gunsten der Wölfe sprechen, doch da haben die Jadehaie natürlich gehörig etwas dagegen. Wenn es am Donnerstag um 19:30 Uhr zum Show-Down im Wurmbergstadion kommt, werden die Wilhelmshavener alles daransetzen, ihrerseits drei Punkte einzufahren und damit den Titel an den Jadebusen zu holen. Der BSC hat also eine ganz schwere Aufgabe vor sich, doch mit einer ebenso fantastischen Unterstützung von den Rängen wie im Spiel gegen Timmendorf könnte der Traum vom Titel tatsächlich Realität werden.
Autor: nnzVor der Saisonrekordkulisse von 1300 Zuschauern siegten die Wölfe in einem tollen Spiel gestern mit 4:2 (0:2, 1:0, 3:0) über den EC Timmendorfer Strand und gehen nun mit zwei Punkten Vorsprung auf die Jadehaie in das Endspiel. In der Partie gegen Timmendorf sah es zunächst gar nicht gut für den BSC aus. Die Gäste von der Ostsee fanden wesentlich eher den Rhythmus und gingen nicht unverdient in der achten Minute durch Vincent Harmstorf in Führung. Nur wenig später erhöhte Korbinian Witting auf 2:0, bevor die Harzer langsam zu ihrem Spiel fanden. Gestützt auf einen immer stärker werdenden Pavel Cagas überstanden die Harzer auch knapp eine Minute doppelte Unterzahl, in der Offensive sprang aber trotz mehrerer ordentlicher Chancen noch nichts zählbares heraus.
Das sollte sich im Mittelsabschnitt jedoch ändern. Musste zunächst Cagas bei einem Break von Mario Gehrig zugreifen, war auf der Gegenseite schließlich Andrew Haussler zur Stelle und verkürzte auf 1:2 (26.). Mehr Tore wollten den Harzern im nun offenen Schlagabtausch vor dem Drittelende aber nicht gelingen, auch nicht, als Maximilian Müller alleine auf ECT-Goalie Lars Wünsche zusteuerte (39.).
Im Schlussdrittel verstärkten die Wölfe ihre Bemühungen nochmals und wurden dafür dann auch belohnt. Alexander Deibert hatte sich an der Bande die Scheibe erkämpft und Peter Kolasa vollendete zum umjubelten 2:2-Ausgleich (48.). Genau 67 Sekunden später stand das Wurmbergstadion dann vollends Kopf: Nach einer schönen Kombination über Müller und Dennis Lütjen vollstreckte Benjamin Salzmann aus kurzer Distanz zum 3:2. Die Timmendorfer wollten nun ihrerseits kontern, scheiterten aber immer wieder an Cagas, der in den letzten Minuten zum Turm in der Schlacht wurde und den Sieg festhielt. Endgültig in trockene Tücher brachte die drei Punkte dann Haussler, der 30 Sekunden vor dem Ende per Empty-Net-Goal für die Entscheidung sorgte. Auf den Sitzen hatte es zu diesem Zeitpunkt schon lange keinen mehr gehalten und die letzten Sekunden wurden begleitet vom tosenden Jubel der Fans.
Tore: 0:1 V. Harmstorf (Gehrig, Phillips) 7:06, 0:2 Witting (Koubenski, Mai) 8:37, 1:2 Haussler (Siegert, Horlacher) 5-4 25:02, 2:2 Kolasa (Deibert) 47:06, 3:2 Salzmann (Müller, Lütjen) 48:13, 4:2 Haussler (Deibert, Horlacher) ENG 59:34
Strafen: Braunlage 8 - Timmendorfer Strand 14
Zuschauer: 1300
Mit dem Sieg hat der BSC nun die Tabellenspitze übernommen. Gegen den EC Wilhelmshaven würde schon ein Punkt zum sensationellen Titelgewinn reichen, bei Punktgleichheit würde der gewonnen direkte Vergleich zu Gunsten der Wölfe sprechen, doch da haben die Jadehaie natürlich gehörig etwas dagegen. Wenn es am Donnerstag um 19:30 Uhr zum Show-Down im Wurmbergstadion kommt, werden die Wilhelmshavener alles daransetzen, ihrerseits drei Punkte einzufahren und damit den Titel an den Jadebusen zu holen. Der BSC hat also eine ganz schwere Aufgabe vor sich, doch mit einer ebenso fantastischen Unterstützung von den Rängen wie im Spiel gegen Timmendorf könnte der Traum vom Titel tatsächlich Realität werden.

