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Sa, 08:16 Uhr
25.12.2004

nnz-Weihnachts-News (1)

Nordhausen (nnz). Die nnz-Redaktion hat natürlich auch über Weihnachten die wichtigsten Nachrichten für Thüringen und Deutschland „aufgespürt“.


Desinteresse vorgeworfen
Die Thüringer Landesbeauftragte für Stasi- Unterlagen, Hildigund Neubert, hat der Bundesregierung angesichts der Debatte um die Zukunft der Behörde Desinteresse vorgeworfen. Sie sehe die Gefahr, dass die Gauck-Behörde beschnitten werde, sagte sie der dpa in Erfurt. Wenn die Bundesbeauftragte Marianne Birthler von 2005 an Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) unterstellt werde, sei das eine Degradierung.


Explosion zum Heiligabend
Bei einer Explosion in einem Fachwerkhaus in Finsterbergen (Landkreis Gotha) ist am Heiligabend ein Schaden von 50 000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand, teilte die Polizei mit. Wie es zu der Detonation kommen konnte, war zunächst unklar. Nach der Explosion war der Dachstuhl in Brand geraten. Gas strömte aus einer Leitung aus. Neun Menschen in benachbarten Häusern mussten ihre Wohnungen vorsorglich verlassen. Sie verbrachten das Weihnachtsfest bei Bekannten.


Polizisten-Mangel
In Thüringen fehlen nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) rund 300 Polizisten. Derzeit versehen im Freistaat etwa 6500 Vollzugsbeamte ihren Dienst. „Es müssten 6800 sein, um optimal arbeiten zu können“, sagte GdP-Landesvorsitzender Jürgen Schlutter der dpa in Erfurt. Wegen der angespannten Haushaltslage habe es in den Jahren 2001 und 2003 keine Einstellungen in den mittleren Dienst gegeben. Die Gewerkschaft forderte zugleich verbesserte Aufstiegschancen für die Beamten im Freistaat.


Tot aufgefunden
Nach dem Brand in einer Doppelhaus-Hälfte in Wachenbrunn im Landkreis Hildburghausen ist der 15 Jahre alte Sohn der Familie tot in den Trümmern gefunden worden. Die Suhler Polizei teilte am Freitagmorgen mit, um die Todesursache zu klären, sei eine Obduktion angeordnet werden. Das Feuer habe erst in der Nacht komplett gelöscht werden können. Der Brand war am Donnerstagmorgen aus unbekanntem Grund ausgebrochen. Die Doppelhaus-Hälfte brannte aus, die andere Hälfte wurde beschädigt. Die dort lebenden Eltern der Mutter erlitten einen Schock. Der 20 Jahre alte ältere Sohn der Familie erlitt bei dem Feuer lebensgefährliche Brandverletzungen dritten Grades. Er wurde in eine Spezialklinik in Halle geflogen.


Es wird weiter gezahlt
Das Land hat weitere Zahlungen für die geplante Spielbank in Erfurt eingeräumt. Wie ein Thüringer Radiosender berichtete, erhielt der Investor des Fünf-Sterne-Hotels zwei weitere Monatsmieten in Höhe von 62.000 Euro. Damit sollten eventuelle Schadenersatzansprüche des Hotels ausgeschlossen werden. Der Betrieb des Hotels könnte durch die Bauarbeiten an der Spielbank beeinträchtigt werden, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums.


Fünfköpfige Familie schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall sind in der Nacht zu Freitag im Wartburgkreis fünf Menschen schwer und einer leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben auf der B 278 zwischen Geisa und Buttlar. Nach bisherigen Ermittlungen verlor ein 21-Jähriger in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen und stieß mit einem Wohnmobil zusammen. Dessen Insassen, eine fünfköpfige Familie, erlitten alle Prellungen und Schürfwunden.


Acht Drogentote
In Thüringen sind in diesem Jahr acht Menschen an Drogenmissbrauch gestorben. Das sind nach Angaben des Landeskriminalamtes genau so viele wie im Vorjahr. Bundesweit wird dagegen damit gerechnet, dass die Zahl der Drogentoten zurückgeht. 2003 starben in Deutschland insgesamt 1477 Menschen am Drogenkonsum.


Westerwelle als Frontman
FDP-Chef Guido Westerwelle will auf dem Bundesparteitag im Mai in Köln erneut als Parteichef kandidieren. Er wolle die Liberalen als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2006 führen, sagte Westerwelle in einem dpa-Gespräch. Parteiziel sei ein zweistelliges Ergebnis. Das derzeitige Tief der Union bezeichnete er als neue Chance für die Liberalen.


Streit beenden
Der stellvertretende CDU-Chef Christoph Böhr hält eine Einigung im Föderalismus-Streit zwischen Bund und Ländern im Sommer für denkbar. Eine Lösung sei zwingend notwendig, „damit die Bürger wieder besser wissen, wer für was gerade zu stehen hat”, sagte Böhr der dpa in Mainz. In der Bildungspolitik solle der Bund zukünftig „nur eine ganz schlanke Rahmenkompetenz” haben. Klar sein müsse die Anerkennung von Schulabschlüssen über Ländergrenzen hinweg. Darüber hinaus sollte aber Wettbewerb stattfinden, so Böhr.


Appell an Deusche
Deutsche Bischöfe haben zu Weihnachten an die Menschen appelliert, untereinander mehr Solidarität zu zeigen und sich weniger von Egoismus leiten zu lassen. Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann kritisierte die soziale Kälte in Deutschland. Zudem betonte sie, die Geburt Jesu sei „kein romantisches Kapitel einer Soap Opera”. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, rief in seiner Weihnachtspredigt zur besseren Integration von Ausländern auf.


Anträge gestellt
Mehrere hundert inoffizielle Stasi-Mitarbeiter im öffentlichen Dienst Ost müssen nach Angaben von "Focus" in den nächsten zwei Jahren mit ihrer Enttarnung rechnen. Nach Informationen des Magazins stellten Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei der Birthler-Behörde in diesem Jahr bis September etwa 23.000 Überprüfungsanträge für ihre Bediensteten, weil die Regelüberprüfung 2006 endet. Damit hat sich die Zahl der Regeltests im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Bei der Durchleuchtung nutzt die Stasi-Unterlagenbehörde auch die so genannten Rosenholz-Dateien, die Mitarbeiterkartei der DDR-Auslandsspionage. Insgesamt rechnet die Birthler-Behörde mit etwa 100.000 Anträgen aus den drei unionsgeführten Ost-Ländern.


Insolvenz abgewendet
Weihnachtsgeschenk für 3500 Mitarbeiter des Düsseldorfer Mischkonzerns VDN AG: Das von der Pleite bedrohte Unternehmen hat an Heiligabend die Insolvenz abgewendet, teilte ein Sprecher mit. Das Tochterunternehmen Deutsche Nickel AG mit 1100 Mitarbeitern wurde an die DNICK Ltd. in London verkauft. Zur Nickel AG gehört die EuroCoin als Weltmarktführer für Münzrohlinge. Bei der VDN AG verbleiben Betriebsteile mit einem Jahresumsatz von rund 400 Millionen Euro und knapp 2400 Mitarbeitern.


Getrennt
Schwimmstar Franziska van Almsick und Handballer Stefan Kretzschmar sind kein Paar mehr. "Wir haben uns getrennt", ließ van Almsick über ihre Managerin Regine Eichhorn erklären. "Unsere Vorstellungen von Liebe und Zusammenleben waren zu verschieden." Die 26-jährige van Almsick und der 31-jährige Kretzschmar galten als das Traumpaar des deutschen Sports. Sie hatten ihre Beziehung vor vier Jahren begonnen. Seitdem hatte es mehrfach Gerüchte über eine Trennung der Weltrekordlerin von dem Silbermedaillen-Gewinner der diesjährigen Olympischen Spiele in Athen gegeben.
Autor: nnz

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