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Mi, 13:56 Uhr
15.12.2004

nnz-Forum: Rechner!

Nordhausen (nnz). Gestern berichtete die nnz über die Bilanz der Landesgartenschau. Dazu veröffentlicht die nnz heute die mathematische Reaktion eines Nordhäuser Stadtrates.


Bemerkenswert ist es schon, da die, welche dort gerechnet haben, an einer Pisa-Studie nicht teilnehmen mußten – aus Altersgründen. Ein Defizit von 250.000 Euro ist rechnerisch nicht möglich. Bei 401.666 Besuchern und 280.000 verkauften Tageskarten kommt die Zahl von 121.666 verkauften Dauerkarten, die jeweils im Durchschnitt 25 mal am Eingang der Landesgartenschau vorgezeigt wurden. Es wurden also 4.900 Dauerkarten verkauft.

Nach Adam Riese gab es also nicht 401.666 Besucher, sondern nur rund 285.000. Angestrebte Besucherzahlen waren 500.000. Deren Zahl mit jeweils durchschnittlich 10 Euro multipliziert ergibt eine Einnahme von rund fünf Millionen Euro. Eingenommen wurden aber nur rund 3.043.300 Euro, was wiederum ein Defizit von 1.957.000 Euro ergibt.

Bei meinen Ausführungen handelt es sich nicht um höhere Mathematik, sondern um das Grundschulrechnen. Schade, daß Verwaltungsbeamte oder die Geschäftsführerin Frau Klaan das nicht können.
Martin Höfer, Stadtrat
Autor: nnz

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