Di, 13:24 Uhr
14.12.2004
Alles bestens
Nordhausen (nnz). Die Führungsriege im Nordhäuser Rathaus hat heute eine positive Bilanz für das zurückliegende Jahr gezogen. Das betrifft vor allem die Landesgartenschau und die kulturellen Angebote. Einzelheiten wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Die Landesgartenschau habe in Nordhausen durchweg positive Spuren hinterlassen. Zu dieser Einschätzung kam heute Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Entgegen anderer Meinungen seien auch Händler oder Gewerbetreibende wie zum Beispiel Gastronomen durchaus zufrieden mit ihren Umsätzen gewesen. Mitunter seien doppelt so viele Gäste gezählt worden, wie in einem normalen Jahr. Es seien vor allem aber die Begleitmaßnahmen zur Landesgartenschau gewesen, die der Stadt ein modernes und frisches Bild gegeben hätten. All das, was in den vergangenen vier Jahren in Nordhausen neu gebaut oder saniert worden sei, hätte ohne die Gelder im Zusammenhang mit der LGS wohl in den kommenden 20 oder 25 Jahren nicht realisiert werden können.
Nach der ersten Bilanz hat die LGS GmbH exakt 401.666 Besucher gehabt. Davon entfallen etwa 280.000 auf Besuche von Inhabern der Tageskarten. Der Rest geht auf das Konto von Dauerkartenbesitzern. Warum die prognostizierten 500.000 Besucher schließlich nicht nach Nordhausen kamen, läßt viel Raum für Spekulationen. Klar, da hat uns das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, konstatierte LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan gegenüber der nnz, doch auch andere Faktoren spielen da mit rein. Man habe in Nordhausen den Fakt vermißt, daß die Landesgartenschau nicht eine Nordhäuser Schau, sondern eben die des Landes Thüringen gewesen sei. Es habe vermutlich nicht die erforderliche Einbindung in das Gesamtkonzept der touristischen Vermarktung des Landes gegeben. Während in Magdeburg, Halle oder sogar in Leipzig für die Landesgartenschau in Zeitz geworben wurde, sei das zum Beispiel in Erfurt für Nordhausen vermißt worden.
Hier muß man sich fragen, ob die für Landesgartenschauen in Thüringen verantwortliche Fördergesellschaft ihre Hausaufgaben ordentlich gemacht habe? Ähnliche Fehler seien bereits vor vier Jahren in Pößneck passiert, wurde heute deutlich.
Im kommenden Jahr soll es jedenfalls wieder weitergehen auf dem Petersberg. Mit einem Famileinfest zu Ostern soll die Open-Air-Saison beginnen, Am 4. April bereits wird die Stadt Nordhausen dem 60. Jahrestag der Zerstörung im Jahr 1945 gedenken. Dazu sollen in einer feierlichen Andacht die sterblichen Überreste jener Bombenopfer beigesetzt werden, die bei den Bauarbeiten auf dem und am Berg gefunden worden waren. Geplant werden auch Pflanzen- oder Blumenschauen. In den Herbstferien 2005 soll es einen halbe grüne Woche geben, bei der heimische Landwirte mit ihren Produkten im Mittelpunkt stehen sollen.
Auch für die Gastronomie soll im kommenden Jahr gesorgt sein. Hier wird seitens der Stadtverwaltung überlegt einen temporären Gaststättenbetrieb im Bereich des Judenturmes anzusiedeln. Im kommenden Jahr soll dazu mit heimischen Gastronomen verhandelt werden.
Autor: nnzDie Landesgartenschau habe in Nordhausen durchweg positive Spuren hinterlassen. Zu dieser Einschätzung kam heute Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Entgegen anderer Meinungen seien auch Händler oder Gewerbetreibende wie zum Beispiel Gastronomen durchaus zufrieden mit ihren Umsätzen gewesen. Mitunter seien doppelt so viele Gäste gezählt worden, wie in einem normalen Jahr. Es seien vor allem aber die Begleitmaßnahmen zur Landesgartenschau gewesen, die der Stadt ein modernes und frisches Bild gegeben hätten. All das, was in den vergangenen vier Jahren in Nordhausen neu gebaut oder saniert worden sei, hätte ohne die Gelder im Zusammenhang mit der LGS wohl in den kommenden 20 oder 25 Jahren nicht realisiert werden können.
Nach der ersten Bilanz hat die LGS GmbH exakt 401.666 Besucher gehabt. Davon entfallen etwa 280.000 auf Besuche von Inhabern der Tageskarten. Der Rest geht auf das Konto von Dauerkartenbesitzern. Warum die prognostizierten 500.000 Besucher schließlich nicht nach Nordhausen kamen, läßt viel Raum für Spekulationen. Klar, da hat uns das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, konstatierte LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan gegenüber der nnz, doch auch andere Faktoren spielen da mit rein. Man habe in Nordhausen den Fakt vermißt, daß die Landesgartenschau nicht eine Nordhäuser Schau, sondern eben die des Landes Thüringen gewesen sei. Es habe vermutlich nicht die erforderliche Einbindung in das Gesamtkonzept der touristischen Vermarktung des Landes gegeben. Während in Magdeburg, Halle oder sogar in Leipzig für die Landesgartenschau in Zeitz geworben wurde, sei das zum Beispiel in Erfurt für Nordhausen vermißt worden.
Hier muß man sich fragen, ob die für Landesgartenschauen in Thüringen verantwortliche Fördergesellschaft ihre Hausaufgaben ordentlich gemacht habe? Ähnliche Fehler seien bereits vor vier Jahren in Pößneck passiert, wurde heute deutlich.
Im kommenden Jahr soll es jedenfalls wieder weitergehen auf dem Petersberg. Mit einem Famileinfest zu Ostern soll die Open-Air-Saison beginnen, Am 4. April bereits wird die Stadt Nordhausen dem 60. Jahrestag der Zerstörung im Jahr 1945 gedenken. Dazu sollen in einer feierlichen Andacht die sterblichen Überreste jener Bombenopfer beigesetzt werden, die bei den Bauarbeiten auf dem und am Berg gefunden worden waren. Geplant werden auch Pflanzen- oder Blumenschauen. In den Herbstferien 2005 soll es einen halbe grüne Woche geben, bei der heimische Landwirte mit ihren Produkten im Mittelpunkt stehen sollen.
Auch für die Gastronomie soll im kommenden Jahr gesorgt sein. Hier wird seitens der Stadtverwaltung überlegt einen temporären Gaststättenbetrieb im Bereich des Judenturmes anzusiedeln. Im kommenden Jahr soll dazu mit heimischen Gastronomen verhandelt werden.

