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Do, 20:02 Uhr
09.12.2004

Buchpräsentation

Nordhausen (nnz). Die „Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Landkreis Nordhausen“ gehört zu u den wenigen regionalhistorischen Publikationsreihen im Osten Deutschlands, die die Wende überlebt haben. Jetzt - pünktlich zum Weihnachtsfest - wird der 29. Band vorgestellt.

Wer keine Vergangenheit besitzt, hat auch keine Zukunft. Von dieser alten Weisheit lassen sich die Heimatforscher leiten. Oft werden sie belächelt, wenn sie in Archiven hocken und mühselig recherchieren, wenn sie im stillen Kämmerlein ihre Ergebnisse zu Papier bringen, während andere gemütlich vor der Klotze sitzen. Unzählige Stunden widmen sie der Erforschung der Region, sind ständig auf den Spuren der Vergangenheit. So mancher weiße Fleck in der Geschichtsschreibung wurde durch sie getilgt. Die Befriedigung, etwas für die Nachwelt getan zu haben, ist ihr Lohn.
Seit 29 Jahren veröffentlichen Hobbyforscher ihre Arbeiten in den „Beiträgen zur Heimatkunde in Stadt und Landkreis Nordhausen“.

Die 29. Ausgabe dieser Publikationsreihe hält auf 167 Seiten neunzehn interessante Arbeiten bereit. Die Themenvielfalt reicht von der Stadtarchäologie über die Zichorienproduktion im Landkreis, die Sinnstiftung auf Denkmälern, die Würdigung von Persönlichkeiten bis hin zur Blasiikirche.

So beispielsweise berichten u. a. Thomas Nitz und Dietrich Wiegand über „Die Baugeschichte der St. Blasiikirche in Nordhausen“ und Hendrik Romstedt beschreibt in seinem Beitrag die Schadensformen am aufgehenden Mauerwerk der Blasii-Kirche. Dr. Irene Blechle, Greifswald, berichtet über „Reformpädagogische Innovationen im Jugendsanatorium Dr. Isemann Nordhausen und ihre Protagonistin Hedwig Isemann“. Der Ellricher Andreas Friese widmet sich Hans-Jürgen Momberg, dem schreibenden Förster von Werna, und Heidelore Kneffel lässt das „Rietschel - Jahr 2004“ Revue passieren.

Der 29. Band der „Beiträge zur Heimatkunde“, herausgegeben vom Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein, dem Stadtarchiv Nordhausen und dem Museum Tabakspeicher, wird am Montag, dem 13. Dezember 2004, um 19 Uhr im Vereinshaus „Thomas Mann“, Raum 8, von den Autoren vorgestellt. Dazu sind alle Interessenten herzlich eingeladen.
Autor: rh

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