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Di, 10:19 Uhr
07.12.2004

Still ruht der See

Nordhausen (nnz). So in etwa könnte man den Stand der Verhandlungen beim Baumaschinenhersteller Nobas bezeichnen. Die nnz mit einer Momentaufnahme.


Nach dem Treffen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite in Kassel (nnz berichtete), habe es keine weitere Kontaktaufnahme mehr gegeben, bestätigte der nnz Astrid Schwarz-Zaplinski von der IG Metall. Vor etwa zehn Tagen habe der Bezirkssekretär der Gewerkschaft, Klaus Mehrens, einen Brief an Günter Papenburg geschrieben. Bis heute: Keine Antwort.

Für die Gewerkschafter ist dieser Zustand alles andere als befriedigend. Die bisherigen Spiele werden in eine neue Runde gehen. Das Unternehmen wird weiterhin weniger zahlen, als den Arbeitnehmern vertraglich zusteht, die Arbeitnehmer werden das unvermittelt dem Arbeitsgericht weiterleiten.

Nach Angaben der Gewerkschaft und des Betriebsrates seien zwar für das Jahr 2005 schon die ersten Materialbestellungen ausgelöst worden, doch das muß nicht unbedingt ein positives Signal sein. Derzeit ist die Nobas sowohl im Außen-, als auch im Innenverhältnis zu einer nicht berechenbaren Größe geworden. Und das ist dem Image eines Unternehmens – egal in welcher Größenordnung – nicht unbedingt zuträglich.
Autor: nnz

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