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Fr, 09:39 Uhr
26.11.2004

Antworten und Lösungen

Nordhausen (nnz). Kann Bodenschutz intelligent sein? Gilt gleiches auch für eine besondere Form des Managements? Diese Fragen stehen derzeit in Nordhausen zur Diskussion. Am Weingerbhof hat man seit gestern bei der Beantwortung dieser Fragen Unterstützung erhalten.


Antworten und Lösungen (Foto: nnz) Antworten und Lösungen (Foto: nnz) Die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) und die Fachhochschule Nordhausen (FHN) wollen beim Aufbau eines Geodaten- informationssystems zukünftig noch besser zusammenarbeiten. Dieses soll mithelfen, ein kommunales Planungsinstrument aufzubauen, mit dessen Hilfe das Schutzgut Boden bewertet und dessen Nutzung im Rahmen eines vorsorgenden Bodenschutzes abgewogen werden kann. Dazu wurde gestern in Jena eine Kooperationsvereinbarung vom Präsidenten der TLUG, Klaus-Rainer Hoffmann, und Rektor der FH Nordhausen, Prof. Dr. Jörg Wagner, unterzeichnet.

Die Zusammenarbeit beider Einrichtungen kann auf der Basis der gemeinsamen Arbeitsschwerpunkte auf dem Gebiet des Bodenschutzes und der Bodenfunktionsbewertung aufbauen. So bringt die Fachhochschule mit dem Studien-gang „Flächen- und Stoffrecycling“ umfassendende Lehr- und Forschungskapazität ein und forscht erfolgreich auf dem Gebiet der Geodateninformationssysteme. Die der TLUG bereits vorliegenden Daten eines Fachinformationssystems „Boden“ stellen dafür einen umfassenden Fundus für diese Planungen dar. Durch die institutionalisierte Zusammenarbeit können große Mengen von Fachdatenbeständen, die in der TLUG für alle Umweltbereiche vorliegen, erschlossen und umfassend einer praktischen Anwendung zur Verfügung gestellt werden. Gemeinsame Arbeitsfelder sind damit

- bodenkundliche Fachdaten und Auswertungen zum vorsorgenden Bodenschutz,
- Methoden und Anwendungen zur Bewertung von Bodenfunktionen,
- Planungen und Standortbestimmungen im Flächenmanagement,
- Erfassen, Bearbeiten, Analysieren und Transformieren von heterogenen Geofach und -sachdaten im geplan-ten Geodateninformationszentrum und die
- gemeinsame Präsentation von Ergebnissen.

In einem Pilotvorhaben „Intelligentes Flächenmanagement“ für die Stadt Ellrich wird ferner ab 2005 die Entwicklung eines kommunalen Planungsinstruments getestet, in dem neben zahlreichen Planungsgrundlagen auch Methoden für den vorsorgenden Bodenschutz Eingang finden werden. Dazu wird demnächst zwischen der Stadt Ellrich und der FH Nordhausen gleichfalls eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.

Die Fachhochschule wird dafür fachlich geeignetes Personal und die Hardware zur Verfügung stellen. Die TLUG wird die Bewertung von Bodenfunktionen auf der Basis von Bodenschätzungsdaten und aktuellen Bodenkartierungen vornehmen.
Autor: nnz

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