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Mi, 11:42 Uhr
24.11.2004

Neugierig

Nordhausen (nnz). Eigentlich sagt man der Jugend heuzutage immer wieder eine „Null-Bock-Mentalität“ nach. Doch schaut man genau hin, dann muß man schon differenzieren. Richtig Bock auf einen modernen Ausbildungsberuf war am Vormittag in den Räume von Feuer Powertrain zu spüren.


Neugierig (Foto: nnz) Neugierig (Foto: nnz)

Etwa 40 Schülerinnen und Schüler aus Regelschulen des Landkreises Nordhausen statteten dem modernen Kurbelwellenhersteller am Rande von Nordhausen heute einen Besuch ab. Organisiert wurde das vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft und dem Verband der Mittelständischen Wirtschaft. Aus kompetentem Mund gab es bei „Feuer Powertrain“ viele Informationen zu Ausbildungsberufen, die auch im kommenden Jahr in dem Unternehmen angeboten werden können. Im Einzelnen sind das Mechatroniker, Zerspanungsmechaniker, Elektroniker, Automatisierungstechniker und Industriekaufmann oder auch –kauffrau.

Die Schüler der 10. Klassen hatten sich den Besuch gezielt ausgesucht, sie wollen sich bei ihrer Ausbildungswahl zu diesen Berufen hin orientieren. Entsprechend groß war das Interesse, viele schrieben mit und notierten sich zum Beispiel die Anforderungen, die an die künftigen Azubis gestellt werden. Die sind hoch, schließlich wird sowohl in der Theorie als auch in der praktischen Ausbildung an modernen Maschinen ein gutes Allgemeinwissen und die Bereitschaft zum intensiven Lernen vorausgesetzt.

Bei einem Umfeld für die jungen Menschen, das immer mehr von Big Brother, Star Search und ähnlichen „Veranstaltungen“ bestimmt wird, haben „Blaumann-Berufe“ keine große Lobby, weiß auch Nils Neu, der regionale Vorsitzende innerhalb der Landesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft Thüringen. Im Gegensatz zu diese schimmernden Stars in den Medien, die kurz nach ihrem Aufstieg verglühen, biete die heimische Wirtschaft Ausbildungsmöglichkeiten, die einen sicheren Arbeitsplatz garantieren, sagte Nils Neu gegenüber nnz.

Um diese Arbeitsplätze vorzustellen, wird es auch in der kommenden Zeit Unternehemnsbesuche von Schülern wie den heutigen geben. Geplant sind die in der Domäne in Nordhausen sowie bei der Schachtbau Nordhausen GmbH. Dort sollen die spezifischen Ausbildungsmöglichkeiten der jeweiligen Branche vorgestellt und erläutert werden. „Schnupperstunden“ gab es in den zurückliegenden Wochen bereits in der Neanderklinik in Ilfeld sowie bei der AHN Biotechnologie in Nordhausen.
Autor: nnz

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