Di, 14:32 Uhr
23.11.2004
Parteien, hört die Signale!
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte bereits in der vergangenen Woche über die Auswirkungen der Beigordnetenwahl im Nordhäuser Stadtrat berichtet. Jetzt legen die Nordhäuser Genossen noch einmal nach...
Wir haben unsere Ziele für die drei Beigeordnetenwahlen im nächsten Stadtrat am 1. Dezember klar abgesteckt, erklärte Andreas Wieninger zu den Beratungen in der letzten SPD-Vollversammlung. Neben der Bürgermeisterwahl steht im nächsten Stadtrat auch die Wahl der ehrenamtlichen Beigeordneten an. Allein die Beigeordnetenposition von Dietrich Beyse (CDU) bleibt noch bis 2006 unverändert. Dann sei allerdings auch seine Wahlzeit abgelaufen und Beyse gehe dann voraussichtlich in den Ruhestand.
Die Sozialdemokraten hatten schon im Vorfeld angekündigt, auf einen Posten der ehrenamtlichen Beigeordneten zugunsten eines CDU-Kandidaten verzichten zu wollen. Weiterhin will die SPD, wie schon bei der letzten Wahl im Stadtrat im Jahre 1999, einem PDS-Kandidaten die Stimmen geben, damit dieser zum ehrenamtlichen Beigeordneten gewählt wird. Als drittstärkste Kraft im Nordhäuser Stadtrat steht der PDS in jedem Fall ein solcher Posten zu, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Wieninger gegenüber der nnz.
In der Nordhäuser Kommunalpolitik ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass nach dem Wunsch der Sozialdemokraten der jetzige Vize-Landrat Matthias Jendricke (SPD) ins Rathaus wechseln soll. Jendricke soll dann die Nachfolge von Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) antreten, allerdings wird sich der Aufgabenbereich in Richtung Finanz- und Ordnungsverwaltung verändern. 15 Bewerbungen waren für diese hauptamtliche Funktion bei der Stadtverwaltung eingegangen, wobei Jendricke bei der Vorauswahl im letzten Hauptausschuss am besten abschnitt, verraten die Nordhäuser Sozis. Wir rechnen im Stadtrat mit einer breiten Zustimmung für unseren Bürgermeisterkandidaten, erklärte Wieninger dazu. Zum bisher unklaren Abstimmungsverhalten der CDU meinte Wieninger, eine Verweigerungshaltung der Christdemokraten würde zwangsläufig dazu führen, dass es nach Dietrich Beyse kein CDU geführtes Baudezernat mehr geben würde.
Autor: nnzWir haben unsere Ziele für die drei Beigeordnetenwahlen im nächsten Stadtrat am 1. Dezember klar abgesteckt, erklärte Andreas Wieninger zu den Beratungen in der letzten SPD-Vollversammlung. Neben der Bürgermeisterwahl steht im nächsten Stadtrat auch die Wahl der ehrenamtlichen Beigeordneten an. Allein die Beigeordnetenposition von Dietrich Beyse (CDU) bleibt noch bis 2006 unverändert. Dann sei allerdings auch seine Wahlzeit abgelaufen und Beyse gehe dann voraussichtlich in den Ruhestand.
Die Sozialdemokraten hatten schon im Vorfeld angekündigt, auf einen Posten der ehrenamtlichen Beigeordneten zugunsten eines CDU-Kandidaten verzichten zu wollen. Weiterhin will die SPD, wie schon bei der letzten Wahl im Stadtrat im Jahre 1999, einem PDS-Kandidaten die Stimmen geben, damit dieser zum ehrenamtlichen Beigeordneten gewählt wird. Als drittstärkste Kraft im Nordhäuser Stadtrat steht der PDS in jedem Fall ein solcher Posten zu, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Wieninger gegenüber der nnz.
In der Nordhäuser Kommunalpolitik ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass nach dem Wunsch der Sozialdemokraten der jetzige Vize-Landrat Matthias Jendricke (SPD) ins Rathaus wechseln soll. Jendricke soll dann die Nachfolge von Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) antreten, allerdings wird sich der Aufgabenbereich in Richtung Finanz- und Ordnungsverwaltung verändern. 15 Bewerbungen waren für diese hauptamtliche Funktion bei der Stadtverwaltung eingegangen, wobei Jendricke bei der Vorauswahl im letzten Hauptausschuss am besten abschnitt, verraten die Nordhäuser Sozis. Wir rechnen im Stadtrat mit einer breiten Zustimmung für unseren Bürgermeisterkandidaten, erklärte Wieninger dazu. Zum bisher unklaren Abstimmungsverhalten der CDU meinte Wieninger, eine Verweigerungshaltung der Christdemokraten würde zwangsläufig dazu führen, dass es nach Dietrich Beyse kein CDU geführtes Baudezernat mehr geben würde.


