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Di, 10:48 Uhr
23.11.2004

In zwei Schichten

Nordhausen (nnz). Nach Problemen mit der Software in der vergangenen Woche können die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft zur Bearbeitung des Arbeitslosengeldes II wieder richtig loslegen. Zum aktuellen Stand der Bearbeitung hat sich die nnz „schlau“ gemacht.


In der vergangenen Woche gab es bei der Eingabe der Antragsdaten erhebliche Probleme, da neue Programmversionen „aufgespielt“ wurden, bestätigte ARGE-Geschäftsführer Georg Müller. Seit Freitag seien diese Probleme jedoch behoben und die Mitarbeiter sind wieder „voll beider Sache“. Das bedeutet: Eingabe der Daten über 32 Leitungen in zwei Schichten, jeweils in der Zeit von 7 bis 22 Uhr.

Mittlerweile sind nicht nur Bescheide rausgeschickt worden, auch die ersten Widersprüche sind bei der Arbeitsgemeinschaft eingegangen. Die aber werden erst ab Januar bearbeitet. So sieht es die Gesetzeslage vor. Die Rücklaufquote bei den Antragstellern, die bislang Arbeitslosenhilfe beziehen, liege bei etwa 90 Prozent, das sei zufriedenstellend. Sorgen bereiten den Mitarbeitern von Müller jedoch immer noch die Sozialhilfeempfänger, hier liege die Quote bei besorgniserregenden 50 Prozent. Mit den aktuellen Sozialhilfebescheiden, die in diesen Tagen verschickt werden, gibt es noch einmal Informationen und die Aufforderung zur Antragsstellung.

„Ich will es an dieser Stelle noch einmal klar und deutlich ausdrücken: Wer keinen Antrag abgibt, der bekommt ab dem Januar 2005 kein Geld. Die Zeit der Alimentierung ist dann vorbei. Deshalb bitte ich insbesondere die Empfänger von Sozialhilfe, die Anträge abzugeben und sich zuvor bei Fragen beraten zu lassen“, plädiert Georg Müller im nnz-Gespräch. Mit der Arbeit seiner Mitarbeiter ist der Geschäftsführer sehr zufrieden. „Wir haben jetzt ein Tempo und eine Vertrautheit mit dem Programm erreicht, das auch die Eingabe von komplizierten Anträge in kürzester Zeit möglich macht.“
Autor: nnz

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