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Sa, 07:49 Uhr
20.11.2004

nnz-Rückspiegel: 20. November 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Wieder frei, Landrat und verkaufte Schulen


Wieder auf freiem Fuß
Am Dienstag hatte ein 57jähriger Mann aus Sollstedt einen Polizeigroßeinsatz ausgelöst. Nach ersten Vernehmungen bei der Polizei ist er jetzt wieder auf freiem Fuß. In Sollstedt waren auch Beamte des Thüringer Sondereinsatzkommandos (SEK) im Einsatz, denn der Mann sollte nach einer familiären Auseinandersetzung mit einem Revolver das Haus verlassen haben. Am Dienstagmittag konnte der Sollstedter dann festgenommen, die Waffe aber nicht gefunden werden. Wie die Polizei heute nnz bestätigte, sei der Festgenommene nach der Vernehmung in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen worden. Die Ermittlungen werden jedoch fortgesetzt.


Landrat war auf der Burg
Burg Ein Landrat muß sich so ziemlich für alles interessieren. Daß Joachim Claus (CDU) auch für die Historie zu begeistern ist, das stellte er wieder in dieser Woche unter Beweis und sah sich in Herrmannsacker in Sachen Geschichte um. Nachdem die Burgruine Hohnstein wieder zu einem Kleinod geworden ist, deren Beliebtheit und Bekanntheit auch außerhalb der Region zunimmt, ist es sehr folgerichtig, dass ein weiteres Burgruinenensemble verstärkt in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses rücken soll - die romanische Ebersburg bei Herrmannsacker, die auch dem Landkreis gehört. Im August waren Mitarbeiter des Landratsamtes dort tätig, um die Anlage vom Wildwuchs, der ein Begehen fast unmöglich machte, zu befreien und damit auch die immer noch imposanten Teile der ehemaligen Burg der Landgrafen von Thüringen wieder sichtbar zu machen. Wer seitdem auf der Ebersburg war, ist davon sehr angetan. Das Eingangstor und der Bergfried - seine vier Meter starken Mauern sind einmalig weit und breit – stechen besonders ins Auge...ausführlich im nnz-Archiv


Viele Wege führen zum Geld
Die nnz hatte in dieser Woche berichtet, dass es in der Kreisverwaltung Überlegungen zum Verkauf von Schulen geben soll. Damit soll Geld in die klammen Kassen gespült werden. Doch es gibt auch noch andere Modelle der Geldbeschaffung. Fündig geworden ist man auch in den USA. Dort wird schon seit längerem das Modell eines so genannten Cross-Border-Leasings praktiziert. Dessen Möglichkeiten sollen in der Nordhäuser Kreisverwaltung geprüft werden. So steht es in einem der vielen Konzepte zur Sicherung des kreislichen Haushaltes geschrieben. Und dieses Modell funktioniert folgendermaßen: Gleiche Sachverhalte werden dabei rechtlich unterschiedlich bewertet. Und so könnte ein Investor in den USA zum Beispiel die Schulen oder sonstige Liegenschaften des Landkreises für rund 30 Jahre mieten...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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