Mi, 16:01 Uhr
17.11.2004
Einsame Entscheidung?
Nordhausen (nnz). Am Freitag will die Nordhäuser PDS wieder mal wählen. Einen neuen Vorstand und einen neuen Vorsitzenden. Die nnz kennt einen Bewerber für diesen vakant gewordenen Posten...
Just zu diesem Zeitpunkt, zu dem dieser Beitrag veröffentlicht ist, wird Sebastian Drechsler den Vorstand der Nordhäuser PDS darüber in Kenntnis setzen, daß er für den Posten des Vorsitzenden kandideren wird. In der Nordhäuser PDS wird man die Hände über den Kopf zusammenschlagen und die Welt nicht mehr verstehen. Der junge PDS-Stadtrat nutzt jedoch die Gunst der Stunde, momentan ist die Nordhäuser PDS sowie so nur kommissarisch geführt. Helmut Grabias hatte nach nnz-Informationen zum Kreisparteitag sein Amt niedergelegt.
Befragt nach den Motiven meinte Sebastian Drechsler: Zu diesem Schritt zwingen mich meine Ideale, will ich doch die PDS in Nordhausen strukturell und politisch in die nähere und ferne Zukunft begleiten. Ehrlichkeit und den politischen Charakter des ‚Linksseins’ verdient man sich durch Mut, in einem Miteinander wo Demokratie und offener Umgang Vorraussetzung sind."
Der Kreisvorstand rechnete im Vorfeld - wie auch die Nordhäuser Basis, daß vielleicht am Freitag kein neuer Vorsitzender gewählt werden kann. Dann sollen die Kommissare bis Januar die PDS führen und einen geeigneten Kandidaten suchen. Das Desaster ist also vorprogrammiert, Sebsatian Drechsler macht es mit seiner Entscheidung vermutlich noch größer.
Mit einem Lächeln auf den Lippen werden die Sozialisten in Herreden die Szenerie in der Rolandstadt verfolgen. Dort soll sich Drechsler in dieser Woche noch einmal die richtigen Ratschläge abgeholt haben, meinen interne Kenner der PDS. All das, was derzeit in Nordhausen abgeht, das wäre nur halb so schlimm, wenn es in Rothesütte oder Liebenrode passieren würde. Doch gerade in Nordhausen, dort wo die mächtigste Basis-Organisation ihr politisches Zuhause hat? Das versteht kaum noch jemand.
Autor: nnzJust zu diesem Zeitpunkt, zu dem dieser Beitrag veröffentlicht ist, wird Sebastian Drechsler den Vorstand der Nordhäuser PDS darüber in Kenntnis setzen, daß er für den Posten des Vorsitzenden kandideren wird. In der Nordhäuser PDS wird man die Hände über den Kopf zusammenschlagen und die Welt nicht mehr verstehen. Der junge PDS-Stadtrat nutzt jedoch die Gunst der Stunde, momentan ist die Nordhäuser PDS sowie so nur kommissarisch geführt. Helmut Grabias hatte nach nnz-Informationen zum Kreisparteitag sein Amt niedergelegt.
Befragt nach den Motiven meinte Sebastian Drechsler: Zu diesem Schritt zwingen mich meine Ideale, will ich doch die PDS in Nordhausen strukturell und politisch in die nähere und ferne Zukunft begleiten. Ehrlichkeit und den politischen Charakter des ‚Linksseins’ verdient man sich durch Mut, in einem Miteinander wo Demokratie und offener Umgang Vorraussetzung sind."
Der Kreisvorstand rechnete im Vorfeld - wie auch die Nordhäuser Basis, daß vielleicht am Freitag kein neuer Vorsitzender gewählt werden kann. Dann sollen die Kommissare bis Januar die PDS führen und einen geeigneten Kandidaten suchen. Das Desaster ist also vorprogrammiert, Sebsatian Drechsler macht es mit seiner Entscheidung vermutlich noch größer.
Mit einem Lächeln auf den Lippen werden die Sozialisten in Herreden die Szenerie in der Rolandstadt verfolgen. Dort soll sich Drechsler in dieser Woche noch einmal die richtigen Ratschläge abgeholt haben, meinen interne Kenner der PDS. All das, was derzeit in Nordhausen abgeht, das wäre nur halb so schlimm, wenn es in Rothesütte oder Liebenrode passieren würde. Doch gerade in Nordhausen, dort wo die mächtigste Basis-Organisation ihr politisches Zuhause hat? Das versteht kaum noch jemand.

