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Di, 12:12 Uhr
16.11.2004

Premiere bei der GeAT

Premiere bei der GeAT (Foto: nnz) Premiere bei der GeAT (Foto: nnz) Nordhausen (nnz). In der Motorenstraße in Nordhausen werden normalerweise Arbeitnehmer „ausgeliehen“. Doch in der Nordhäuser Niederlassung der Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung war gestern alles ein bisschen anders. Es ging sehr locker zu...


Gestern abend: Die Arbeitsräume leer, keine Schreibtische, keine PCs oder Aktenschränke. Dafür Stehtisch und viele Bilder an den Wänden. Die stammen allesamt von Brigitte Sander, die ihre Bilder des historischen Nordhausens in der GeAT-Niederalssung ausstellt. Niederlassungsleiter Bernd Fritschler freute sich denn auch, daß viele Kunden des Unternehmens und Freunde des Hauses seiner Einladung gefolgt waren. Und auch Brigitte Sander, die geborene Nordhäuserin, war sichtlich gerührt, ihre Kunstwerke hier vorzustellen. Mit 14 Jahren habe sie die zerstörung von Nordhausen im April 1945 erlebt. Immer wieder habe sie sich danach an die nicht wieder entstandenen Gassen und romantischen Winkel erinnert. Für die Nachwelt aber auch ein wenig für sich selbst, wollte sie all das festhalten. Nicht mit Kohle oder Bleistift, sondern mit freundlichen Farben sollten die Erinnerungen auf Papier und Leinwand gebracht werden.

Für die GeAT war diese Form der Öffentlichkeit eine Premiere. Und vielleicht, so wurde Bernd Fritschler ermuntert, sollte das keine Eintagsfliege sein. Heute jedenfalls, sind die Schreibtische und PCs wieder an ihrem Platz, auch die Bilder von Brigitte Sander hängen noch an den Wänden.
Autor: nnz

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