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Mo, 14:19 Uhr
08.11.2004

Nicht nur für Christen

Nicht nur für Christen (Foto: nnz) Nicht nur für Christen (Foto: nnz) Nordhausen (nnz). Nach mehr als drei Jahren wird es Ende November endlich soweit sein. Die sanierte Blasiikirche wird ihre Pforten öffnen. Es gibt aber noch viel zu tun. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz.


Die Wieder-Eröffnung der Blasii-Kirche am 1. Advent nach rund dreijährigen Sicherungsarbeiten bezeichnet Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) als „ein wichtiges Ereignis – nicht nur für die Christen Nordhausens“. Mit der Eröffnung zeige sich ein prägendes Gebäude Nordhausens in neuem Gewand, was zugleich eine deutliche Aufwertung der Innenstadt bedeute. „Wir als Stadt freuen uns, dass die größte evangelische Kirche der Stadt – die zugleich ein für das Verständnis der Nordhäuser Stadtgeschichte sehr wichtiges Bauwerk ist – nun offensichtlich für die nächsten Jahrzehnte gesichert ist“, so die Oberbürgermeisterin.

Dank gebühre allen, die sich bei der Sicherung der Kirche engagiert bzw. Unterstützung in irgendeiner Form gegeben hätten: „So zum Beispiel dem Förderverein St.-Blasii-Kirche Nordhausen e.V., der viele Spendengelder gesammelt und dazu zahlreiche Aktionen ins Leben gerufen hat; der Kreissparkasse, Unternehmern und Firmen, Vereinen, Privatpersonen und der katholischen Domgemeinde, die nicht nur finanziell, sondern auch ideell und oft auch ganz praktisch den Fortgang der Bauarbeiten unterstützt– und sich damit vorbildlich zur Blasii-Kirche und zu ihrer Stadt bekannt haben.“

Es sei zu wünschen, dass mit dem Ende der Bauarbeiten die Spendenbereitschaft nicht abreiße: „Es wurden ausschließlich die Sicherungsmaßnahmen am Kirchengebäude finanziert. Aber auch im Inneren bleibt damit nach dem Ende der Bauarbeiten noch genug zu tun – wie zum Beispiel nötige Malerarbeiten oder die Reinigung der Orgel. Ein neuer Glockenstuhl für den Nordturm fehlt auch noch. Da ist jeder Cent willkommen.“

Die Nordhäuser Blasii-Kirche war im Juli 2001 wegen Einsturzgefahr baupolizeilich gesperrt worden. Im Zuge der Sicherungsarbeiten wurde in den vergangenen drei Jahren unter anderem ein Großteil der Dachkonstruktion sowie Fassade und Fundament erneuert und das Dach komplett neu eingedeckt. Insgesamt wurden rund drei Millionen Euro investiert.
Autor: nnz

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