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Do, 15:00 Uhr
14.12.2017
Geseniusstraße in Nordhausen:

Werte Stadträte, das ist beschämend!

Neben dem Vorlesen von schriftlichen Antworten auf Anfragen von Stadträten, wurde gestern Abend auch noch beschlossen. Zum Beispiel grünes Licht für zwei Bauvorhaben...

Ein Teil des Gehweges wurde erneuert, dieser Teil nicht (Foto: nnz) Ein Teil des Gehweges wurde erneuert, dieser Teil nicht (Foto: nnz)
Es geht um einen Gehweg, genauer gesagt um den in der Geseniusstraße. Allerdings nicht um die gesamte Länge von Freiherr-vom-Stein-Straße bis Hesseröder Straße, sondern nur bis zur Einmündung in die Justus-Jonas-Straße. Hintergrund der fertiggestellten Erneuerung ist das Pflegeheim, dessen Bewohner sich mit Rollatoren nur schwerlich auf dem Schotterweg bewegen konnten.

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Allerdings nach links in Richtung Hesseröder Straße dürfen sich die Heimbewohner nicht bewegen. Obwohl: die Stadtverwaltung sah wahrscheinlich keinen Grund, in diesem Abschnitt zu sanieren. Ist ja auch verständlich, wenn man sich das obige Foto genauer ansieht.

Nein, das ist unverständlich und beschämend zugleich. Da die Aktion aber Teil eines Ausbauprogramm ist, stirbt die Hoffnung auf einen weiteren Ausbau des Gehweges zuletzt. Vielleicht ja im nächsten Jahr, wenn dann noch Geld übrig ist.

Zwei weitere Beschlüsse befassten sich mit dem Neubau der Straße "Zum Gumpetal" und zwar von der Albert-Traeger-Straße bis zur Kreuzung zur Schönen Aussicht. Insgesamt seien für die Straßen- und den Gehwegbau rund 850.000 Euro vorgesehen, davon entfallen 90 Prozent auf die Anlieger. In einem ersten Abschnitt bis zum Heidelbergblick wird die Firma Kemna Bau die Arbeiten ausführen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Margarite
14.12.2017, 15:49 Uhr
Vernachlässigte Unterstadt
Als Bewohner der Unterstadt, die noch ohne Rollator, dafür häufig zu Fuß, mit Fahrrad oder Auto unterwegs sind, fühlen wir uns von den Straßen- und Gehwegsanierungen in der Stadt Nordhausen völlig ausgegrenzt.

Wir fragen uns mitunter, ob die Verantwortlichen seit 20 Jahren je einen Schritt (oder Reifen) in die Spangenberg-, Justus-Jonas- oder Geseniusstraße gesetzt haben, denn der Zustand der Straßen und Gehwege ist nicht dazu angetan, sich in der "Unterstadt" wahrgenommen, geschweige denn wohl zu fühlen.
murmeltier
14.12.2017, 16:59 Uhr
Kein Geld
Kein Geld für notwendige Dinge haben, aber Grossprojekte realisieren wollen.
H.Freidenker
14.12.2017, 21:35 Uhr
Grüße aus den 50ziger Jahren,
senden die Hohekreuzstraße, die Körnerstraße, die Lindenstraße und die Blödaustraße.

Herzlichst, ihre Nachkriegsopfer!
Wir haben die DDR überstanden, vielleicht schaffen wir dieses System auch noch!
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