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Do, 14:30 Uhr
30.11.2017
Schlittschuhlaufen vor der Marktpassage

Ab aufs Eis!*

Ab morgen geht es aufs Eis! Gegenüber der Marktpassage werden heute die letzten Vorbereitungen für die erste Nordhäuser Eislaufsaison seit langem getroffen. Für "echtes" Eis reichen die Temperaturen zwar nicht aus, die Alternative soll aber mindestens genauso gut sein, versprechen die Veranstalter...

Eislaufen mitten in Nordhausen - morgen wird die Eisbahn vor der Marktpassage eröffnet (Foto: Angelo Glashagel) Eislaufen mitten in Nordhausen - morgen wird die Eisbahn vor der Marktpassage eröffnet (Foto: Angelo Glashagel)

Manch alteingessener Nordhäuser mag sich noch an die Zeiten erinnern als es nicht viel mehr als einen kleinen Einsatz der Feuerwehr brauchte um eine schnöde Wiese in eine Eislaufbahn zu verwandeln.

Bis zuletzt hatte es diesen spezielle Winterspaß nicht mehr gegeben, dieses Jahr soll sich das ändern. Die Lösung für das Klima-Dilemma: eine Kunststoffbahn aus mehreren durch Nut und Feder miteinander verbundenen Platten. "Das hat mehrere Vorteile", erklärte Andreas Meyer, "man ist Wetterunabhängig und die Fläche muss weder geglättet noch gekühlt werden."

Es ist nicht das erste mal das Meyer mit dem Kreissportmarketing versucht wieder eine Eisbahn in Nordhausen zu ermöglichen. Auf dem Petersberg, dem Theater- und auch dem August-Bebel-Platz wollte man Eislaufen anbieten, passend zum Fest mit einem Weihnachtsmarkt drum herum. Aus den Plänen wurde nichts. "Jetzt hatten wir einmal die Chance die Idee endlich einmal umzusetzen und haben zugeschlagen", freut sich Meyer.

Eislaufen mitten in Nordhausen - morgen wird die Eisbahn vor der Marktpassage eröffnet (Foto: Angelo Glashagel) Eislaufen mitten in Nordhausen - morgen wird die Eisbahn vor der Marktpassage eröffnet (Foto: Angelo Glashagel)

Auf 11 mal 15 Metern werden die Platten heute ausgelegt, morgen sollen sich Jung und Alt darauf Schlittschuhfahren. Und das funktioniere auf dem Kunststoff wie auf echtem Eis, versichert Torsten Pietzsch, Centermanager der Marktpassage, aus eigener Erfahrung.

80 Paar Schuhe in verschiedenen Größen wird man für drei Euro ausleihen können, der Zugang zur Eisfläche kostet zwei Euro. Für kleine Eisläufer gibt es auch ein paar Eislauflernhilfen. Dank transparentem Bandensystem können die Eltern dann auch von außen zuschauen, wenn sie sich nicht selber aufs die Synthetikeisfläche wagen sollten. Alf Grabinsky vom CC organisiert zum Anlass passende Versorgung mit Glühwein, Punsch und anderen Leckereien. Wer die eigenen Schlittschuhe mitbringen will, kann die Kufen im Sportgeschäft der Marktpassage auf Vordermann bringen lassen.

Als erstes wird sich am morgigen Freitag Bürgermeister Kai Buchmann auf das "Eis" wagen und die Bahn um 14 Uhr eröffnen. Bis zum 7. Januar wird man dann immer zwischen 14 und 21 Uhr die Schlittschuhe anschnallen können. Lediglich am 24. und dem 31. Dezember bleibt die Anlage geschlossen.
Angelo Glashagel
Eislaufen mitten in Nordhausen - morgen wird die Eisbahn vor der Marktpassage eröffnet (Foto: Angelo Glashagel)
Eislaufen mitten in Nordhausen - morgen wird die Eisbahn vor der Marktpassage eröffnet (Foto: Angelo Glashagel)
Eislaufen mitten in Nordhausen - morgen wird die Eisbahn vor der Marktpassage eröffnet (Foto: Angelo Glashagel)
Eislaufen mitten in Nordhausen - morgen wird die Eisbahn vor der Marktpassage eröffnet (Foto: Angelo Glashagel)
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Kommentare

30.11.2017, 16.56 Uhr
h3631 | Anfrage!
Wer ist denn der Veranstalter?

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30.11.2017, 19.48 Uhr
AktenzeichenXY | h3631 - das ist Andreas Mayer ....
https://www.sportmarketing-nordhausen.de/%C3%BCber-uns/?mobile=1

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01.12.2017, 08.30 Uhr
Fraufi | Nicht meckern, sondern machen ...
... nach diesem Prinzip handeln das Centermanagement der Marktpassage und beteiligte Akteure wie die Sportmarketing GmbH oder CC-Chef Alf Grabinski.
Traurig ist die Tatsache, dass vorherige Bemühungen um den Petersberg, den Theater- oder August-Bebel-Platz - aus welchen Gründen auch immer - fehlschlugen.

Man stelle sich vor, wie idyllisch sich eine "Eisfläche" auf dem Theaterplatz, umgeben von den Buden und Feuerkörben des Weihnachtsmarktes mit Verlängerung des vorweihnachtlichen Handelstreibens auf der Promenadenfläche für alle Besucher dargestellt hätte. Ein Weihnachtsmarkt, der vom Theater bis hinauf zur Wallrothstraße an traumhafter Kulisse nicht zu toppen gewesen wäre und alle Akteure vereint hätte. Diese Vorstellungskraft scheint den Ablehnern abhanden gekommen zu sein.

Ähnlich angeboten und gewiss von den technischen Voraussetzungen her (Strom- und Wasseranschlüsse) noch besser geeignet wäre sicher auch die Aktionsfläche um den Petriturm gewesen. Als Herrin über das Areal hätte die Stadt hier zeigen können, dass sie an einem niveauvollen Weihnachtsmarkt interessiert ist, und viele Mitstreiter gewinnen können.

Interessant wäre zu erfahren, warum dies nicht möglich ist.
In Nordhausen wird man den Eindruck nicht los, dass nichts mehr geht: Der Weihnachtsmarkt Anfang der Neunziger vom Blasiikirchplatz entlang der Barfüßer Straße mit XXL-Schwibbbogen vor dem Spendekirchhof, trompetenden Bergmännern und heimeliger Kulisse - GESCHICHTE! Der Nachfolger auf dem Rathausplatz - GESCHICHTE! (Warum muss man nach jahrelangem Leerstand des baufälligen Wohnhauses Ecke Jüden-/Predigerstraße ausgerechnet jetzt mit dem Abriss beginnen? Ein Vorwand, um den Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz zu verhindern?)
... So viele Fragen!

Ich wünsche den Akteuren der Eisfläche ganz viel Zuspruch, keine gefährliche Eskalation mit dem fließenden Verkehr - hier sollten alle rücksichtsvoll sein - und den Stadtvätern den aufmerksamen Blick dafür, wie es auch funktionieren kann!
Und für 2018 vielleicht die Erkenntnis, dass da noch MEHR geht, wenn alle an einem Strang ziehen und tolle Ideen nicht torpediert oder verhindert, sondern GEMEINSAM angegangen werden.



Stattdessen hat Nordhausen eine Eisfläche nahe der Blasiikirche, den Weihnachtsmarkt am Theater und einen Rummel auf dem Bebel-Platz.! Wie peinlich!
Bleibt die Frage, wie lange es dauern wird, auch dieses Eisflächen-Engagement wieder in den Boden zu treten und zu untersagen.

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