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Di, 13:22 Uhr
28.11.2017
Update

Dr. Meyer - eine endlose Geschichte

Ergänzend zu der Biografie des früheren Nordhäuser Oberbürgermeisters Dr. jur. Herbert Meyer in der nnz veröffentlicht und durch eine Klarstellung vervollständigt, möchte Manfred Neuber das Ergebnis weiterer Recherchen mitteilen...

Fliegertag 1934 (Foto: Archiv Neuber) Fliegertag 1934 (Foto: Archiv Neuber)
Sachkenner in Prenzlau können sich nicht vorstellen, dass Dr. Meyer etwas zu verbergen hatte und den Eintritt in die NSDAP (Personakte der Stadt Mühlhausen) falsch angegeben hätte. Ist vielleicht ein Transkriptionsfehler unterlaufen? Vielleicht ist die 9 eigentlich eine 3?

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Eine Personalakte Dr. Meyers soll es im Bundesarchiv geben, in der festgehalten wurde, wann er in die NSDAP und SS eingetreten ist.

Aus dem Stadtarchiv Prenzlau ein Foto vom Fliegertag in Prenzlau im März 1934, auf dem Dr. Meyer in SS-Uniform zu sehen ist. An diesem Tag wurde die Deutsche Verkehrsfliegerschule in Prenzlau eingeweiht - eine getarnte Militärluftfahrteinrichtung, die nach der offiziellen Gründung der Luftwaffe am 1. März 1935 offiziell zum Fliegerhorst Prenzlau wurde.

Am Mikrofon spricht Bruno Loerzer, der seit 1933 der Präsident des Deutschen Luftsportverbandes und Reichsluftsport-Führer war. Rechts daneben im Vordergrund der kleinere Mann ist der Gauleiter Wilhelm Kube, daneben im Vordergrund in schwarzer SS-Uniform Dr. Meyer.
Manfred Neuber
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
28.11.2017, 18:23 Uhr
Die Uniformen und Parteizugehörigkeiten....
sind der damaligen Zeit geschuldet.
Wer damals in der falschen Partei war ist nichts geworden und wer heute in der falschen Partei ist, der wird auch nichts!
Sollte ein NNZ Leser beim Anblick der Uniformen und Abzeichen der Ohnmacht nahe sein, den kann ich beruhigen.
Meine Mutter hat auf ihrer Geburtsurkunde auch noch den Reichsadler mit dem Hakenkreuz in den Krallen, aufgedruckt.
Das ist eben auch der damaligen Zeit geschuldet und nicht mehr rückgängig zu machen.
Und wer Kriegsverbrechen begangen hat, der hat diese mit und auch ohne die Partei gemacht.
Viele Ex-Reichsbürger haben nach 1945 ihre Führerscheine, pardon, Fahrerlaubnisse weggeworfen, um nicht mit dem Reichsadler und Hakenkreuzstempel auf dem Foto erwischt zu werden.
Das ist auch eine Art Ausgrenzung und Angstmacherrei.
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