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Fr, 12:42 Uhr
27.10.2017
Werbung für eine ganze Region

Sektdusche für den Triebwagen

Auf nicht ganz alltägliche Art und Weise werben der Tourismusverband Südharz Kyffhäuser, die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) und Abellio Rail Mitteldeutschland für tou­ristische Highlights der Region. Heute wurde der Zug in Nordhausen getauft...

Sektdusche am Triebwagen (Foto: nnz) Sektdusche am Triebwagen (Foto: nnz)
Weithin sichtbare Motive der HSB und des Kyffhäuserdenk­mals zieren einen Nahverkehrszug, der die Werbebotschaft fortan auf zehn unterschiedli­chen Linien durch das fast 600 km große Abellio-Streckennetz trägt. Die Taufe des Zuges fand in den heutigen Mittagsstunden im Beisein zahlreicher Gäste im Bahnhof Nordhausen statt.

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Matthias Jendricke, Landrat des Landkreises Nordhausen und zugleich Aufsichtsratsvorsit­zender des Tourismusverbandes Südharz Kyffhäuser erläuterte die Intensionen, einen Nah­verkehrszug für die Bewerbung touristischer Leuchttürme zu nutzen: "Der Zug ist in ganz Mitteldeutschland unterwegs und es ist für uns eine neuartige Gelegenheit, auf unsere Rei­seregion Südharz Kyffhäuser aufmerksam zu machen."

HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener, ergänzt: "Wir freuen uns, auf diese besondere Wei­se gemeinsam mit Partnern für unsere Harzregion werben zu können." "Wir unterstützen die Idee sehr gern. Mit unseren Zügen gewährleisten wir zudem, dass Be­sucher der Region entspannt und umweltschonend anreisen können. Von Kassel, Heiligen­stadt oder Leinfelde, von Halle, Eisleben und Sangerhausen und auch aus dem südlichen Thüringer Raum bringen wir Gäste in kürzester Zeit und meist ohne Umstieg in diese wun­derschöne Gegend" sagte Dr. Roman Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Abellio Rail Mitteldeutschland während der Taufzeremonie.

Im Januar 2015 haben die Landkreise Nordhausen und der Kyffhäuserkreis gemeinsam mit zahlreichen touristischen Leistungsträgern den Tourismusverband Südharz Kyffhäuser ge­gründet. Gemeinsames Ziel ist es, die Ressourcen im touristischen Marketing zu bündeln und gemeinsam mehr zu erreichen, damit der Südharz und der Kyffhäuser noch stärker als Reiseregion wahrgenommen werden.

Zugtaufe in Nordhausen
Durch gemeinsame Maßnahmen sollen mehr Tages- und Übernachtungsgäste gewonnen werden und die einzelnen touristischen Leistungsträger und Kommunen stärker miteinander vernetzt werden, so die gemeinsame Vision. Mit 25 Dampflokomotiven sind die Harzer Schmalspurbahnen eines der letzten großen Dampfabenteuer weltweit. Das Streckennetz besteht aus Harzquer-, Selketal- und Brocken­bahn und ist über 140 km lang. Mehr als eine Million Gäste fahren jedes Jahr mit den täglich verkehrenden Zügen zwischen der Welterbestadt Quedlinburg, dem thüringischen Nordhau­sen, der bunten Stadt Wernigerode und dem 1125 Meter hoch gelegenen Brockenbahnhof.

Abellio Rail Mitteldeutschland betreibt im Saale-Thüringen-Südharz-Netz zehn Linien mit einer Gesamtlänge von 575 km. Drei der Linien führen unmittelbar am Kyffhäuser vorbei und stellen in Nordhausen den direkten Anschluss zur Harzer Schmalspurbahn (HSB) her. Ab De­zember 2018 betreibt Abellio zusätzlich das Dieselnetz Sachsen-Anhalt. Dann sind Abellio und HSB auch in Wernigerode und Quedlinburg miteinander verknüpft.
Autor: red

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Kommentare
Demokrit
27.10.2017, 20:39 Uhr
Sekt gab es ja reichlich
Das mit dem Sekt sollte man sich aufheben, wenn durch diese Werbemaßnahme tatsächlich mehr Touristen in die Region gelockt werden. Ich gebe mal einen kleinen Tipp. Werbung muss dort geschaltet werden, wo der potentielle Kunde/Gast wohnt/lebt. Die Idee ist ja nicht schlecht. Nur wäre der Hamburg-Köln-Express, nur als Beispiel, die bessere Variante.
Pe_rle
27.10.2017, 21:45 Uhr
Sektdusche
schade um den Sekt
den hätte man aufheben sollen ,falls sich ein Tourist hier her verirrt
Wolfi65
28.10.2017, 02:53 Uhr
Ich gebe Abelio noch fünf Jahre
dann hat der Spuk ein Ende. Leere Züge machen jede Bahn kaputt. Keine Konzepte und verfehlte Verkehrspolitik sind der Totengräber einer Privatbahn. Wenn Abelio zu 100 Prozent die Kosten für das Befahrene Streckennetz übernehmen müsste, würde heute der letzte Zug dieses Unternehmens fahren.
Herr Schröder
28.10.2017, 11:07 Uhr
Wolfi65
Ich glaube das Problem der leeren Züge liegt eher am Angebot welches seitens der Landesregierungen FÜR Regionalverbindungen angeboten wird.
Beispiele: Warum fährt ein RE aus Erfurt nicht weiter bis Göttingen oder / und Braunschweig? Oder ein RE aus Kassel nicht weiter bis nach Dresden statt nach Halle. Die Beispiele könnte man mit neuen Verbindungen fortführen. Man sollte die Bahn über die Angebote attraktiver gestalten. Dann spielt es auch keine Rolle in privater Anbieter oder die DB. Bessere Angebote locken auch mehr Kunden.
free Gigi
28.10.2017, 12:04 Uhr
Absurdistan
Warum fährt ein RE von Erfurt nicht gleich durch bis nach Hörnigen hinterm Harz oder Bienenbüttel?
Es gibt Haupt- und Nebenstrecken, ebenso wie Umsteige oder Drehkreuze. Wie soll jedes Kaff mit Direktverbindungen bedient werden? Schon mal von Erfurt nach NYC geflogen oder mit der Bahn bis Paris???
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