Mo, 07:00 Uhr
08.11.2004
Auch mal nur zuhören
Nordhausen (nnz). In Nordhausen ist Ende vergangener Woche ein etwas besonderer Geburtstag gefeiert worden. Auch Gäste waren da, Blumen gab es, doch ein richtiges Geburtstagskind war nicht auszumachen. Dafür gab es interessante Geschichten zu hören...
Auch mal nur zuhören (Foto: nnz)
..., die der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Grund aus seiner Bürgersprechstunde der nnz erzählte. Zehn Jahre hält er die nun ab, und Grund möchte diese Erfahrungszeit an der Basis nicht missen. Es ist nicht die große Politik, um die es den Menschen geht, die einmal im Monat das Gesprächsangebot wahrnehmen. Es sind oftmals Schicksale, vor allem aber Probleme sind damit verbunden.
So auch bei Gerhard Karwath. Der Nordhäuser Rentner kann als ehemaliger Reichsbahner nicht mit seiner Rente zufrieden sein. Es gibt da immer noch eine Überführungslücke, die zu schließen alle Bundesregierungen bislang keinen Bedarf sahen und sehen. Karwath hatte am Freitag vergangener Woche einen Blumenstrauß für seinen Bundestagsabgeordneten mitgebracht. Ein kleiner Dank, vielleicht auch für das Zuhören, für den Versuch der Hilfe und Unterstützung.
Am 16. Oktober 1994 war Manfred Grund, der Eichsfelder, in den Deutschen Bundestag gewählt worden. Bald danach gab es die erste Sprechstunde in Nordhausen. Der erste Fall war dann auch gleich mit einem Erfolgserlebnis verbunden. Eine Frau aus einem Dorf im Landkreis Nordhausen hatte 1946 ihren Mann verloren, die Russen hatten ihn erschossen. Laut BfA sollte die Frau keinerlei Ansprüche auf eine Witwenrente haben. Grund schrieb an die BfA und hatte Erfolg. Die Frau bezog ihre ihr zustehende Rente.
Oftmals sind es die alltäglichen Probleme, die Menschen in die Sprechstunde treiben. Ärger mit Behörden, Probleme bei Bauanträgen. Und da muß auch ein Bundestagsabgeordneter auf bestehende Gesetzlichkeiten verweisen, die er nicht umbiegen kann. In den zurückliegenden zehn Jahren wandten sich aber auch Unternehmen der Region an den Politiker. Ob es nun um Unterstützung bei Investitionen ging oder um eine Intervention bei einem Streik französischer Spediteure – wo es möglich war und ist, dort hatte sich Manfred Grund für die Menschen, die vielleicht auch seine Wähler sind, eingesetzt. Und bei aller Lage der Dinge kann Grund in den kommenden Jahren auch weiterhin der Ansprechpartner in der Käthe-Kollwitz-Straße in Nordhausen sein.
Autor: nnz
Auch mal nur zuhören (Foto: nnz)
..., die der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Grund aus seiner Bürgersprechstunde der nnz erzählte. Zehn Jahre hält er die nun ab, und Grund möchte diese Erfahrungszeit an der Basis nicht missen. Es ist nicht die große Politik, um die es den Menschen geht, die einmal im Monat das Gesprächsangebot wahrnehmen. Es sind oftmals Schicksale, vor allem aber Probleme sind damit verbunden. So auch bei Gerhard Karwath. Der Nordhäuser Rentner kann als ehemaliger Reichsbahner nicht mit seiner Rente zufrieden sein. Es gibt da immer noch eine Überführungslücke, die zu schließen alle Bundesregierungen bislang keinen Bedarf sahen und sehen. Karwath hatte am Freitag vergangener Woche einen Blumenstrauß für seinen Bundestagsabgeordneten mitgebracht. Ein kleiner Dank, vielleicht auch für das Zuhören, für den Versuch der Hilfe und Unterstützung.
Am 16. Oktober 1994 war Manfred Grund, der Eichsfelder, in den Deutschen Bundestag gewählt worden. Bald danach gab es die erste Sprechstunde in Nordhausen. Der erste Fall war dann auch gleich mit einem Erfolgserlebnis verbunden. Eine Frau aus einem Dorf im Landkreis Nordhausen hatte 1946 ihren Mann verloren, die Russen hatten ihn erschossen. Laut BfA sollte die Frau keinerlei Ansprüche auf eine Witwenrente haben. Grund schrieb an die BfA und hatte Erfolg. Die Frau bezog ihre ihr zustehende Rente.
Oftmals sind es die alltäglichen Probleme, die Menschen in die Sprechstunde treiben. Ärger mit Behörden, Probleme bei Bauanträgen. Und da muß auch ein Bundestagsabgeordneter auf bestehende Gesetzlichkeiten verweisen, die er nicht umbiegen kann. In den zurückliegenden zehn Jahren wandten sich aber auch Unternehmen der Region an den Politiker. Ob es nun um Unterstützung bei Investitionen ging oder um eine Intervention bei einem Streik französischer Spediteure – wo es möglich war und ist, dort hatte sich Manfred Grund für die Menschen, die vielleicht auch seine Wähler sind, eingesetzt. Und bei aller Lage der Dinge kann Grund in den kommenden Jahren auch weiterhin der Ansprechpartner in der Käthe-Kollwitz-Straße in Nordhausen sein.



