Sa, 09:19 Uhr
06.11.2004
Bildzauber-Gobelin
Nordhausen (nnz). Im Nordhäuser Museum Tabakspeicher ist ab heute eine neue Ausstellung zu sehen. Die hat irgendwas mit Teppichen zu tun. Die nnz hat sich die Exposition schon mal vorab angesehen.
Ab heute ist im Museum Tabakspeicher im Dachgeschoss die Ausstellung Bildzauber-Gobelin mit 112 Gobelins der Nordhäuserin Brigitte Scholz zu sehen. Bis 15:30 Uhr beantwortet sie an diesem Samstag jedem Interessierten Fragen zu ihren Arbeiten. Schon als junges Mädchen beschäftigte sich Brigitte Scholz mit Handarbeiten. Nach der Wende spezialisierte sie sich auf Gobelinstickerei mit halben Kreuzstich. Mit viel Liebe, Geschick und Ausdauer entstanden in den letzten Jahren kleine Meisterwerke, deren Motive sie in ganz Deutschland aussuchte. Frau Scholz benötigt für ihre Arbeit Stramin und Wolle sowie eine Nadel ohne Spitze. Neben Stillleben und romantischen Landschaftsbildern stickt sie nach Vorlage klassische Motive alter deutscher und holländischer Meister wie das Schokoladenmädchen oder Der Lesende und der Arme Poet von Spitzweg.
20 Arbeitsstunden brauche ich für das kleinste Bild, aber für komplizierte schon mal 40 bis 50 Stunden, sagt sie. Sie sei immer mit Leib und Seele bei der Arbeit und freue sich über das Geschaffene. Ihre Beharrlichkeit bei der Stickerei habe nun auch schon in ihrem Bekanntenkreis Nachahmerinnen gefunden. Die Ausstellung ist noch bis Monatsende im Tabakspeicher, Bäckerstraße 20, zu den Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, zu besichtigen. Jeweils dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr können die Besucher Frau Scholz beim Handarbeiten über die Schulter schauen.
Autor: nnzAb heute ist im Museum Tabakspeicher im Dachgeschoss die Ausstellung Bildzauber-Gobelin mit 112 Gobelins der Nordhäuserin Brigitte Scholz zu sehen. Bis 15:30 Uhr beantwortet sie an diesem Samstag jedem Interessierten Fragen zu ihren Arbeiten. Schon als junges Mädchen beschäftigte sich Brigitte Scholz mit Handarbeiten. Nach der Wende spezialisierte sie sich auf Gobelinstickerei mit halben Kreuzstich. Mit viel Liebe, Geschick und Ausdauer entstanden in den letzten Jahren kleine Meisterwerke, deren Motive sie in ganz Deutschland aussuchte. Frau Scholz benötigt für ihre Arbeit Stramin und Wolle sowie eine Nadel ohne Spitze. Neben Stillleben und romantischen Landschaftsbildern stickt sie nach Vorlage klassische Motive alter deutscher und holländischer Meister wie das Schokoladenmädchen oder Der Lesende und der Arme Poet von Spitzweg.
20 Arbeitsstunden brauche ich für das kleinste Bild, aber für komplizierte schon mal 40 bis 50 Stunden, sagt sie. Sie sei immer mit Leib und Seele bei der Arbeit und freue sich über das Geschaffene. Ihre Beharrlichkeit bei der Stickerei habe nun auch schon in ihrem Bekanntenkreis Nachahmerinnen gefunden. Die Ausstellung ist noch bis Monatsende im Tabakspeicher, Bäckerstraße 20, zu den Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, zu besichtigen. Jeweils dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr können die Besucher Frau Scholz beim Handarbeiten über die Schulter schauen.

