Fr, 14:57 Uhr
05.11.2004
Sinus transfer in Nordhausen
Nordhausen (nnz). Es gibt immer wieder Bezeichnungen, die – gelinde gesagt – überraschen. Eine solche ist Sinus transfer. Was sich dahinter verbirgt, das hat jetzt die nnz erfahren.
Sinus transfer – die Nordhäuser Grundschule Albert Kuntz ist die einzige im Schulamtsbezirk Worbis, die sich für die Teilnahme an diesem deutschlandweiten Bund-Länder-Programm zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichtes qualifiziert hat. Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) sagte: Ich bin sehr stolz, dass es eine Nordhäuser Schule in das Programm geschafft hat – nicht nur als ehemaliger Mathematiklehrer, sondern weil es vernünftig ist, bereits in der Grundschule diese Anlagen zu fördern.
Der entsprechende Bescheid sei jetzt vom Thüringer Kultusminister gekommen, sagte Schulleiterin Monika Flagmeyer. Wir haben uns natürlich gefreut, dass unsere Bewerbung um die Teilnahme vom Jahresbeginn erfolgreich war. Durch die sog. Pisa/Iglu-Studie sei das Thema des mathematisch- bzw. naturwissenschaftlichen Unterrichts in den Mittelpunkt der bildungspolitischen Diskussion gerückt - obwohl die Grundschulen in diesem Vergleich gar nicht so schlecht abgeschnitten haben, so Frau Flagmeyer.
Das Sinus-Programm, das am 29. November offiziell anlaufe, werde nun ins Schulkonzept integriert. Die Begabten- aber auch die Lernschwachenförderung wird eine noch größere Rolle bei uns spielen. Die Lernbedingungen sollen so verändert werden, dass die Schüler mathematisch-naturwissenschaftliche Sachverhalte besser durchdringen und anschlussfähiges bzw. anwendbares Wissen aufbauen können – auch mit Blick auf die weiterführenden Schulen, mit denen wir jetzt enger zusammenarbeiten werden, so die Schulleiterin. So werde z.B. die Vermittlung von Lerntechniken und -strategien unter dem Motto Das Lernen lernen einen breiten Raum einnehmen.
Wichtige Grundlage für das neue Schulkonzept sei die Fort- und Weiterbildung der Lehrer. Frau Flagmeyer: Durch die Kooperation mit Experten von den Universitäten in Kiel, Hamburg. Heidelberg, Münster und Bayreuth haben wir jetzt interessante und überregionale Möglichkeiten, unser Wissen zu erweitern, unsere pädagogischen Techniken auszubauen – das ist spannend, interessant und sehr nützlich. Meine Kollegen und ich freuen uns darauf und auch bei den Eltern hat es eine positive Resonanz gegeben.
Mit der Aufnahme in das Sinus-Programm werde die Albert-Kuntz-Schule zugleich als Multiplikator-Einrichtung für andere Schulen bereitstehen: Wir geben die Erfahrungen, die wir sammeln, an unsere Kollegen weiter, so die Schulleiterin. An der Albert-Kuntz-Schule im Nordhäuser Stadtteil Salza lernen 240 Schüler in den Klassen 1 bis 4.
Autor: nnzSinus transfer – die Nordhäuser Grundschule Albert Kuntz ist die einzige im Schulamtsbezirk Worbis, die sich für die Teilnahme an diesem deutschlandweiten Bund-Länder-Programm zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichtes qualifiziert hat. Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) sagte: Ich bin sehr stolz, dass es eine Nordhäuser Schule in das Programm geschafft hat – nicht nur als ehemaliger Mathematiklehrer, sondern weil es vernünftig ist, bereits in der Grundschule diese Anlagen zu fördern.
Der entsprechende Bescheid sei jetzt vom Thüringer Kultusminister gekommen, sagte Schulleiterin Monika Flagmeyer. Wir haben uns natürlich gefreut, dass unsere Bewerbung um die Teilnahme vom Jahresbeginn erfolgreich war. Durch die sog. Pisa/Iglu-Studie sei das Thema des mathematisch- bzw. naturwissenschaftlichen Unterrichts in den Mittelpunkt der bildungspolitischen Diskussion gerückt - obwohl die Grundschulen in diesem Vergleich gar nicht so schlecht abgeschnitten haben, so Frau Flagmeyer.
Das Sinus-Programm, das am 29. November offiziell anlaufe, werde nun ins Schulkonzept integriert. Die Begabten- aber auch die Lernschwachenförderung wird eine noch größere Rolle bei uns spielen. Die Lernbedingungen sollen so verändert werden, dass die Schüler mathematisch-naturwissenschaftliche Sachverhalte besser durchdringen und anschlussfähiges bzw. anwendbares Wissen aufbauen können – auch mit Blick auf die weiterführenden Schulen, mit denen wir jetzt enger zusammenarbeiten werden, so die Schulleiterin. So werde z.B. die Vermittlung von Lerntechniken und -strategien unter dem Motto Das Lernen lernen einen breiten Raum einnehmen.
Wichtige Grundlage für das neue Schulkonzept sei die Fort- und Weiterbildung der Lehrer. Frau Flagmeyer: Durch die Kooperation mit Experten von den Universitäten in Kiel, Hamburg. Heidelberg, Münster und Bayreuth haben wir jetzt interessante und überregionale Möglichkeiten, unser Wissen zu erweitern, unsere pädagogischen Techniken auszubauen – das ist spannend, interessant und sehr nützlich. Meine Kollegen und ich freuen uns darauf und auch bei den Eltern hat es eine positive Resonanz gegeben.
Mit der Aufnahme in das Sinus-Programm werde die Albert-Kuntz-Schule zugleich als Multiplikator-Einrichtung für andere Schulen bereitstehen: Wir geben die Erfahrungen, die wir sammeln, an unsere Kollegen weiter, so die Schulleiterin. An der Albert-Kuntz-Schule im Nordhäuser Stadtteil Salza lernen 240 Schüler in den Klassen 1 bis 4.



