Fr, 10:29 Uhr
05.11.2004
Nun arbeitsfähig
Nordhausen (nnz). Lange und kontrovers wurde in Nordhausen über die Bildung eines Sozialbeirates diskutiert. Jetzt ist das neue Gremium endlich arbeitsfähig.
Die Vorsitzende des Sozialbeirates der Stadt Nordhausen ist Barbara Schencke (PDS). Ihr Stellvertreter ist Rene Kübler (SPD). Beide wurden jetzt bei der konstituierenden Sitzung des Beirates in diese Funktion gewählt. Weitere Mitglieder des Beirates sind Anni Skach (Vorschlag PDS), Giselher Becker (CDU), Sven Lutze (CDU), Carola Böck (CDU) und Helga Rathnau (SPD).
Entsprechend des Stadtratsbeschlusses sollen die ehrenamtlichen Beiratsmitglieder, die vom Stadtrat benannt wurden, Ansprechpartner für die Bürger der Stadt sein, deren soziale Probleme bei den dafür zuständigen Stellen nicht oder nur unzureichend gelöst werden können und die den Aufgabenbereich der Stadt Nordhausen berühren, erklärte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).
Dabei könne es sich beispielsweise auch um private Probleme handeln, die sich durch das Bundesprogramm Stadtumbau Ost oder durch die neuen Hartz IV – Gesetze ergeben, so Rinke. Der Beirat solle sich Härtefällen widmen, um im Kontakt mit den entsprechenden Institutionen bzw. Verwaltungen nach Lösungen zu suchen. Er soll eng mit Vereinen und Verbänden zusammen arbeiten, insbesondere mit dem Sozialamt des Landratsamtes und den großen Wohnungsgesellschaften und gleichzeitig eine Vernetzungsstelle zur Arbeitsgemeinschaft von Agentur für Arbeit und Landratsamt sein. Die Themen des Sozialbeirates sollten letztlich auch in die Arbeit der Stadtrats-Ausschüsse einfließen.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke sagte, im Beirat gehe es in erster Linie nicht um eine Fach- bzw. Rechtsberatung. Viele Menschen brauchen einfach eine Stelle, an die sich wenden können, wenn Orientierung z.B. in der Fülle der verschiedenen Ämter und Zuständigkeiten nötig ist, wenn Aufklärungsbedarf besteht, wo z.B. welcher Antrag zu stellen ist. Schon jetzt gebe es zahlreiche Fälle, in denen sich Bürger mit ihren Anliegen an das Rathaus wendeten. Es könne schon viel helfen, wenn die Leute wüssten, dass es eine Art offizielles Gremium gebe, an das sie sich mit ihren Sorgen wenden könnten. Mit den Mitarbeitern im Amt für Kultur, Soziales und Bildung als Kontaktbereich zum Beirat sei auch der nötige Sachverstand vorhanden.
Die Mitglieder des Beirates sollen regelmäßig im Stadtrat über ihre Arbeit berichten. Kontakt zum Beirat können alle Ratsuchenden über das Amt für Kultur, Soziales und Bildung aufnehmen, Neues Rathaus, Markt 15, 99734 Nordhausen. Per Telefon ist die Kontaktaufnahme zum Beirat über die Nummer 03631 / 696 438 möglich, Ansprechpartnerin ist Regina Braun, Sachgebietsleiterin Sozial- und Bildungsplanung bei der Stadt Nordhausen.
Autor: nnzDie Vorsitzende des Sozialbeirates der Stadt Nordhausen ist Barbara Schencke (PDS). Ihr Stellvertreter ist Rene Kübler (SPD). Beide wurden jetzt bei der konstituierenden Sitzung des Beirates in diese Funktion gewählt. Weitere Mitglieder des Beirates sind Anni Skach (Vorschlag PDS), Giselher Becker (CDU), Sven Lutze (CDU), Carola Böck (CDU) und Helga Rathnau (SPD).
Entsprechend des Stadtratsbeschlusses sollen die ehrenamtlichen Beiratsmitglieder, die vom Stadtrat benannt wurden, Ansprechpartner für die Bürger der Stadt sein, deren soziale Probleme bei den dafür zuständigen Stellen nicht oder nur unzureichend gelöst werden können und die den Aufgabenbereich der Stadt Nordhausen berühren, erklärte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).
Dabei könne es sich beispielsweise auch um private Probleme handeln, die sich durch das Bundesprogramm Stadtumbau Ost oder durch die neuen Hartz IV – Gesetze ergeben, so Rinke. Der Beirat solle sich Härtefällen widmen, um im Kontakt mit den entsprechenden Institutionen bzw. Verwaltungen nach Lösungen zu suchen. Er soll eng mit Vereinen und Verbänden zusammen arbeiten, insbesondere mit dem Sozialamt des Landratsamtes und den großen Wohnungsgesellschaften und gleichzeitig eine Vernetzungsstelle zur Arbeitsgemeinschaft von Agentur für Arbeit und Landratsamt sein. Die Themen des Sozialbeirates sollten letztlich auch in die Arbeit der Stadtrats-Ausschüsse einfließen.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke sagte, im Beirat gehe es in erster Linie nicht um eine Fach- bzw. Rechtsberatung. Viele Menschen brauchen einfach eine Stelle, an die sich wenden können, wenn Orientierung z.B. in der Fülle der verschiedenen Ämter und Zuständigkeiten nötig ist, wenn Aufklärungsbedarf besteht, wo z.B. welcher Antrag zu stellen ist. Schon jetzt gebe es zahlreiche Fälle, in denen sich Bürger mit ihren Anliegen an das Rathaus wendeten. Es könne schon viel helfen, wenn die Leute wüssten, dass es eine Art offizielles Gremium gebe, an das sie sich mit ihren Sorgen wenden könnten. Mit den Mitarbeitern im Amt für Kultur, Soziales und Bildung als Kontaktbereich zum Beirat sei auch der nötige Sachverstand vorhanden.
Die Mitglieder des Beirates sollen regelmäßig im Stadtrat über ihre Arbeit berichten. Kontakt zum Beirat können alle Ratsuchenden über das Amt für Kultur, Soziales und Bildung aufnehmen, Neues Rathaus, Markt 15, 99734 Nordhausen. Per Telefon ist die Kontaktaufnahme zum Beirat über die Nummer 03631 / 696 438 möglich, Ansprechpartnerin ist Regina Braun, Sachgebietsleiterin Sozial- und Bildungsplanung bei der Stadt Nordhausen.


