Fr, 06:44 Uhr
05.11.2004
nnz-Rückspiegel: 5. November 2003
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Schulschwänzer, Wehren, Waffen und Notfälle
Schuleschwänzen macht Schule
Das Schuleschwänzen nimmt in Deutschland Formen an, die die Gesellschaft absolut nicht gutheißen kann. Das mdr-Fernsehen wollte sich kundig machen, wie die Situation im Landkreis Nordhausen ist und war mit der Kamera live dabei. Nach Absprache mit den Schulen, dem Landratsamt und der Polizei wurde in den späten Vormittagsstunden gedreht, wie in Nordhausen und Bleicherode drei Schüler durch die Polizei der Schule zugeführt werden mussten. Diese Jugendlichen gehören zu den Dauerschulschwänzern. Zwei von ihnen traf man in ihren Betten an, den dritten Schüler fand man in einer Wohnung, in der sich auch andere Schüler aufhielten, die es für angebracht halten, der Schulpflicht nicht nachzukommen...ausführlich im nnz-Archiv
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr
Die Bereitschaft, anderen Menschen in Not beizustehen, aktiv Hilfe zu leisten, ist ein Gebot, das heutzutage viel diskutiert und hoch gelobt wird. Die Realität sieht zumeist viel nüchterner aus. Nicht aber in Neustadt. Da wurde jetzt sogar Geburtstag gefeiert. Um so besser und lobenswerter, wenn sich schon junge Menschen die Nächstenhilfe zum Auftrag machen. Wie beispielsweise in der Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr des zur Gemeinde Neustadt gehörenden Ortsteils Osterode. Zudem blicken die Jugendlichen auf sieben spannende und lehrreiche Jahre zurück. Offizieller Gründungstermin als Jugendfeuerwehr Osterode war am 1. Oktober 1996, als sich ein Mädchen und sechs Jungen zusammenfanden, um den Nachwuchs für die kleine Ortsteilfeuerwehr aufzustellen...ausführlich im nnz-Archiv
Wie sieht es bei einem Notfall aus?
Die nnz hatte gestern über die schwierige Situation der ärztlichen Versorgung berichtet. Im Landkreis Nordhausen ist davon vor allem der ländliche Raum betroffen. Wie aber sieht es aus, wenn sich ein Notfall einstellt. Kann da noch rechtzeitig und schnell geholfen werden? In Thüringen gibt es derzeit etwa 40 Notarztstandorte. Und die Notärzte des Freistaates schlagen Alarm. Es fehle schlicht und ergreifend die Attraktivität der notärztlichen Dienste im ländlichen Raum, pro Einsatz gebe es 80 Euro, argumentiert die Arbeitsgemeinschaft der in Thüringen tätigen Notärzte. Und es würden immer mehr Notärzte fehlen...ausführlich im nnz-Archiv
Ein bewaffneter Landkreis?
Wir leben zwar nicht im wilden Westen, doch im Landkreis Nordhausen gibt es mehrere Tausend Waffen. Im Fachbereich Ordnung und Gewerbe arbeitet Jürgen Becker. Er verwaltet so zusagen die Waffen des Landkreises. Nach seinen Aussagen gibt es im Landkreis Nordhausen 4.550 offiziell registrierte Waffen. Die meisten davon sind Gewehre (Langwaffen – 3.141), der Rest entfällt auf Revolver und Pistolen (Kurzwaffen – 1.409). Stellt man diesen Zahlen die Zahl der Waffenbesitzer mit 1.480 Frauen und Männern gegenüber, dann wird schnell deutlich, dass einige Bürger in diesem Landkreis mehrfach bewaffnet sind...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Schulschwänzer, Wehren, Waffen und Notfälle
Schuleschwänzen macht Schule
Das Schuleschwänzen nimmt in Deutschland Formen an, die die Gesellschaft absolut nicht gutheißen kann. Das mdr-Fernsehen wollte sich kundig machen, wie die Situation im Landkreis Nordhausen ist und war mit der Kamera live dabei. Nach Absprache mit den Schulen, dem Landratsamt und der Polizei wurde in den späten Vormittagsstunden gedreht, wie in Nordhausen und Bleicherode drei Schüler durch die Polizei der Schule zugeführt werden mussten. Diese Jugendlichen gehören zu den Dauerschulschwänzern. Zwei von ihnen traf man in ihren Betten an, den dritten Schüler fand man in einer Wohnung, in der sich auch andere Schüler aufhielten, die es für angebracht halten, der Schulpflicht nicht nachzukommen...ausführlich im nnz-Archiv
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr
Die Bereitschaft, anderen Menschen in Not beizustehen, aktiv Hilfe zu leisten, ist ein Gebot, das heutzutage viel diskutiert und hoch gelobt wird. Die Realität sieht zumeist viel nüchterner aus. Nicht aber in Neustadt. Da wurde jetzt sogar Geburtstag gefeiert. Um so besser und lobenswerter, wenn sich schon junge Menschen die Nächstenhilfe zum Auftrag machen. Wie beispielsweise in der Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr des zur Gemeinde Neustadt gehörenden Ortsteils Osterode. Zudem blicken die Jugendlichen auf sieben spannende und lehrreiche Jahre zurück. Offizieller Gründungstermin als Jugendfeuerwehr Osterode war am 1. Oktober 1996, als sich ein Mädchen und sechs Jungen zusammenfanden, um den Nachwuchs für die kleine Ortsteilfeuerwehr aufzustellen...ausführlich im nnz-Archiv
Wie sieht es bei einem Notfall aus?
Die nnz hatte gestern über die schwierige Situation der ärztlichen Versorgung berichtet. Im Landkreis Nordhausen ist davon vor allem der ländliche Raum betroffen. Wie aber sieht es aus, wenn sich ein Notfall einstellt. Kann da noch rechtzeitig und schnell geholfen werden? In Thüringen gibt es derzeit etwa 40 Notarztstandorte. Und die Notärzte des Freistaates schlagen Alarm. Es fehle schlicht und ergreifend die Attraktivität der notärztlichen Dienste im ländlichen Raum, pro Einsatz gebe es 80 Euro, argumentiert die Arbeitsgemeinschaft der in Thüringen tätigen Notärzte. Und es würden immer mehr Notärzte fehlen...ausführlich im nnz-Archiv
Ein bewaffneter Landkreis?
Wir leben zwar nicht im wilden Westen, doch im Landkreis Nordhausen gibt es mehrere Tausend Waffen. Im Fachbereich Ordnung und Gewerbe arbeitet Jürgen Becker. Er verwaltet so zusagen die Waffen des Landkreises. Nach seinen Aussagen gibt es im Landkreis Nordhausen 4.550 offiziell registrierte Waffen. Die meisten davon sind Gewehre (Langwaffen – 3.141), der Rest entfällt auf Revolver und Pistolen (Kurzwaffen – 1.409). Stellt man diesen Zahlen die Zahl der Waffenbesitzer mit 1.480 Frauen und Männern gegenüber, dann wird schnell deutlich, dass einige Bürger in diesem Landkreis mehrfach bewaffnet sind...ausführlich im nnz-Archiv



